Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 7, Juni 2001

Übersicht über die Mitgliederrundbriefe

Liebe Mitglieder und FördererInnen des Studienkreises,
es hat sich seit dem letzten Rundbrief im März bei und um uns soviel getan, dass wir schon Ende Juni mit einem neuen Heft kommen. Eine dritte Ausgabe 2001 folgt. Natürlich freuen wir uns über diese Aktivitäten, die Ergebnisse und die Resonanz - und wollen Sie darüber auch informieren!
Barbara Leissing Hartmut Mohr

INHALT

Mitgliederversammlung/Vorstandssitzungen 1
Wir freuen uns 1
"Verschollene" Edith wieder gefunden 2
Kirchentag - auch für uns ein Erfolg 2
"Brundibár" in der Cyriakus-Gemeinde  2/3
Wir gedenken 3
Wir gratulieren 3
Studienkreis im Internet 3
Ausstellungstermine 4
Projekte des Studienkreises 4
Termine anderer Veranstalter 4

MITGLIEDERVERSAMMLUNG/VORSTANDSSITZUNGEN


Wir weisen schon jetzt auf den Termin für unsere nächste Mitgliederversammlung am 8. Dezember 2001 hin, u.a. mit Berichten und der Wahl des Vorstands. Der Versammlungsraum wird noch rechtzeitig mitgeteilt. Anträge, insbesondere solche zu einer Satzungsänderung, sollen einen Monat vorher – also bis zum 8.11.2001 – bei der Geschäftsstelle vorliegen.

Die Termine für die restlichen Vorstandssitzungen in diesem Jahr sind am 18. Mai wie folgt festgelegt worden (jeweils freitags von 10-13 Uhr im Studienkreis): 22. Juni, 13. Juli, 7. Sept., 19. Okt. und 16. Nov. Dazu kommt noch ein Zwei-Tages-Treffen am 11. und 12. August zur intensiveren Aussprache. Die
Vorstandssitzungen sind wie immer für unsere Mitglieder öffentlich.

WIR FREUEN UNS


Wir freuen uns über die ausgezeichnete Überarbeitung der Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt – Zeichnungen, Gedichte, Texte" und über die gut besuchte Ausstellungseröffnung in der Stadtteilbücherei Rödelheim am 29. Mai.
Die 15 Tafeln der Ausstellung waren an den Stellwänden im Zentrum der Bücherei hervorragend angeordnet, so dass sie von den Besuchern mit einem Blick voll erfasst und anschliessend Tafel für Tafel besichtigt werden konnten. Am Eröffnungsabend waren Besucher aller Altersgruppen vertreten, die sowohl von der Gesamtdarstellung als auch von dem gewählten und von Ursula Krause-Schmitt erläuterten Grundkonzept „Wir wollen mit allen drei Elementen – Zeichnungen, Gedichte und Texte – die Kinder des KZ zur Sprache kommen lassen und haben uns deshalb mit Erläuterungen zurück gehalten!" sichtlich beeindruckt waren. Die ausgelegten Faltblätter und das ausgezeichnete Plakat zur Ausstellung fanden interessierte Abnehmer.


Die musikalische Umrahmung zur Ausstellung wurde in hervorragender Weise von den beiden Frauen der Gruppe Die Taktlosen (im Bildhintergrund vor den Tafeln, Foto: Hartmut Mohr) dargeboten. Sie spielten gekonnt und einfühlsam Klezmer-Musik und eigene Kompositionen.
Es passte einfach alles an diesem Abend! So etwas tut zum Abschluss einer gelungenen Arbeit gut.

 

