Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 8, September 2001

 Übersicht über die Mitgliederrundbriefe

Liebe Mitglieder und FördererInnen des Studienkreises,
mit dem heutigen Rundbrief haben wir übrigens alle jetzigen Vorstandsmitglieder und MitarbeiterInnen vorgestellt. Vor allem mit unseren MitarbeiterInnen haben wir jetzt eine sehr homogene und effektive "Mannschaft", die uns hoffentlich  noch lange erhalten bleibt.
Übrigens - wir haben künftig auch mehr Platz, andere Vorstellungen im Rundbrief zu bringen, 
z. B. besondere Projekte unserer Mitglieder und FörderInnen, wie wir dies schon bei dem Projekt der Wöhlerschule im Heft 6 tun konnten. Haben Sie was? Dann schreiben Sie uns!

Barbara Leissing Hartmut Mohr

MITGLIEDERVERSAMMLUNG/VORSTANDSSITZUNGEN


Unsere Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2001, auf die wir schon im letzten Rundbrief hingewiesen hatten, wird im Club Voltaire, Ffm, Kleine Hochstr. 5  durchgeführt (gut erreichbar, z.B. mit U 6/U 7 Haltestelle Alte Oper).  Als Zeitrahmen haben wir 14 bis max. 18 Uhr vorgesehen. Die Einladung mit Tagesordnung, Anträgen und Anfahrtsskizze geht Ihnen spätestens zwei Wochen vor diesem Termin zu. Wir weisen noch einmal darauf hin, dass Anträge aus der Mitgliedschaft bis 8. November bei der Geschäftsstelle vorliegen sollen.

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WIR FREUEN UNS


Wir freuen uns, dass in der ständigen Ausstellung des Jüdischen Museum in Berlin Leihgaben aus unserem Archiv - genauer aus unserem Bestand Dohmen - zu sehen sind. Es handelt sich um Fotografien, Arbeitsblätter und Entwurfszeichnungen zur ersten Auschwitz-Ausstellung, die 1964 anlässlich der Frankfurter Auschwitz-Prozesse in der Paulskirche gezeigt wurde. Die Ausstellung in Berlin wurde am
9. September 2001 eröffnet. Wir wünschen ihr viele nachdenkliche BesucherInnen.

