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05.03.2010,19
Uhr Wiesbaden Esther
Bejarano: „PER LA VITA – FÜR DAS LEBEN“; Lesung/Konzert mit Coincidence und Microphone Mafia. Ort:
Kulturzentrum
Schlachthof Wiesbaden, Murnausstr. 1
(ehemals Gartenfeldstr. 57), 65189 Wiesbaden. 65 Jahre nach der Befreiung von
Auschwitz findet im Schlachthof eine Musikveranstaltung mit Lesung statt. Esther Bejarano, 85, eine der letzten
Überlebenden des Mädchenorchesters von Auschwitz, liest aus ihrer Biografie "Wir leben trotzdem". Mit der
Gruppe "Coincidence", der auch ihre Kinder Esther und Joram
angehören, singt sie antifaschistische und jüdische Lieder. Unterstützt werden
sie durch die Rapper Kutlu Yurtseven, Signore Rossi und DJ Önder aus Köln („Microphone
Mafia“). Die
Veranstaltung wird durch das Wiesbadener Bündnis gegen Rechts und dem ASTA der
Hochschule Rhein-Main organisiert. Kontakt/Info: Kulturzentrum Schlachthof
Wiesbaden (Anschrift s. o.); Tel.: (0611) 97445-0, Fax: 97445-20, E-Mail: info@schlachthof-wiesbaden.de,
Internet: www.schlachthof-wiesbaden.de
06.03.-09.05.2010 Köln Ausstellung: „GEDENK-RÄUME – Die
NS-Zeit in der Gedenkkunst in Köln“; eine
Ausstellung der Kunst- und Museumsbibliothek Köln. Ort:
NS-Dokumentationszentrum der Stadt Köln, Appellhofplatz 23-25 (EL-DE-Haus),
50667 Köln. Eröffnung der Ausstellung am
05.03.2010 um 19 Uhr. Die Ausstellung zeigt anhand zahlreicher
Denkmälerbeispiele die Entwicklung, die das Gedenken an die
nationalsozialistischen Verbrechen und an den II. Weltkrieg in der Stadt genommen hat. Zur Ausstellung
erscheint ein „Mahnmalführer Köln“, der alle Kölner Gedenkobjekte beschreibt
und weitere Informationen bündelt. Kontakt/Info: NS-Dokumentationszentrum
(Anschrift s. o.); Tel.: (0221) 221-26332, Fax: -25512, E-Mail: nsdok@stadt-koeln.de, Internet: www.nsdok.de
06.03.2010, 10.30-17.00 Uhr Hamburg
Seminar: „Keines der Mädchen sprach …“, Fortbildung zur
„Kinder- und Jugendliteratur“ – Lesen über Deportation und
Konzentrationslager. Ort: Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg.
Teilnahmebeitrag: 10 € (inklusive Verpflegung). Seminarleitung: Sandra Wachtel,
Historikerin, und Kathrin Herold, Kulturwissenschaftlerin, beide auch freie
Museumspädagoginnen in der KZ-Gedenkstätte. Kontakt/Info/Anmeldung bis 27.02.2010: Studienzentrum (Anschrift
s. o.); Tel.: (040) 428131 543, E-Mail: studienzentrum@bksm.hamburg.de
08.03.-10.03.2010 Würzburg
Seminar: „Auf den Spuren der Erinnerung: Erzählen,
Identität und historisches Bewusstsein“. Ort: Akademie Frankenwarte,
Leutfresserweg 81-83, 97082 Würzburg. Veranstalter: Gesellschaft für Politische
Bildung e. V. Geschichtswerkstätten vor Ort, Gespräche mit ZeitzeugInnen im TV
und Unterricht: Dies sind Beispiele, die zeigen, dass der „Blick zurück“ einen
anderen Stellenwert erhalten und neue Formen angenommen hat. Seminar mit Exkursion zum
Dokumentationszentrum Reichstagsgelände in Nürnberg. Teilnahmebeitrag 92 € für
Programm, Unterkunft, Verpflegung. Kontakt/Info/Anmeldung: Akademie
Frankenwarte, Seminarsekretariat Thea Momper, Postfach 55 80, 97005 Würzburg;
Tel.: (0931) 80464-0, Sekretariat: -333, Fax: -44, E-Mail: info@frankenwarte.de, Internet: www.frankenwarte.de
20.03.2010
Fürstenberg
Eröffnung der Dauerausstellung: „Das
‚Führerhaus‘: Alltag und Verbrechen der Ravensbrücker SS-Offiziere“. Ort: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen,16798 Fürstenberg; Ausstellung zu
sehen: Di - So 9 - 17 Uhr. Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte
(Anschrift s. o.); Tel.: (033093) 608-0,
Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de,
Internet: www.ravenbrueck.de
23.03.2010, 18.30 Uhr Frankfurt am Main Vorführung des Films "Zwei Balkone"
über das Zwangsarbeiterlager in den Adlerwerken und Zeitzeugengespräch mit
einigen der wenigen Überlebenden des KZ
"Katzbach", einem Zwangsarbeiterlager auf dem Gelände
der ehemaligen Adlerwerke. Eine Veranstaltung von "Gegen Vergessen - Für
Demokratie e. V." zusammen mit der Claudy-Stiftung, dem Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 und weiteren