"VERSCHOLLENE" EDITH WIEDER GEFUNDEN


Im Heimatgeschichtlichen Wegweiser Hessen I ist unter einem kleinen Ort in Hessen u.a. von drei Jüdinnen bzw. Juden lt. Gedenkbuch die Rede, die Opfer der Nazi-Regimes wurden. Am Schluß heißt es dazu: "... ‚Verschollen' ist auch die siebenjährige Edith Schl." Das Schicksal dieser Siebenjährigen konnte jetzt aufgeklärt werden: Edith Schl. lebt als äußerst vitale 66-jährige Edith E. geb. Schl. (andere Schreibweise) im Haus ihrer Mutter.
Als Hartmut Mohr sie mit seiner Frau 27. Mai in ihrer Wohnung besuchte und ihr diese Passage zeigte, meinte sie gleich: "Das bin ich! Ich habe schon öfter Post mit dem falsch geschriebenen Namen Schl. bekommen. Kann ich das Buch bekommen?" Es wurde ihr geschenkt. Das dort ebenfalls aufgeführte Ehepaar, das (in den Osten) deportiert wurde und dessen Todesort unbekannt ist, sind Onkel und Tante von Edith E.
"Entdeckt" wurde Edith E. übrigens von unserer ABM-Kraft Lutz Reimers durch die Hinweise auf Theresienstadt in ihrer Entschädigungsakte. Im Fernsprechverzeichnis des Wohnortes lt. Akte fanden sich ähnliche Angaben, es folgte eine vorsichtige fernmündliche Anfrage und tatsächlich: Sie war die Richtige! Und hat sich über unseren Anruf genauso gefreut wie wir! Nach ihren Angaben zur Familie haben wir dann auch noch die besondere Entschädigungsakte von ihrer Mutter und ihrem Bruder sowie von ihrem Stiefvater gefunden. 



Edith E. auf dem Balkon ihres Hauses am 28. Mai 2001. 
Foto: Hartmut Mohr
Edith Schl. wurde am 18.3.1943 als 8-Jährige mit ihrer Mutter und ihrem nur 8 Monate alten Bruder von Berlin aus - nach einer Zuführung von Frankfurt a. M., ihrem damaligen Wohnort - nach Theresienstadt deportiert. Alle drei waren 27 Monate in diesem KZ und wurden am 8. Mai 1945 wie zwei Schwestern von Ediths Mutter befreit. Die drei weiteren Schwestern kamen "irgendwo im Osten" um.
Edith E. hat Hartmut Mohr bei seinen Besuchen am 27.05. und 06.06. in ihrer Wohnung viel aus ihrem Leben erzählt. Ihre wesentlichen Aussagen wurden in einem Tonbandprotokoll aufgezeichnet. 
Am 8. Juni besuchte Frau E. mit ihrem Sohn Michael und dem Ehepaar Mohr die Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt ..." in Rödelheim, wo sie manches aus ihren Erinnerungen wieder fand. Der Höhepunkt für die E. war der anschliessende Besuch im Studienkreis. Hier las man über zwei Stunden in den Akten der Familie und fand in Gedenkbüchern Angaben zur Familie, zu Verwandten und Freunden - den Überlebenden und den vielen Ermordeten. Mutter und Sohn waren sehr beeindruckt von der Fülle der Materialien und von der Arbeit des Studienkreises. Edith E. will uns deshalb wieder besuchen!

zurück zum Inhaltsverzeichnis

KIRCHENTAG - AUCH FÜR UNS EIN ERFOLG!

Wir wollten auf dem Ev. Kirchentag Flagge zeigen und für den Studienkreis werben und haben dies auch mit den uns zur Verfügung stehenden Mitteln nach besten Kräften getan! Obwohl sich leider kein Mitglied mehr nach unseren Aufrufen im letzten Rundbrief und im Internet zur Mithilfe gemeldet hatte. Dank der tatkräftigen Unterstützung unseres Vorstandsmitglieds Margret Hamm hatten wir eine kleine Ecke im gut gelegenen Stand vom Bund der "Euthanasie"-Geschädigten und Zwangssterilisierten in der Halle 4 bekommen. Dort konnten wir einen kleinen Tisch mit ausreichend Materialien aufstellen und Werbeplakate anbringen. Folker Behrens, Lutz Reimers und Hartmut Mohr lösten sich bei der Standbesetzung ab. Und an einem Tag warb zusätzlich noch Ursula Krause-Schmitt am Stand der Arbeitsgruppe Ausgegrenzte Opfer.
Mit einem neu gestalteten Faltblatt zur Vorstellung des Studienkreises, den Nr. 33 und 50 der "Informationen" als Werbeblätter und der "Theresienstadt-" Nr. (53) als Verkaufsstück, Mustern der Heimatgeschichtlichen Wegweiser, einem ansprechenden Faltblatt zu unserer Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt ..." u.ä. waren wir gut bestückt. Wir führten mir rd. 100 BesucherInnen teilweise sehr intensive und interessante Gespräche, warben für uns und - sicher mit einigem Erfolg - auch für unsere neue Ausstellung in der Stadtteilbücherei Rödelheim sowie für die "Brundibár-" Aufführungen in der Cyriakus-Gemeinde und in Schwalbach und die dortige Ausstellung. Besonders wichtig war dabei, dass mehrere LehrerInnen und StudentInnen Interesse an uns wegen eigener Projekte bekundeten. Ausserdem fanden es die meisten BesucherInnen sehr gut, dass sie Näheres über uns im Internet finden können. Dann hatten wir vor Ort noch Kontakte mit ähnlichen Organisationen usw.
Eine bessere Werbung als auf solchen Veranstaltungen kann es kaum für uns geben! Der Vorstand hat deshalb auch am 22. Juni beschlossen, beim Kirchentag 2003 in Berlin - ggf. mit einer anderen Organisation - einen eigenen Stand vorzusehen.

