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Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

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Unsere Ausstellungstermine
 

 "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte" mehr dazu>>

2010
21.09. - 29.09.10Berlin (Rosa-Luxemburg-Stiftung)
05.11. - 24.11.10Frankfurt (Main-Forum/IG Metall)
"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück" mehr dazu>>
2010
18.09. - 31.10.10Frankfurt
(ehem. Polizeigefängnis Klapperfeld)
08.11. - 26.11.10Düren (Rathaus)

Wir haben also noch Ausleihtermine für unsere beiden ausgezeichneten Ausstellungen frei. Nutzen Sie die Gelegenheit und buchen Sie "Ihre" Ausstellung.

Weitere Informationen zu den Ausstellungen und die Ausleihe können telefonisch bei unserer Geschäftsstelle eingeholt werden (Tel.: 069 / 72 15 75) und sind natürlich auch auf unserer Website unter "Ausstellungen" zu finden. 

 
Den sehr informativen farbigen Katalog, das "Lesebuch" zur Ausstellung "Kinder in KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte" können Sie zum Preis von 5 Euro direkt beim Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 bestellen
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Termine anderer Veranstalter


noch bis 31.03.2011, Berlin

Ausstellung: „Vergessen. Verdrängt. Versöhnt. Orte der Zwangsarbeit in der Region Dahme-Spreewald“ von Kulturlandschaft Dahme-Spreewald e. V.; Ort: im Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit, Britzer Str. 5, 12439 Berlin; Ausstellung geöffnet Dienstag bis Sonntag 10-18 Uhr; Eintritt frei. Ausstellungseröffnung: 17.06.2010, 18 Uhr im Dokumentationszentrum Zwangsarbeit. Kontakt/Info/Führungen auf Anfrage:  Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit (Anschrift s. o.); Tel.: (030) 63 90 288-0 oder E-Mail: schoeneweide@topographie.de; weitere Infos s. Internet: www.dz-ns-zwangsarbeit.de


15.08.-17.10.2010 Lohheide

Sonderausstellung von Kunstwerken der Luxemburgerin Madeleine Weis-Bauler, die im Konzentrationslager Bergen-Belsen befreit wurde:  „Und wir Luxemburgerinnen haben immer gesagt: Wir kommen doch heim!“ Ort: Gedenkstätte Bergen-Belsen, Anne Frank-Platz, 29303 Lohheide. Die Bilder von Madeleine Weis-Bauler zeugen von ihrer künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Thema Konzentrationslager. Das umfassende Motivspektrum der Künstlerin zeigt darüber hinaus Landschaften, Stillleben und surreale Illustrationen. Die Eröffnung findet statt am 15.08.2010 um 15 Uhr. Die Gedenkstätte ist täglich geöffnet, von April bis September von 10-18 Uhr sonst bis 17 Uhr. Kontakt/Info: Stiftung niedersächsische Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen (Anschrift s. o.); Tel.: (05051) 4759-0, Fax: -118, E-Mail: Bergen-Belsen@stiftung-ng.de


01.09.2010, 19 Uhr Frankfurt am Main

Konzert am Antikriegstag: "Per la Vita - Für das Leben" - Bejarano & Microphone Mafia; Ort: Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Straße 69-77, 60329 Frankfurt; Veranstalter: Gewerkschaftsjugend Frankfurt. Esther Bejarano ist eine der letzten Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz. Mit der Gruppe "Coincidence", der auch ihre Kinder Esther und Joram angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder. Die Rapper Kutlu Yurtseven, Signore Rossi und DJ Önder aus Köln ("Microphone Mafia") haben die Musik der Bejaranos gesampelt und 2009 gemeinsam mit ihnen die CD "per la vita" veröffentlicht, die sie auch live präsentieren. Kontakt/Info: DGB-Jugendbüro für Frankfurt (Anschrift s. o.); Telefon: (069) 27 30 05 56, Fax: 27 30 05 55, E-Mail/Tickets: jugendbuero-frankfurt@dgb.de


