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noch bis 31.03.2011, Berlin
Ausstellung: „Vergessen. Verdrängt. Versöhnt. Orte der
Zwangsarbeit in der Region Dahme-Spreewald“ von Kulturlandschaft Dahme-Spreewald
e. V.; Ort: im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439
Berlin; Ausstellung geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr; Eintritt frei. Ausstellungseröffnung: 17.06.2010, 18 Uhr
im Dokumentationszentrum Zwangsarbeit. Kontakt/Info/Führungen auf Anfrage: Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Anschrift
s. o.); Tel.: (030) 63 90 288-0 oder E-Mail: schoeneweide@topographie.de;
weitere Infos s. Internet: www.dz-ns-zwangsarbeit.de
15.08.-17.10.2010 Lohheide
Sonderausstellung von Kunstwerken der Luxemburgerin
Madeleine Weis-Bauler, die im Konzentrationslager Bergen-Belsen befreit wurde:
„Und wir Luxemburgerinnen haben immer gesagt: Wir kommen doch heim!“ Ort:
Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne Frank-Platz, 29303 Lohheide. Die Bilder von Madeleine
Weis-Bauler zeugen von ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema
Konzentrationslager. Das umfassende Motivspektrum der Künstlerin zeigt darüber
hinaus Landschaften, Stillleben und surreale Illustrationen. Die Eröffnung findet statt am 15.08.2010 um
15 Uhr. Die Gedenkstätte ist täglich geöffnet, von April bis September von
10-18 Uhr sonst bis 17 Uhr. Kontakt/Info: Stiftung niedersächsische
Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen (Anschrift s. o.); Tel.: (05051)
4759-0, Fax: -118, E-Mail: Bergen-Belsen@stiftung-ng.de
01.09.2010,
19 Uhr Frankfurt am Main
Konzert am
Antikriegstag: "Per la Vita - Für das Leben" - Bejarano &
Microphone Mafia; Ort:
Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße
69-77, 60329 Frankfurt; Veranstalter: Gewerkschaftsjugend
Frankfurt. Esther
Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz.
Mit der Gruppe "Coincidence", der auch ihre Kinder Esther und Joram
angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder. Die Rapper Kutlu
Yurtseven, Signore Rossi und DJ Önder aus Köln ("Microphone Mafia")
haben die Musik der Bejaranos gesampelt und 2009 gemeinsam mit ihnen die CD
"per la vita" veröffentlicht, die sie auch live präsentieren.
Kontakt/Info: DGB-Jugendbüro für Frankfurt
(Anschrift s. o.); Telefon: (069) 27 30 05 56, Fax: 27 30 05 55, E-Mail/Tickets: jugendbuero-frankfurt@dgb.de
29.08.- 03.09.2010
Fürstenberg
Tagung – Europäische
Sommer Universität Ravensbrück: „Bildersprachen. Künstlerische Produktion in
Lagern und Ghettos 1933–1945“. Ort: Besucherzentrum der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück,
Straße der Nationen,16798 Fürstenberg; Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der
Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors
(Berlin). Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.);
Tel.: (033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: sommer-uni@ravensbrueck.de (Ein
detailliertes Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de). Einen "Call for papers" für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler finden sie hier.
07.09.2010, 19 Uhr Berlin
Vortrag: „Erinnerungskulturen in Europa heute.“ Prof. Dr.
Bernd Faulenbach, Moderation Prof. Dr. Andreas Nachama. Ort: Topographie des Terrors, Auditorium,
Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin. Der
öffentliche Abendvortrag findet im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung am
7./8. September u. a. mit dem Memorial Democràtic und der Katalanischen
Regierung mit dem Titel: „Spanische Deportierte in NS-Lagern: Geschichte und
Erinnerung“ statt. Kontakt/Info: Stiftung Topographie des Terrors (Anschrift s.
o.); Tel.: (030) 25 45 09-0, Fax: -99, E-Mail: info@topographie.de, Internet: www.topographie.de
16.09.2010,
19 Uhr Frankfurt am Main Ladislaus Löb: „Geschäfte mit dem
Teufel. Die Tragödie des
Judenretters Rezsö Kasztner (1906–1957).“
Bericht
eines Überlebenden. Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus
Westend,
Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude
am IG Farben-Haus, Raum 311, 60323 Frankfurt; Kontakt/Info: Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323
Frankfurt; Tel.: (069) 798 322-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de
20.09.2010, 19 Uhr, Frankfurt am Main Buchpräsentation und Vortrag von Marie Luise
Knott: „Wozu sind wir hier nun aufgehoben worden?“ – Über die fragile
Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem. Ort: Goethe-Universität Frankfurt am
Main – Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum
1.801, 60323 Frankfurt. Kontakt/ Info: Fritz Bauer
Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt; Tel.:(069) 798
322-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de
28.09.2010-30.01.2011 Berlin
Internationale Wanderausstellung: „ZWANGSARBEIT. Die Deutschen, Zwangsarbeiter und der
Krieg.“
Ort: Jüdisches Museum
Berlin, Altbau 1. OG (großer Rundgang),
Lindenstraße
9-14, 10969 Berlin. Ausstellungseröffnung
am 27.09.2010. Nach
der Präsentation der Ausstellung in
Berlin folgen Stationen in ganz Europa, Israel und Nordamerika.