"BRUNDIBÁR" IN DER CYRIAKUS-GEMEINDE

Wie unsere Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt ..." in der Stadtteilbücherei in Rödelheim waren auch die Aufführungen der Kinderoper "Brundibár" und die begleitende Ausstellung "Theresienstadt - Musik, das war mein Leben" in der Cyriakus-Gemeinde Veranstaltungen im Rahmen des Ev. Kirchentages in Frankfurt vom 13.-17. Juni.
Im höchsten Masse erfreulich war die Resonanz bei beiden Aufführungen von "Brundibár" - zweifellos dem Höhepunkt der drei Angebote: Am 11. Juni kamen etwa 100 Interessierte, und am 14. Juni war der Saal gar bis auf den letzten Platz gefüllt. Das Publikum erlebte nach jeweils beeindruckenden Einführungen von Erich Rohan und bei der zweiten Aufführung von Trude Simonsohn, ehemaligen Häftlingen des KZ Theresienstadt, eine sehr gekonnte Vorstellung. Die Kinder- und Jugendgruppe aus Schwalbach und Umgebung umrahmte die Kinderoper mit der Lesung von Gedichten, Tagebuchtexten und Berichten von Kindern, die in Theresienstadt waren und von denen die meisten später in Auschwitz ermordet wurden. Die ausgezeichnete Vorstellung der 19 Kinder und Jugendlichen - bis auf zwei Mitwirkende nur Mädchen, die jüngsten waren acht Jahre alt - zeigte, dass sie sich in die dargestellten Kinder und den Hintergrund der Kinderoper sehr gut eingefühlt hatten. Der anspruchsvolle Chor- und Sologesang und die Darstellung der Rollen waren beeindruckend und wurden mit lang anhaltendem Beifall am Ende der Vorstellung belohnt.
Die kleine Ausstellung, eine Leihgabe des Stadtgeschichtsmuseums Schwerin, die vom 11.-14. Juni im Gemeindehaus gezeigt wurde, informiert mit Fotos, Zeichnungen, Dokumenten und kurzen Erläuterungen in überschaubarer Weise über das Leben im KZ und über die Bedeutung von Musik und Kultur für die Menschen in ihrer bedrückenden Situation. Sie informiert auch über den Komponisten Hans Krása und die Bedeutung seiner Kinderoper "Brundibár" für die Kinder in Theresienstadt.

WIR GEDENKEN

Am 9. April diesen Jahres verstarb nach langer Krankheit Emil Carlebach im Alter von 86 Jahren. Viele von uns kannten ihn als überzeugten Antifaschisten und Kommunisten. Wegen antifaschistischer Aktivitäten 1934 verhaftet, begann eine elfjährige Tortur, die ihn 1938 in das KZ Buchenwald brachte. Auch dort spürte er die doppelte Verfolgung: als Kommunist und Angehöriger einer jüdischen Familie. Im KZ Buchenwald arbeitete er in der illegalen Häftlingsorganisation mit, die die Selbstbefreiung am 11. April 1945 erkämpfte. Opportunismus und Anpasserei waren ihm immer fremd! Als Mitbegründer der "Frankfurter Rundschau" 1946 wurde ihm schon ein Jahr darauf die Lizenz von der amerikanischen Militärverwaltung entzogen. Ob als Autor von "Hitler war kein Betriebsunfall" oder leitender Redakteur der antifaschistischen Wochenzeitung "Die Tat", für ihn war das Wort die Waffe. Seine oft unbequeme Schärfe wird künftig fehlen.