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ES STELLEN SICH VOR



Waltraud Heil
(44), ehrenamtliche Mitarbeiterin:
Eigentlich gelernte Chaotin, versuche ich seit 6. Januar 2000, die lieben Leute in der Rossertstrasse zu entlasten, indem ich qualitativ leichte, quantitativ (Zeit) aufwendige Arbeiten übernehme: Postversand, Bibliothek, Archiv.
Nach viel ungutem Leben in faschistoider Umgebung (antisemitisch, ausländerfeindlich u.ä.) bedeutet die Tätigkeit im Studienkreis für mich so etwas wie eine Reinigung. Ein Schritt in die richtige Richtung, um meinen Lebensauftrag zu erfüllen. Dieser Zugewinn einer sinnvollen Beschäftigung u.a. neben der Mitarbeit beim Projekt Wohnen und Arbeiten der Stadt Neu-Isenburg bedeutet für mich auch schlicht ein Stück
Beschäftigungstherapie. Inhaltlich interessieren mich beim Studienkreis vor allem die psychologische Seite des Faschismus und neofaschistische Strömungen sowie Frauenthemen. Am liebsten stöbere ich in der Bibliothek. Ich fühle mich in der Rossertstrasse recht wohl. So kann es bleiben!
Christel Mathes (54), ehrenamtliche Mitarbeiterin:
Ich war Stenokontoristin und nach dem Besuch der Akademie für Arbeit Gewerkschaftssekretärin beim Vorstand der IG Metall. Danach war ich einige Zeit arbeitslos und bin jetzt Frührentnerin.
Seit vier Jahren bin ich Mitglied beim VVN-BdA und wurde in den Vorstand der Kreisvereinigung Offenbach gewählt. Außerdem bin ich Mitglied der Geschichtswerkstatt Offenbach. Von daher beschäftige ich mich auch mit Zwangsarbeit und Entschädigung. Im Studienkreis arbeite ich ehrenamtlich seit September 1998. Zuerst habe ich die
Entschädigungsakten alphabetisch sortiert,
numeriert und aufgelistet. Jetzt "repariere" und paginiere ich den Inhalt der einzelnen Akten und hefte sie in unsere Archivmappen für die Dateneingabe ab. Bei dieser Tätigkeit erfahre ich auch etwas über die ehemaligen Häftlinge und Zwangsarbeiter und ihr Schicksal. Bei fast 1.000 Akten - etwa die Hälfte ist bis jetzt so aufbereitet -  habe ich noch viel zu tun.
Rosemarie Schlung (49), ehrenamtliche Mitarbeiterin:
Nach Frau Schofs bin ich die "dienstälteste" ehrenamtliche Mitarbeiterin des Studienkreises, denn ich wirke hier immerhin schon seit Juli 1997.
Als gelernte Buchhändlerin arbeite ich in der Rossertstrasse von Anfang an ausschließlich in meinem Metier - in der umfangreichen Bibliothek des Studienkreises. Zuerst habe ich die Neuzugänge an Büchern, Broschüren, Zeitschriften und Sonderdrucken auf Karteikarten erfasst und danach bereits früher erstellte Karteikarten überprüft und teilweise erneuert.
Und seit etwa 1 1/2 Jahren sitze ich jeden Mittwoch am PC und gebe die Bestände unserer Bibliothek Stück für Stück mit den wesentlichen Angaben in das Datenerfassungsprogramm "Allegro C" ein. Das ist wahrlich ein umfangreiches Projekt, und es waren bis Mitte August diesen Jahres erst 3.500 der über 14.000 Titel eingegeben. Aber mit "Allegro" ist endlich eine zeitgemäße Erfassung dieser wichtigen Bestände gegeben und ein modernes Suchprogramm für die Nutzer der Bibliothek vorhanden. Ich liebe "meine" Bücher und arbeite gerne in diesem Bereich. 

Nachdem wir unsere ABM-Kraft Lutz Reimers (55) schon einige Male im Zusammenhang mit seiner Arbeit erwähnt haben, bringen wir jetzt auch noch ein Foto und einige Zeilen zur Person von ihm: Ich bin der Neue, der sich mit dem Projekt "Entschädigungsakten" beschäftigt. Nach einer Sparkassenausbildung folgte in Düsseldorf eine Seminarausbildung zum kirchlichen Jugendleiter, danach Studium zum Diplom-Sozialpädagogen. Berufliche Stationen als Sozialpädagoge waren die Sozialistische Jugend "Die Falken" in Düsseldorf und die Arbeiterwohlfahrt in Duisburg und Düsseldorf.

Als Kriegsdienstverweigerer fand ich in Düsseldorf schnell zur Anti-Kriegs- und Friedensbewegung, wo ich meine ersten politischen Erfahrungen beim Engagement gegen den Vietnamkrieg sammelte.
Nach 30 Jahren Sozialarbeit stand eine Veränderung an. Da meine Lebensgefährtin schon in Frankfurt wohnte und arbeitete, zog es mich natürlich auch dorthin. Die hier dann angebotene, völlig neuartige Arbeit im Studienkreis war eine Herausforderung. Ich habe sie gerne angenommen und dank der Unterstützung von Vorstand und KollegInnen ist mir der Einstieg in dieses interessante Aufgabengebiet gut gelungen.

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WIR GEDENKEN

Am 26. Mai 2001 starb Dr. Herbert Steiner, Gründer und langjähriger wissenschaftlicher Leiter des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstandes (DÖW) im 79. Lebensjahr in Wien. Herbert Steiner, seit den Jahren im britischen Exil mit Max Oppenheimer befreundet, stand uns 1976, als wir mit der Gründung des Dokumentationsarchivs des deutschen Widerstandes begannen, mit klugem Rat und praktischem Sachverstand zur Seite. Die Herausgabe eines eigenen Mitteilungsblatts, der "informationen", geht auch auf seine Anregung zurück. Trotz seiner vielen Verpflichtungen fand er die Zeit zu gründlichen Gesprächen und nahm am 28. Januar 1977 an der Eröffnung unseres Archivs teil. In den folgenden Jahren, auch in den kritischen Situationen der Existenzgefährdung, konnten wir auf die solidarische Unterstützung des DÖW bauen.