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – das ist ein Thema, das in den vergangenen
zwanzig Jahren vor allem im Hinblick auf Entschädigungszahlungen international
breit diskutiert wurde. Begleitet wurden die Debatten durch detaillierte
Forschungen zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Trotzdem herrscht in weiten
Bereichen der Öffentlichkeit ein sehr lückenhaftes Bild darüber vor, welche
Bandbreite die Zwangsarbeit im Deutschen Reich und den von der Wehrmacht
besetzten Ländern Europas hatte.
Diese Lücke soll nun geschlossen werden. Auf der Grundlage aktueller
internationaler Forschungen und eigener umfangreicher Recherchen erarbeitet die
Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora mit Unterstützung der
Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ eine internationale
Wanderausstellung, die erstmals sämtliche Aspekte des Themas „Zwangsarbeit im
Nationalsozialismus“ einbezieht und mit der Entwicklung der deutschen
Gesellschaft zwischen 1933 und 1945 verknüpft.
Kontakt/Info:
Jüdisches
Museum Berlin (Anschrift s. o.); Tel:
(030) 259 93-300,
Fax:
-409,
E-Mail: info@jmberlin.de, Internet:
www.jmberlin.de und auch www.ausstellung-zwangsarbeit.org.
Anlässlich der Sonderausstellung hat das Jüdische Museum Berlin für
Gruppen und Schulklassen ein Tagesprogramm zum Thema Zwangsarbeit im
Nationalsozialismus entwickelt. Weitere Information dazu siehe Tagesprogramm
zur Sonderausstellung »Zwangsabeit im Nationalsozialismus« (pdf-Datei,
195 KB)
03.10.-08.10.2010
Schirmeck/Frankreich Studienfahrt: „Eine gemeinsame Geschichte:
Verfolgung
und Widerstand – auf
Spurensuche im Elsass.“ Eine
Studienfahrt der Geschichtswerkstatt Offenbach in Kooperation mit der
Volkshochschule Offenbach. Das Elsass war zwischen Frankreich und Deutschland
hart umkämpft. Seit der Reichsgründung 1871 wechselte die Zugehörigkeit
mehrfach, ohne dass die Bevölkerung je nach ihrem Willen gefragt wurde. Durch
die Besatzung im 2. Weltkrieg finden sich hier auf engem Raum viele Orte der
Verfolgung und des Widerstandes. Die Studienfahrt will einige dieser Stellen
besuchen. Stationen: Memorial d’Alsace-Moselle (Die
Geschichte des Elsass seit 1870/71), das
Konzentrationslager Natzweiler/Struthof (Die Barbarei des Nationalsozialismus), Le Hohwald (Auf den Spuren von Adélaide Hautval), Route der Fluchthelfer (Auf den Spuren von Mut und Zivilcourage), Rosenviller (Der ehemalige
jüdische Friedhof). Preis:
360 €. Im
Preis sind enthalten: Fahrt mit dem Reisebus; 5 Übernachtungen in einfacher
Kategorie (keine EZ) in der Nähe von Schirmeck; Halbpension (franz. Frühstück,
Abendessen); ein Lunchpaket (Route der Fluchthelfer); Preise für Eintritt und
Führungen sowie Referenten. Die Ausschreibung erfolgt im Herbstprogramm der VHS. Kontakt/Info/Vorabmeldung
bei Barbara Leissing, Tel.: (06108) 82 49 05,
E-Mail: b.leissing@tele2.de
17.10.2010, 14 Uhr Offenbach
„Rundgang zu den Offenbacher Stolpersteinen.“ Treffpunkt: 14 Uhr, am
Rathaus/Eingang Stadthof Offenbach. Kontakt/Info: Geschichtsbüro Offenbach, Barbara
Leissing, Offenbacher Straße 81, 63165 Mühlheim;(0 61 08) 82 49 05 oder 01 79 /
2 04 54 20, E-Mail: B.Leissing@ tele2.de
06.11. 2010, 10 Uhr
Fürstenberg Workshop Uckermark-Forum 2010: “Zur Geschichte und
Zukunft des Areals ehemaliges ‚Jugendschutzlager‘ Uckermark. Aktueller Stand
der Entwicklung und Perspektiven.“ Ort: Besucherzentrum Mahn-
und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg;
Kontakt/Info: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Anschrift s. o.); Tel.: (033093)
608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de.
Ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der
Website www.ravensbrueck.de
07.11.2010, 14 Uhr
Offenbach Bus-Stadtrundfahrt: „Spuren der NS-Zeit – eine
Stadterkundung“ Treffpunkt: 14 Uhr, Berliner
Str.111/gegenüber Rathaus Offenbach. Eine Kooperationsveranstaltung von Geschichtswerkstatt
Offenbach und Volkshochschule (vhs)
Offenbach. Die Rundfahrt durch Offenbach-Stadt führt zu Orten des NS-Terrors,
der Judenverfolgung, der Zwangsarbeit, der Bücherverbrennung, aber auch des
Widerstandes. Kosten 7 €; Anmeldung bei der vhs Offenbach, Tel.: (069) 80
65-3141, Internet: www.vhs-offenbach.de,
E-Mail: vhs@offenbach.de; Info auch bei Geschichtswerkstatt
Offenbach, Barbara Leissing, Tel. (06108) 82 49 05 oder 01 79 / 2 04 54 20
08.11.2010, 19.30 Uhr Wuppertal
Vortrag von Dr. Ulrike Schrader: „Verbrechen erinnern.
Nationalsozialismus und Holocaust in der Erinnerungskultur“ – eine Veranstaltung
in der Reihe „Denkanstöße“ des Katholischen Bildungswerks. Ort: Katholisches
Stadthaus, Laurentiusstr,. 7, …. Wuppertal. Anlässlich des Jahrestages der so
genannten Progromnacht im November 1938 geht es in diesem Vortrag um die
Geschichte und Gegenwart des Gedenkens in Europa seit 1945. Kontakt/Info:
Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Genügsamkeitsstraße, 42105 Wuppertal;
Tel./Fax: (0202) 56328 43
10.11.2010, 19.30 Uhr
Neu-Isenburg Vortrag/Lesung: Petra Bonavita/Marie-Louise
Buchczik „Mit falschem Pass und Zyankali“ –– Retter und Gerettete aus Frankfurt am Main
in der NS-Zeit. Ort: Gedenkstätte
Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg.
„Stille
Helden“ werden die Retter und Retterinnen heute genannt, die während der
NS-Zeit verfolgte Juden vor der Deportation und damit vor dem sicheren Tod
schützten, sie versteckten oder ihnen zur Flucht ins sichere Ausland verhalfen.
Aus Frankfurt waren bislang nur wenige solcher Lebensrettungen bekannt. Die Soziologin Petra Bonavita hat in vielen Gesprächen
mit Zeitzeugen und Angehörigen der Geretteten Helfer in Frankfurt gefunden, die
in dem Buch „Mit falschem Pass und Zyankali“ vorgestellt werden. In einem so
genannten Bockenheimer Netzwerk arbeiteten ein Arzt, ein Pfarrer, ein
Schlosser, eine Krankenhausfürsorgerin und viele bis heute unbekannte Helfer
für die verfolgten Menschen. Die Enkelin einer der Geretteten, Marie Louise Buchczik, hat mit ihrer
Mitarbeit bei den Recherchen zur Überlebensgeschichte ihrer Familie einen
wichtigen Beitrag geleistet. Kontakt/Info:
Gedenkstätte Bertha Pappenheim (Anschrift s. o.); Tel.: (06102) 80 00 94
11.11.2010, 18.45-21.00
Uhr Friedberg (Hessen) Abendseminar: „Vernichtung
durch Arbeit" –
Konzentrationslager im Taunus und in Bad Nauheim. Referent: Bernd Vorlaeufer-Germer,
Lokalhistoriker aus Bad Homburg v. d. Höhe. Ort: „Haus Friedberg der EKHN"
(früheres „Theologisches Seminar“), Kaiserstraße 2, 61169 Friedberg (Hessen). Vorgestellt werden
die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen,
israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten
Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die Bauwerke und Infrastruktur dieser
Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrationslagern
entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende
Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dargestellt. Kontakt/Info: Deutscher
Gewerkschaftsbund (DGB) und Volkshochschule (vhs) Wetterau p. A.:
Volkshochschule Wetterau, Leonhardstraße 7, 61169 Friedberg (Hessen); Tel.: (06031)
71 76-0, Telefax: 71 76 21, E-Mail: info@vhs-wetterau.de,
Internet: gesellschaft@vhs-wetterau.de
aktualisiert am: 30-08-2010 |