Organisationen. Ort: DGB Haus Frankfurt am Main,
Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Wilhelm-Leuschner-Saal,
60329 Frankfurt.
Kontakt/Info: „Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V.“, Regionale
Arbeitsgruppe Rhein-Main, Kreutzerstr. 5, 60318 Frankfurt; E-Mail: rhein-main@gegen-vergessen.de,
Internet: http://www.gegen-vergessen.de/rheinmain
23.03.2010, 19 Uhr Wiesbaden Vortrag von PD Dr. Stephanie Zibell über Prof.
Dr. Ludwig Bergsträsser aus Anlass seines 50. Todestages. Bergsträsser
war eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der hessischen Politik- und
Wissenschaftsgeschichte. Der einstige Reichstagsabgeordnete, Archivar und
Historiker wurde 1933 von den Nazis aus seinen Positionen gedrängt und bot dann
dem "Dritte Reich" couragiert die Stirn. So erarbeitete er für den
vormaligen hessischen Innenminister und Gewerkschaftsführer Wilhelm Leuschner
im Widerstand Denkschriften zur demokratischen Reorganisation. Ab 1945 wirkte
Bergsträsser u.a. als
Mitverfasser der Hessischen Landesverfassung und des Grundgesetzes, ferner als
Landtags- und als Bundestagsabgeordneter. Die Referentin wird ihre kürzlich
erschienene, viel beachtete Habililationsschrift zu Bergsträsser vorstellen und
diskutieren. Ort:
Rathaus Wiesbaden, Raum 22 (Schlossplatz 6, 65183 Wiesbaden). Veranstalter: Stadtarchiv Wiesbaden. Kontakt/Info:Stadtarchiv, In Rad 42,65197 Wiesbaden, Tel. (0611) 31-3329, E-Mail: stadtarchiv@wiesbaden.de
10.04.2010, 10-17 Uhr Hamburg
„Ein Täter in der Familie? (Und was ist mit den Opfern?)“
Drittes Gesprächsseminar zur Konfrontation mit Familiengeschichten und Familiengeschichte; Schwerpunkt: Umgang mit dem geistigen
und materiellen Erbe von TäterInnen. Ort: Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte
Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg 75, 21039 Hamburg. Teilnahmebetrag 10 €
(inklusive Verpflegung). Kontakt/Info/Anmeldung bis 31.03.2010: Studienzentrum (Anschrift s. o.); Tel.: (040) 428131
543, E-Mail: studienzentrum@bksm.hamburg.de
18.04.2010, 10 Uhr
Fürstenberg „Zentrale
Gedenkveranstaltung zum 65. Jahrestag der Befreiung“. Ort: Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück, Straße der Nationen,16798 Fürstenberg. Begrüßung: Dr.
Insa Eschebach, Leiterin der Gedenkstätte Ravensbrück; Ansprachen: Dr. Angela
Merkel, Bundeskanzlerin, Dr. Annette Chalut, Präsidentin des Internationalen
Ravensbrück-Komitees, N.N. Kranzniederlegung am Fuß des Mahnmals, „Tragende“ Musikalische
Umrahmung: Landesjugendsinfonieorchester Brandenburg. Kontakt/Info/Anmeldung:
Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.); Tel.: (033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de, Internet: www.ravenbrueck.de (weitere Veranstaltungen der Mahn- und Gedenkstätte am 17. und 18.04. zum 65. Jahrestag
der Befreiung s. Website)
24.04.-25.04.2010
Osthofen Wochenendseminar: „Besuch
der KZ-Gedenkstätte Osthofen und des Jüdischen Worms“. Das
Konzentrationslager Osthofen (bei Worms) war das erste KZ des ehemaligen
Volksstaates Hessen. Im Rahmen unseres Wochenendseminars Führung durch die Gedenkstätte des ehemaligen
Konzentrationslagers Osthofen (in Rheinhessen) und Kennenlernen der
Dauerausstellung des Landes Rheinland-Pfalz zur Zeit des Nazi-Regimes mit den
folgenden Schwerpunkten: Verfolgung und Widerstand, KZ Osthofen und
SS-Sonderlager/KZ Hinzert (Hunsrück). Vorgesehen ist weiterhin eine gemeinsame
kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Am Sonntag wird das ehemals
Jüdische Worms besucht, das früher auch als „Klein-Jerusalem am Rhein“ bekannt
war. Seminarleitung: Bernd Vorlaeufer-Germer und Horst Koch-Panzner.