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ENTDECKENDES LERNEN IM ARCHIV


In drei Gruppen arbeiteten im Juli 2001 Schülerinnen und Schüler der Staatlichen Krankenpflegeschule Frankfurt/Main mit ihrer Dozentin Elke Hartig zum Thema "Nationalsozialisische deutsche Pflege 1933-1945" in unserem Archiv.
Sie studierten Dokumente zu TäterInnen, zur Nachkriegsgeschichte und zu jener Minderheit unter Ärzten und Pflegepersonal, die Widerstand geleistet hat. Natürlich waren nicht alle Gruppen gleich motiviert und man konnte auch deutliche Abwehrhaltungen beobachten. Dennoch zog die Dozentin ein positives Resümee: Das eigenständige Arbeiten an einem anderen Ort als der Schule habe das Wissen vertieft und die dabei gesammelten Erfahrungen können eine kritischere Reflexion des Pflegeberufs ermöglichen.
Und in der Stadt: Mit 25 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich und Österreich einer Begegnungswoche, die der ASTA der Fachhochschule Frankfurt/Main im August 2001 organisiert hatte, unternahm Dr. Ursula Krause-Schmitt einen antifaschistischen Stadtspaziergang, bei dem Orte des Gedenkens in der Frankfurter Innenstadt und auf dem Hauptfriedhof mit kritischen Blick auf ihre Entstehung, ihre Aussagekraft und ihr heutiger Zustand vorgestellt wurden.

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€ DER EURO KOMMT


Auch der Studienkreis muss sich auf den EURO einstellen: Ab 1. Januar 2002 muss die Buchhaltung entsprechend stehen! Deshalb hat sich der Vorstand u.a. in seiner Sitzung vom 11./12. August intensiv mit den Auswirkungen auf unseren Verein beschäftigt und dazu Vorschläge entwickelt sowie Beschlüsse gefaßt. Besonders intensiv wurde über den anzupassenden Mitgliedsbeitrag diskutiert: Hier wird den Mitgliedern am 8. Dezember 2001 eine Aufrundung des derzeitigen Beitrags von 150 DM (= 76,69 EURO) auf 80 EURO (= 156,47 DM - also 6,47 DM mehr) vorgeschlagen. Dies bei gleichzeitiger Abrundung des lt. Vorstand im Einzelfall für Einkommensschwächere vorgesehenen Beitrags von 60 DM (30,68 EURO) auf 30 EURO (= 58,68 DM - also 1,32 DM  weniger).
Wir bitten in Anbetracht unserer kritischen Finanzlage dafür schon jetzt um Ihre Unterstützung. Der formelle Antrag und die Begründung dazu folgen natürlich noch zur MV.

Weitere Anpassungen lt. Beschluss Vorstand:

Artikel/Angebot  Preis/alt DM  Preis/neu EURO Preis/neu DM  Preis +/- DM
"informationen" Abo/Jahr   20  11  21,51 + 1,51
"informationen" Heft   10   5,50  10,76 + 0,76
Versandkosten "infor."/Jahr    4*)    2    3,91 - 0,09
Ausstellung "Frauen . . ."  250 130 254,26 + 4,26
Ausstellung "Kinder . . ."  150  80 156,47 + 6,47

*) Versand 2xjährlich= 2x1,50 DM bzw. neu 0,77 EURO Porto= 1,54 EURO/3 DM + Kosten Umschläge/Aufwand= 4 DM bzw. 2 EURO . Aktualisierte Gesamtübersichten mit den EURO-Preisen folgen! 