"Es hat sich gelohnt, nichts war umsonst!" Abschied nehmen mussten wir jetzt auch von Etty Gingold, die am 3. Juni im Alter von 88 Jahren verstarb. Sie war Mitbegründerin der "Freien deutschen Jugend" 1936 in Paris, wo sie auch ihren Mann Peter kennen lernte. In Frankreich leistete sie Widerstand gegen die deutsche Besatzungsmacht, indem sie Flugblätter verteilte und internierte Antifaschisten unterstützte. Sie wirkte in der Bewegung "Freies Deutschland" mit, auch nach der Befreiung 1945. Etty zog dann mit ihrer sechsjährigen Tochter nach Frankfurt zu ihrem Mann und arbeitete als Sekretärin bei der KPD und der VVN. Sie kämpfte hier entschieden gegen Berufsverbote und gegen Wiederaufrüstung. Unvergessen bleibt ihre Rede auf der grossen Friedensdemonstration im Oktober 1983 im Bonner Hofgarten. Bis zuletzt hatte sie mit ihrem Mann Peter intensive Kontakte nach Frankreich, zu Freunden aus der Résistance. In diesem Land, in Paris, wird auch der Ort ihrer letzten Ruhe sein.

zurück zum Inhaltsverzeichnis

WIR GRATULIEREN


Wir freuen uns, dass das Wöhler-Gymnasium für sein "durchaus überzeugendes" Projekt Spurensuche-AG und seinen Gedenkgarten für die 27 ermordeten jüdischen MitschülerInnen im Rahmen der diesjährigen Verleihung des Friedenspreises für Frankfurter Schulen gegen Rassismus und Ausgrenzung einem Anerkennungspreis erhalten hat. Die Schule erhielt ausserdem von einem Sponsor ein Zivilcourage-Training der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank. Wir hatten das Projekt der Wöhler- schule in unserem letzten Rundbrief vorgestellt. Der seit 1999 zum zweiten Mal vergebene Friedenspreis ging in diesem Jahr an das Bettina-Gymnasium.

STUDIENKREIS IM INTERNET


Unsere Website steht. Der Studienkreis stellt sich im Internet nach der engagierten Arbeit unseres Freundes Tri Ngo mit Cora Mohr, für die wir den beiden noch einmal herzlich danken, und der Zuarbeit von Folker Behrens und auch von Hartmut Mohr in hervorragender Form vor. Sehen Sie sich das selbst einmal an unter unserer Internet-Adresse: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de

Es lohnt sich wirklich! Übrigens - für Anregungen sind wir dankbar. Unsere neue E-Mail-Anschrift (die alte behalten wir noch vorübergehend bei) lautet: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de

AUSSTELLUNGSTERMINE

zurück zum Inhaltsverzeichnis

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945.
Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

25.06. - 08.07.01  Marburg (Musikschule)
10.10. - 23.11.01  Dachau (Rathaus)
"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte"

20.08. - 02.09.01

 Mainz-Kastel (Kathol. Gemeindezentrum)

10.09. - 15.11.01

 Gladenbach (Bildungszentrum der Deutschen Postgewerkschaft)

PROJEKT DES STUDIENKREISES


"KINDER IM KZ THERESIENSTADT"

Für unsere neu gestaltete Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt ..." soll bis Frühjahr 2002 noch ein 48-seitiger Ausstellungskatalog im Format Quart erstellt werden; ein ansprechendes Faltblatt lag schon am 29.05. vor. Mit den für die Ausstellung eingegangenen Spenden konnten wir dieses Projekt voll finanzieren. Wir danken für dieses gute Gelingen noch einmal allen SpenderInnen, insbesondere der Hans-Böckler-Stiftung, und den Mitgliedern der Arbeitsgruppe Ursula Krause-Schmitt, Andrea Mohr, Hartmut Mohr und Gottfried Schmidt. 

AUSWERTUNG DER ENTSCHÄDIGUNGSAKTEN

Unsere ABM-Kraft (und Neu-Mitglied) Lutz Reimers ist, wie unser hervorragender Mitarbeiter für die Geschäftsführung, Folker Behrens, ein echter Gewinn für den Studienkreis: Er engagiert sich für diese Arbeit und für den Studienkreis, wie wir es uns besser nicht wünschen können. So ist er mit seiner Dateneingabe am 26. Juni schon bei der Akte 200 bzw. beim Datensatz 235 angekommen, gibt Hinweise zum Verfahren und  hilft auch sonst überall aus. Dazu hat er noch eine Zeitzeugin aus dem KZ Theresienstadt bei der Dateneingabe "entdeckt".
Dies belegt übrigens auch die Bedeutung der Entschädigungsakten für Forschungszwecke. Das geplante  Anwenderprogramm für entsprechende Auswertungen soll bald entwickelt werden.
Der VVN Baden-Württemberg nutzt unsere Unterlagen für die Erfassung eigener Entschädigungsakten und hat unsere Access-Datenbank sowie das Handbuch Dateneingabe zu einem Preis von 1.500 DM übernommen. Mit dieser Einnahme konnten wir jetzt auch die noch fehlenden 600 Archivmappen für unsere Entschädigungsakten finanzieren.