29.08.- 03.09.2010 Fürstenberg

Tagung – Europäische Sommer Universität Ravensbrück: „Bildersprachen. Künstlerische Produktion in Lagern und Ghettos 1933–1945“. Ort: Besucherzentrum der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück, Straße der Nationen,16798 Fürstenberg; Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors (Berlin). Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.); Tel.: (033093) 608-0,  Fax: -29, E-Mail: sommer-uni@ravensbrueck.de (Ein detailliertes Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de). Einen "Call for papers" für Nachwuchswissenschaftlerinnen  und -wissenschaftler finden sie hier.


07.09.2010, 19 Uhr Berlin

Vortrag: „Erinnerungskulturen in Europa heute.“ Prof. Dr. Bernd Faulenbach, Moderation Prof. Dr. Andreas Nachama. Ort: Topographie des Terrors, Auditorium, Niederkirchnerstr. 8, 10963 Berlin. Der öffentliche Abendvortrag findet im Rahmen einer Kooperationsveranstaltung am 7./8. September u. a. mit dem Memorial Democràtic und der Katalanischen Regierung mit dem Titel: „Spanische Deportierte in NS-Lagern: Geschichte und Erinnerung“ statt. Kontakt/Info: Stiftung Topographie des Terrors (Anschrift s. o.); Tel.: (030) 25 45 09-0, Fax: -99, E-Mail: info@topographie.de, Internet: www.topographie.de

 

16.09.2010, 19 Uhr Frankfurt am Main
Ladislaus Löb: Geschäfte mit dem Teufel. Die Tragödie des Judenretters Rezsö Kasztner (1906–1957).Bericht eines Überlebenden. Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 311, 60323 Frankfurt; Kontakt/Info: Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt; Tel.: (069) 798 322-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de


20.09.2010, 19 Uhr, Frankfurt am Main
Buchpräsentation und Vortrag von Marie Luise Knott: „Wozu sind wir hier nun aufgehoben worden?“ – Über die fragile Freundschaft zwischen Hannah Arendt und Gershom Scholem.
Ort: Goethe-Universität Frankfurt am Main – Campus Westend, Grüneburgplatz 1, Casino-Gebäude am IG Farben-Haus, Raum 1.801, 60323 Frankfurt. Kontakt/ Info: Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt; Tel.:(069) 798 322-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de


28.09.2010-30.01.2011 Berlin

Internationale Wanderausstellung: „ZWANGSARBEIT. Die Deutschen, Zwangsarbeiter und der Krieg.“ Ort: Jüdisches Museum Berlin, Altbau 1. OG (großer Rundgang), Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin. Ausstellungseröffnung am 27.09.2010. Nach der Präsentation  der Ausstellung in Berlin folgen Stationen in ganz Europa, Israel und Nordamerika.
Zwangsarbeit im Nationalsozialismus – das ist ein Thema, das in den vergangenen zwanzig Jahren vor allem im Hinblick auf Entschädigungszahlungen international breit diskutiert wurde. Begleitet wurden die Debatten durch detaillierte Forschungen zur Geschichte der NS-Zwangsarbeit. Trotzdem herrscht in weiten Bereichen der Öffentlichkeit ein sehr lückenhaftes Bild darüber vor, welche Bandbreite die Zwangsarbeit im Deutschen Reich und den von der Wehrmacht besetzten Ländern Europas hatte.
Diese Lücke soll nun geschlossen werden. Auf der Grundlage aktueller internationaler Forschungen und eigener umfangreicher Recherchen erarbeitet die Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora mit Unterstützung der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ eine internationale Wanderausstellung, die erstmals sämtliche Aspekte des Themas „Zwangsarbeit im Nationalsozialismus“ einbezieht und mit der Entwicklung der deutschen Gesellschaft zwischen 1933 und 1945 verknüpft
.
Kontakt/Info: Jüdisches Museum Berlin (Anschrift s. o.); Tel: (030) 259 93-300, Fax: -409, E-Mail: info@jmberlin.de, Internet: www.jmberlin.de und auch www.ausstellung-zwangsarbeit.org.