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PROJEKTE DES STUDIENKREISES: DATENERFASSUNG FÜR UNSER ARCHIV


Unsere wertvollen Archivbestände wurden in der Vergangenheit für Recherchen in mühevoller Kleinarbeit in vier Karteien (Personen, Ortsnamen, Chronologie und Bestand)  katalogisiert: Erfassung der wesentlichen Daten mit Schreibmaschine auf Karteikarten, die je nach archiviertem Material bis zu 15 mal vervielfältigt (zuletzt kopiert) und nach unterschiedlichen Suchbegriffen einsortiert werden mussten. In der letzten Zeit sind wir mit dieser mühseligen Arbeit überhaupt nicht mehr nachgekommen.
Ausserdem sind noch Nachlässe zu erfassen, und in den Entschädigungsakten entdecken wir auch immer wieder hoch interessante Dokumente, die unbedingt in das Archiv aufgenommen werden müssten.
Lange Rede kurzer Sinn: Es gibt da noch viel zu tun! Aber vor allem ist unser jetziges Erfassungssystem total veraltet und entschieden zu zeitaufwendig. Außerdem kann es hier viel eher zu Fehlern und Lücken durch falsches Einsortieren der Karten und übersehene Kennungen u.ä. kommen. Es muss also für diesen wichtigen Bereich unserer Arbeit unbedingt ein effektiveres und aktuelleres System her!
Der Vorstand hat in seiner Sitzung vom 11./12.08.2001 beschlossen, dass deshalb möglichst bald das für unsere Zwecke geeignete Datenerfassungsprogramm "AIDA" beschafft werden sollte! Aber die für diese zusätzliche Anschaffung  erforderlichen Mittel von 3.000 DM stehen dem Studienkreis nicht zur Verfügung. 

Wir appellieren deshalb an unsere Mitglieder und FörderInnen: Helfen Sie uns auch bei diesem besonders wichtigen Projekt Archiv mit einer Spende!

Überweisen Sie bitte Spendenbeiträge mit dem Stichwort "Archiv" auf eines unserer Konten.

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Studienkreis im Internet


Haben Sie unsere Homepage/Website schon einmal angeklickt? Nach den letzten Feinarbeiten geht es jetzt um die ständige Aktualisierung der dort eingestellten Informationen (Termine usw.) Das soll monatlich erfolgen. Verantwortlich dafür sind Cora Mohr und ihre Schwester Andrea nach erfolgter Einweisung durch unseren engagierten Helfer Tri Ngo.
Übrigens - der Studienkreis mit seinen jahrelangen Aktivitäten, wie Zeitschrift  "informationen", Heimatgeschichtliche Wegweiser und andere Publikationen sowie  Ausstellungen, ist im Internet auch durch Hinweise und Informationen anderer Organisationen, Personen usw. über uns erstaunlich stark vertreten. Das ist schon beeindruckend und beweist, dass unsere Arbeit bundesweit beachtet und anerkannt wird.  

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Ausstellungstermine

 

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945.
Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

10.10. - 23.11.01  Dachau (Rathaus)
bereits vorliegende Reservierungen für 2002:
09.01. - 31.01.02  Wiesloch (VHS)
"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte"

10.09. - 15.11.01

 Gladenbach (Bildungszentrum der Deutschen Postgewerkschaft)
bereits vorliegende Reservierungen für 2002:
zum 60. Jahrestag des Beginns der Deportation nach Theresienstadt
21.01. - 10.02.02  Darmstadt (Hess. Staatsarchiv)

04.11.. - 30.11.02

 Flensburg (Stadtbibliothek)

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Termine anderer Veranstalter


10.10.2001, 19 Uhr Hamburg
Diavortrag und Podiumsgespräch: " 20 Jahre Dokumentenhaus Neuengamme - Rückblicke und Ausblicke"
im Museum für Hamburgische Geschichte, Holstenwall 24; Kontakte/Info: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg, 21039 Hamburg, Tel.: (040) 4 28 96-03, Fax: -525, E-Mail: info@kz-gedenkstätte-neuengamme.de

21.10.-26.10.2001 Sonnenberg/St. Andreasberg
Seminar:  "Langzeitwirkungen des Nationalsozialismus - Nationalsozialismus und Antisemitismus"
; Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg; Kontakt/Info: Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg, Bankplatz 8, 38100 Braunschweig, Tel.  (0531) 2 43 64-0, Fax: (0531) 2 43 64-50, E-Mail: Sonnenberg@tu-clausthal.de

23.10.2001, 19.30 Uhr Heidelberg
Ausstellungseröffnung: "Die Geschichte des KZ Mittelbau-Dora"
mit Eröffnungsvortrag von Dr. Jens-Christian Wagner; Kontakt/Info: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeckgasse 2, 69117 Heidelberg, Tel.: (06221) 98 11 02, Fax: (06221) 98 11 77

04.11.-11.11.2001 Sonnenberg/St. Andreasberg
Internationales Seminar: "Rückkehr in die Heimat oder in die Fremde? - Politische und kulturelle Reimigration nach 1945"
, Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg; Kontakte/Info: Internat. Arbeitskreis Sonnenberg (s.o.)

