Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 6, März 2001

Übersicht über die Mitgliederrundbriefe

Liebe Mitglieder und FördererInnen des Studienkreises,
neben erfreulichen Informationen zu Aktivitäten, Besuchen und sogar Finanzen im Studienkreis enthält dieser Rundbrief auch einen Beitrag zu einem besonderen Projekt der Wöhlerschule in Frankfurt. Wir weisen vor allem auf den Aufruf der Schule hin.

Barbara Leissing Hartmut Mohr

Inhalt

Wir danken 1
Wir freuen uns 1
Wir stellen vor 1/2
Wir gedenken 2
Wir gratulieren 2
Zu Besuch im Studienkreis 2
Projekte des Studienkreises 2/3
Studienkreis im Internet 3
Ausstellungstermine 3
Ein Frankfurter Projekt 3/4
Personalnachrichten 4
Termine 4

Wir danken


Wir danken den 40 Spendern, die aufgrund unseres Spendenaufrufs vom November letzten Jahres insgesamt rd. 9.000 DM aufgebracht haben! Hervorheben möchten wir die Spende des Betriebsrats der Firma Honeywell AG in Maintal in Höhe von 3.000 DM. Damit ist vor allem die Finanzierung für die Überarbeitung der Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte" gesichert.

Von Ellen Kracauer Hartig, der Enkelin von Gabriele Herz (s.
"informationen" Nr. 51), New York, traf ein Scheck über 1.000 Dollar ein. Sie schrieb: "Der beigefügte Scheck soll einfach als eine Gabe an den Studienkreis Deutscher Widerstand verstanden werden, eine Anerkennung seiner vielen guten Leistungen. Wir haben ja nicht nur von Gabriele Herz in den "informationen" gelesen.

Wir freuen uns


Wir freuen uns über das so erfolgreiche und gut besuchte Konzert "lider fars leben - lieder fürs leben" am 27. Januar 2001 mit Esther und Edna Bejarano und der Gruppe Coincidence gegen Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung im Historischen Museum am Römerberg in Frankfurt. An dieser Veranstaltung der Arbeitsgruppe "Ausgegrenzte Opfer" zum Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus war auch unser Studienkreis beteiligt. Wir hoffen, daß die hier erneut erhobene Forderung nach einem zentralen Mahnmal für Sinti und Roma in Frankfurt endlich Gehör findet.

Wir stellen vor

Folker Behrens, 48 Jahre alter Vater zweier Kinder, Pädagoge und Organisations- informatiker, wird ab 1. März bei uns als Mitarbeiter für die Geschäftsführung anfangen. Er war im pädagogischen Bereich u.a. tätig als Dozent und Seminarleiter bei Volkshochschulen, beim Internationalen Bund für Sozialarbeit, bei Arbeit und Leben e. V. und beim Computer-Bildungsinstitut in Wiesbaden und hat u.a. auch als Organisationsprogrammierer gearbeitet. Durch seine Vorbildung, die beruflichen Tätigkeiten und seine ehrenamtliche Engagements im Bildungs- und Sozialbereich bringt er wichtige Erfahrungen mit.
Beim Studienkreis hat er übrigens bereits 1997/98 ehrenamtlich gearbeitet.

"Ich gehöre zu den Widerständlern!" sagt Vincencia Schofs, Jahrgang 1927, mit Nachdruck. Sie mußte 1963 als politisch Verfolgte vor dem faschistischen Salazar-Regime aus Portugal fliehen und kam nach Frankfurt, weil hier schon ihre Schwester seit zwei Jahren lebte. Dort lernte sie auch ihren inzwischen verstorbenen Mann, Antifaschist und Spanienkämpfer, kennen. Als bei uns über die "informationen" im Mai 1997 ehrenamtliche HelferInnen gesucht wurden, war die frühere Buchhalterin sofort zur Stelle. Zuerst ordnete sie unsere Bibliothek neu, und seit 1 1/2 Jahren kopiert und sichert sie die 
wertvollen Originale aus unserem Archiv. "Das ist für mich eine Sache, die mich erfüllt mit Herz und Verstand!" erklärt Vincencia Schofs begeistert. Sie liebt diese Arbeit - das freut uns sehr.