TERMINE ANDERER VERANSTALTER


01.07.-15.07.2001 Ravensbrück/Uckermark 
Frauen-Lesben-Workcamp auf dem Gelände des ehem. Mädchenkonzentrationslagers Uckermark; Kontakt/Info: Verena Heil, Schnellstr. 43, 22765 Hamburg, E-Mail:workcamp2001@ yahoo.de

Gedenkstätte Bergen-Belsen: einige Veranstaltungennbsp;
- 08.07.2001: "Kinder und Jugendliche im Konzentrationslager Bergen-Belsen" - eine Führung mit Elke von Meding durch das Dokumentationszentrum und über das Gelände des ehemaligen Lagers 
- 25.08.2001: "Geschichte und Gegenwart: Möglichkeiten historischen Lernens in der Gedenkstätte Bergen-Belsen" - Rundgang und Gespräch mit Julius H. Krizsan; 
- 16.09.2001: "Frauen aus dem Warschauer Aufstand als Häftlinge in Bergen-Belsen" - ein Vortrag von Wilfried Wiedemann mit anschliessender Führung; Kontakte/Info: Niedersächsiche Landeszentrale für politische Bildung, Gedenkstätte Bergen-Belsen, 29303 Lohheide, Tel.: (05051) 60 11, Fax: (05051)
73 96, E-Mail: Bergen-Belsen@t-online.de, Internet: www.bergenbelsen.de

01.09.- 07.09.2001 Marzabotto und Reggio Emilia/Italien 
Seminar/Bildungsurlaub: "Die deutsche Besatzung in Italien und der antifaschitische Widerstand 1943 bis 1945"; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel.: (0201) 22 79 82, Fax: (0201) 23 55 05, E-Mail: hu.bildungswerk@cityweb.de 

14./15.09.2001 Frankfurt am Main 
Historisch-politische Tagungaus Anlass des 90. Geburtstages von Willy Schmidt: "Antifaschistischer Widerstand und gewerkschaftlicher Kampf" im Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, Frankfurt am Main; Anmeldung bis 10.09.2001 bei Horst Gorbrecht, Jahnstr. 8, 65185 Wiesbaden, Fax: (0611) 40 97 19; nähere Info: Jürgen Hinzer, Tel.: (069) 23 33 17 oder 0171/5655535. Diese Tagung wird  u.a. auch vom Studienkreis unterstützt. 

21.10.- 26.10.2001 Sonnenberg/St. Andreasberg 
Seminar: "Langzeitwirkungen des Nationalsozialismus - Nationalsozialismus und Antisemitismus", Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg; Kontakt/Info: Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg, Bankplatz 8, 38100 Braunschweig, Tel.: 0531/2 43 64-0, Fax: 0531/ 2 43 64-50, 
E-Mail: Sonnenberg@tu-clausthal.de

04.11.- 11.11.2001 Sonnenberg/St. Andreasberg
Internationales Seminar
: "Rückkehr in die Heimat oder in die Fremde? - Politische und kulturelle Reimigration nach 1945", Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg; Kontakte/Info: Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg, Bankplatz 8, 38100 Braunschweig, Tel./Fax: (0531) 2 43 64-0

06.11.- 30.11.2001 Frankfurt am Main
Ausstellung
: "Partigiani. Gegen Faschismus und deutsche Besatzung. Der Widerstand in Italien 1943-1945." Im Foyer der Johann-Wolfgang-Goethe-Universität, Grüneburgweg, 60323 Frankfurt; Kontakte/Info über Studienkreis (Mitglied der Vorbereitungsgruppe)

22.11.- 24.11.2001 Münster
Werkstatt
: "Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus"; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel.: (0201) 22 79 82, E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de

26.11- 28.11.2001 Bad Boll
Tagung
: "Rechtsradikalismus in Deutschland und Frankreich" - Ursachenforschung und neue Strategien im Kampf gegen rechte Gewalt; Evangelische Akademie Bad Boll; Kontakte/Info: Evangelische Akademie Bad Boll, Akademieweg 11, 73087 Bad Boll, Tel.: (07164) 7 90, Fax: (07164) 7 94 40

IMPRESSUM

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Barbara Leissing, Hartmut Mohr 
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54, email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: 
- SEB (BfG) Frankfurt/M., Konto 1 074 456 500, BLZ 500 101 11
- Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Di-Do 10-17 Uhr
Zum Seitenanfang

Übersicht über die Mitgliederrundbriefe