06.11.-30.11.2001 Frankfurt am Main
Ausstellung: "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien 1943-1945."
In der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Grüneburgplatz, IG-Farben-Haus, 60323 Frankfurt; Kontakte/Info über Studienkreis (Mitglied der Vorbereitungsgruppe)

10./11.11.2001 Hamburg
Fachtagung: "Erinnerungs- und Gedenkkulturen im Dialog"
- Herausforderungen für die politische Bildung; Kontakte/ Info: Arbeit und Leben DGB/VHS Hamburg e.V., Besenbinderhof 60, 20097 Hamburg, Tel.: (040) 28 40 16-13 und -15, Fax: -16

15.11.2001, 20 Uhr Hamburg
Vortrag: "Zwangsarbeit - Rückgrat der deutschen Wirtschaft im Zweiten Weltkrieg"
in der Gedenkstätte Bullenhuser Damm; Kontakte/Info: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg, 21039 Hamburg, Tel.: (040) 4 28 96-03, Fax: (040) 4 28 96-525, 
E-Mail: info@kz-gedenkstätte-neuengamme.de

17.11.-18.11.2001 Schwerte/Ruhr
Wochenendtagung: NS-Aufarbeitung zwischen Justiz, politischer Öffentlichkeit und innerdeutscher Konfrontation in den 60er Jahren"
in der Tagungsstätte Haus Villigst; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel.: (0201) 22 79 82, Fax: (0201) 23 55 05, E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de

20.11.2001, 19.30 Uhr Heidelberg
Zeitzeugengespräch: "Vernichtung durch Arbeit"
mit Franz Rosenbach; Kontakt/Info: Dokumentations- und Kulturzentrum Deutscher Sinti und Roma, Bremeckgasse 2, 69117 Heidelberg, Tel.: (06221) 98 11 02, Fax: (06221) 98 11 77

22.11.-24.11.2001 Münster
Werkstatt: "Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus"
; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW (s.o.)

26.11-28.11.2001 Bad Boll
Tagung: "Rechtsradikalismus in Deutschland und Frankreich"
- Ursachenforschung und neue Strategien im Kampf gegen rechte Gewalt; Evangelische Akademie Bad Boll; Kontakte/Info: Ev. Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll, Tel.: (07164) 7 90, Fax: (07164) 7 94 40

30.11.-2.12.2001 Darmstadt
Öffentliche Veranstaltung: "Distomon. Kalavrita, Saloniki und ..." - Die ungesühnten Verbrechen während der deutschen Okkupation Griechenlands 1941/44 und die griechischen Entschädigungs-
forderungen heute; Vorabendveranstaltung 30.11., Konferenz 1.12., Sonntagsmatinee 2.12.; H.-Lehr-Bürgerzentrum, Kopernikusplatz, Darmstadt; Kontakte/Info: unser Mitglied Christoph Jetter, Tel./Fax: (06151) 71 96 53

30.11.-02.12.2001 Büren-Wewelsburg
Bildungsurlaub (Rückfrage)/Veranstaltung für Jugendliche: "Aktiv gegen Rechts - das Training"
; Jugendherberge Wewelsburg; Kontakte/Info: Internationales Bildungs- und Begegnungswerk e.V., Thomasstr. 1, 44135 Dortmund, Tel.: (0231) 95 20 96-0, Fax: (0231) 52 12 33, E-Mail: ibb-dortmund@t-online.de

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Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Barbara Leissing, Hartmut Mohr 
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54, email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: 
- SEB (BfG) Frankfurt/M., Konto 1 074 456 500, BLZ 500 101 11
- Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Di-Do 10-17 Uhr

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Übersicht über die Mitgliederrundbriefe