Teilnahmebeitrag p. P. bei Selbstanreise: € 35. Veranstalter (Anmeldung):
„Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Marienbader Platz 18, 61348 Bad Homburg
v. d. Höhe, Telefon: 06172 / 92 10 02, E-Mail: Arbeit-und-Leben@online.de,
unterstützt von den Senior/innen in der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main und von
GewerkschaftskollegInnen der FNCTTFEL aus dem Großherzogtum Luxembourg.
11.05.2010, 19 Uhr Köln Vortrag von Dietrich
Schulze-Marmeling: „Hakenkreuz und rundes Leder. Fußball im
Nationalsozialismus.“ Ort: NS-Dokumentationszentrum der Stadt
Köln, Appellhofplatz 23-25 (EL-DE-Haus), 50667 Köln. Eintritt 3,60 €, erm. 1,50
€. Auch der deutsche Fußball ließ sich vom nationalsozialistischen System
gleichschalten. Wie aber funktionierte diese beschämende Anpassung? Wie
verhielten sich der DFB, wie die großen Vereine? Welchen Verfolgungen waren
jüdische und linke Fußballer ausgesetzt? Und wie hat der DFB nach 1945 seine
eigene Vergangenheit aufgearbeitet? Diesen und anderen Fragen wird der Vortrag
nachgehen. Fußballautor und –historiker Schulze-Marmeling publizierte u. a.
„Davidstern und Lederball. Die Geschichte der Juden im deutschen und
internationalen Fußball“. Kontakt/Info: NS-Dokumentationszentrum (Anschrift s.
o.); Tel.: (0221) 221-26332, Fax: -25512, E-Mail: nsdok@stadt-koeln.de, Internet: www.nsdok.de
25.06.-27.06.10
WeimarWochenendseminar
in Weimar-Buchenwald, KZ-Gedenkstätte Buchenwald,
Haus 5, Jugendbegegnungsstätte. Vorgesehenes
Seminarprogramm: Ausführliche
Exkursion unter sachkundiger Führung über das gesamte Gelände des ehemaligen
Konzentrationslagers Buchenwald (1937-1945), Besuch des Mahnmals und der
Dauerausstellung. Jeweils abends wird das tagsüber Erfahrene nachbereitet,
Artur Roth liest aus dem Buch über seinen Vater Otto Roth „Unter den Augen der
SS“, es besteht aber auch die Möglichkeit zur individuellen Beschäftigung mit
einem der angeschnittenen Themen. Busfahrt ab/bis Frankfurt a. M. und Bad
Homburg v. d. Höhe. Kostenbeitrag p. P. € 50, Schüler, Studenten und
Auszubildende € 25. Teilnahmezahl max. 25 Personen. Veranstalter: DGB-Region
Frankfurt-Rhein-Main / DGB-Senioren in Zusammenarbeit mit dem DGB-Bildungswerk
Hessen, Ansprechpartner (Anmeldung) ist Horst Koch-Panzner, Tel.: (069) 27 30
05-74 / -77 / -72 bzw. E-Mail: Horst.Koch-Panzner@dgb.de,
unterstützt von „Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus“, Tel: (06172) 92 10 02,
E-Mail: Arbeit-und-Leben@online.de
14.08.-17.08.2010 Fürstenberg Jugendbegegnungen –
6. Ravensbrücker
Generationenforum. Ort:
Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte
Ravensbrück; Veranstalter: Dr. Hildegard Hansche Stiftung und Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten.
Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.); Tel.:
(033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: info@ravensbrueck.de (Ein detailliertes
Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de)
29.08.- 03.09.2010
Fürstenberg
Tagung – Europäische
Sommer Universität Ravensbrück: „Bildersprachen. Künstlerische Produktion in
Lagern und Ghettos 1933–1945“. Ort: Besucherzentrum der Mahn- und
Gedenkstätte Ravensbrück und Internationale Jugendbegegnungsstätte Ravensbrück,
Straße der Nationen,16798 Fürstenberg; Veranstalter: Mahn- und Gedenkstätte
Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten in Kooperation mit der
Heinrich-Böll-Stiftung (Berlin) und der Stiftung Topographie des Terrors
(Berlin). Kontakt/Info/Anmeldung: Mahn- und Gedenkstätte (Anschrift s. o.);
Tel.: (033093) 608-0, Fax: -29, E-Mail: sommer-uni@ravensbrueck.de (Ein
detailliertes Programm erscheint demnächst auf der Website www.ravenbrueck.de)
aktualisiert am: 01-03-2010 |