Anlässlich der Sonderausstellung hat das Jüdische Museum Berlin für Gruppen und Schulklassen ein Tagesprogramm zum Thema Zwangsarbeit im Nationalsozialismus entwickelt. Weitere Information dazu siehe Tagesprogramm zur Sonderausstellung »Zwangsabeit im Nationalsozialismus«  (pdf-Datei, 195 KB)

03.10.-08.10.2010 Schirmeck/Frankreich
Studienfahrt: „Eine gemeinsame Geschichte: Verfolgung und Widerstand – auf Spurensuche im Elsass.“ Eine Studienfahrt der Geschichtswerkstatt Offenbach in Kooperation mit der Volkshochschule Offenbach. Das Elsass war zwischen Frankreich und Deutschland hart umkämpft. Seit der Reichsgründung 1871 wechselte die Zugehörigkeit mehrfach, ohne dass die Bevölkerung je nach ihrem Willen gefragt wurde. Durch die Besatzung im 2. Weltkrieg finden sich hier auf engem Raum viele Orte der Verfolgung und des Widerstandes. Die Studienfahrt will einige dieser Stellen besuchen.

Stationen: Memorial d’Alsace-Moselle (Die Geschichte des Elsass seit 1870/71), das Konzentrationslager Natzweiler/Struthof (Die Barbarei des Nationalsozialismus), Le Hohwald (Auf den Spuren von Adélaide Hautval), Route der Fluchthelfer (Auf den Spuren von Mut und Zivilcourage), Rosenviller (Der ehemalige jüdische Friedhof). 

Preis: 360 . Im Preis sind enthalten: Fahrt mit dem Reisebus; 5 Übernachtungen in einfacher Kategorie (keine EZ) in der Nähe von Schirmeck; Halbpension (franz. Frühstück, Abendessen); ein Lunchpaket (Route der Fluchthelfer); Preise für Eintritt und Führungen sowie Referenten. Die Ausschreibung erfolgt im Herbstprogramm der VHS. Kontakt/Info/Vorabmeldung bei Barbara Leissing, Tel.: (06108) 82 49 05,  E-Mail: b.leissing@tele2.de


17.10.2010, 14 Uhr Offenbach

„Rundgang zu den Offenbacher Stolpersteinen.“ Treffpunkt: 14 Uhr, am Rathaus/Eingang Stadthof Offenbach. Kontakt/Info: Geschichtsbüro Offenbach, Barbara Leissing, Offenbacher Straße 81, 63165 Mühlheim;(0 61 08) 82 49 05 oder 01 79 / 2 04 54 20, E-Mail: B.Leissing@ tele2.de

06.11. 2010, 10 Uhr Fürstenberg
Workshop Uckermark-Forum 2010: “Zur Geschichte und Zukunft des Areals ehemaliges ‚Jugendschutzlager‘ Uckermark. Aktueller Stand der Entwicklung und Perspektiven.“
Ort: Besucherzentrum Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen, 16798 Fürstenberg; Kontakt/Info: Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück (Anschrift s. o.); Tel.: (033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de. Ein detailliertes Programm erscheint rechtzeitig vor der Veranstaltung auf der Website www.ravensbrueck.de


07.11.2010, 14 Uhr Offenbach
Bus-Stadtrundfahrt: „Spuren der NS-Zeit – eine Stadterkundung“
Treffpunkt: 14 Uhr, Berliner Str.111/gegenüber Rathaus Offenbach. Eine Kooperationsveranstaltung von Geschichtswerkstatt Offenbach  und Volkshochschule (vhs) Offenbach. Die Rundfahrt durch Offenbach-Stadt führt zu Orten des NS-Terrors, der Judenverfolgung, der Zwangsarbeit, der Bücherverbrennung, aber auch des Widerstandes. Kosten 7 €; Anmeldung bei der vhs Offenbach, Tel.: (069) 80 65-3141, Internet: www.vhs-offenbach.de, E-Mail: vhs@offenbach.de; Info auch bei Geschichtswerkstatt Offenbach, Barbara Leissing, Tel. (06108) 82 49 05 oder 01 79 / 2 04 54 20


08.11.2010, 19.30 Uhr Wuppertal

Vortrag von Dr. Ulrike Schrader: „Verbrechen erinnern. Nationalsozialismus und Holocaust in der Erinnerungskultur“ – eine Veranstaltung in der Reihe „Denkanstöße“ des Katholischen Bildungswerks. Ort: Katholisches Stadthaus, Laurentiusstr,. 7, …. Wuppertal. Anlässlich des Jahrestages der so genannten Progromnacht im November 1938 geht es in diesem Vortrag um die Geschichte und Gegenwart des Gedenkens in Europa seit 1945. Kontakt/Info: Begegnungsstätte Alte Synagoge Wuppertal, Genügsamkeitsstraße, 42105 Wuppertal; Tel./Fax: (0202) 56328 43

 

10.11.2010, 19.30 Uhr Neu-Isenburg
Vortrag/Lesung: Petra Bonavita/Marie-Louise Buchczik „Mit falschem Pass und Zyankali“  –– Retter und Gerettete aus Frankfurt am Main in der NS-Zeit. Ort: Gedenkstätte Bertha Pappenheim, Zeppelinstraße 10, 63263 Neu-Isenburg.

„Stille Helden“ werden die Retter und Retterinnen heute genannt, die während der NS-Zeit verfolgte Juden vor der Deportation und damit vor dem sicheren Tod schützten, sie versteckten oder ihnen zur Flucht ins sichere Ausland verhalfen. Aus Frankfurt waren bislang nur wenige solcher Lebensrettungen bekannt. Die Soziologin Petra Bonavita hat in vielen Gesprächen mit Zeitzeugen und Angehörigen der Geretteten Helfer in Frankfurt gefunden, die in dem Buch „Mit falschem Pass und Zyankali“ vorgestellt werden. In einem so genannten Bockenheimer Netzwerk arbeiteten ein Arzt, ein Pfarrer, ein Schlosser, eine Krankenhausfürsorgerin und viele bis heute unbekannte Helfer für die verfolgten Menschen. Die Enkelin einer der Geretteten, Marie Louise Buchczik, hat mit ihrer Mitarbeit bei den Recherchen zur Überlebensgeschichte ihrer Familie einen wichtigen Beitrag geleistet. Kontakt/Info: Gedenkstätte Bertha Pappenheim (Anschrift s. o.); Tel.: (06102) 80 00 94



11.11.2010, 18.45-21.00 Uhr Friedberg (Hessen)
Abendseminar:
„Vernichtung durch Arbeit" – Konzentrationslager im Taunus und in Bad Nauheim. Referent: Bernd Vorlaeufer-Germer, Lokalhistoriker aus Bad Homburg v. d. Höhe. Ort: „Haus Friedberg der EKHN" (früheres „Theologisches Seminar“), Kaiserstraße 2,  61169 Friedberg (Hessen). Vorgestellt werden die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen, israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Die Bauwerke und Infrastruktur dieser Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrationslagern entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dargestellt. Kontakt/Info: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Volkshochschule (vhs) Wetterau p. A.: Volkshochschule Wetterau, Leonhardstraße 7, 61169 Friedberg (Hessen); Tel.: (06031) 71 76-0, Telefax: 71 76 21, E-Mail: info@vhs-wetterau.de, Internet: gesellschaft@vhs-wetterau.de


aktualisiert am: 30-08-2010