Klaus Linke, unser "Buchhalter", sorgt nun schon seit September 1996 dafür, dass unsere Kasse in Ordnung ist. Mindestens einmal in der Woche fährt der 62jährige Rentner und gelernte Buchhalter aus Dreieich-Sprendlingen in die Rossertstr. 9 und arbeitet den ganzen Tag an "seinem" PC. Was wären wir ohne diesen Experten, der diese wichtige Arbeit so engagiert verrichtet? Dabei sind wir nicht die einzigen, denen er mit seinen Fachkenntnissen ehrenamtlich hilft. Klaus Linke ordnet auch noch die Hilfsgelder für eine Initiative "Leben nach Tschernobyl" und ist ab und zu noch für einen Verein für Sucht-
abhängige als Buchhalter tätig. Und drei weitere ehrenamtliche Engagements sind von ihm erst vor kurzem beendet worden. Hut ab vor soviel Einsatz als Rentner!

Wir gedenken

Wir gedenken einer außergewöhnlichen Förderin unseres Studienkreises, Hilde Ebel, die am 16.09.2000 im Alter von 78 Jahren verstorben ist. Auf Wunsch der Verstorbenen und der Angehörigen wurde anstelle von Kränzen um eine Spende für den Studienkreis gebeten. Wie uns Ihr Sohn Werner O. Ebel mitgeteilt hat, sind bei dieser Sammlung 3.610 DM gespendet worden. Wir sind beeindruckt von der Verbundenheit der Familie Ebel mit unserer Arbeit.

Wir gratulieren

Am 8. März 2001 feierte Peter Gingold in Frankfurt seinen 85. Geburtstag - auch für uns Anlass, ihm auf das herzlichste zu gratulieren und ihm für sein unermüdliches Engagement im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt zu danken. Unserem Studienkreis stand Peter Gingold gerade auch in schwierigen Situationen immer mit Rat und Tat zur Seite. Wir wünschen ihm und seiner Frau Etty nach all den Feierlichkeiten ein paar ruhige Stunden.

Unser früheres Vorstandsmitglied Willy Schmidt wird am 26. Juli 90 Jahre alt. Der ehemalige Häftling des KZ Buchenwald ist Mitglied im Internationalen Häftlingskomitee und Herausgeber der Buchenwald-Zeitung "Die Glocke von Ettersberg". Willy Schmidt, seit 1925 Gewerkschaftsmitglied, ist tief verwurzelt in der Arbeiterbewegung. Dies hat ihm die Widerstandskraft gegen den Faschismus verliehen, die sich bei ihm heute noch manifestiert in seinem beharrlichen Kampf gegen die Täter und für Frieden und Freiheit, getreu dem Schwur von Buchenwald. Wir danken ihm dafür und gratulieren ihm herzlich!

Zu Besuch im Studienkreis

Bei ihrem Frankfurt-Aufenthalt nahm sich Trude Levi, die heute in London lebt, Zeit für einen ausführlichen Besuch im Studienkreis. Zuvor hatte sie vor zwei Schulklassen über ihr Leben berichtet. Trude Levi, ungarische Jüdin, war 1944 nach Auschwitz und von dort in das KZ-Außenkommando Hessisch-Lichtenau zur Zwangsarbeit in der Sprengstoffproduktion deportiert worden; in Hessisch-Lichtenau war sie Teil einer Sabotage-Gruppe. 1994 erschienen ihre Erinnerungen "A Cat called Adolf" in englischer Sprache, 1997 folgte auf Initiative der Geschichtswerkstatt Hessisch-Lichtenau die deutsche Übersetzung. Beide Bücher sind natürlich in unserer Bibliothek. Trude Levi berichtete über ihre gegenwärtigen Forschungen zu Sabotageaktionen in der deutschen Rüstungsproduktion, und wir vereinbarten, sie dabei mit Literatur- und Quellenhinweisen zu unterstützen.

Projekte des Studienkreises


NEUGESTALTUNG UNSERER AUSSTELLUNG "KINDER IM KZ THERESIENSTADT"

Unsere neu zu gestaltende Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte" nimmt erkennbare Konturen an. Die mit der Neugestaltung befaßte Arbeitsgruppe hat nach sechs intensiven Sitzungen seit 20.11.2000 jetzt die geplanten 15 Tafeln mit Zeichnungen und Gedichten der Kinder von Theresienstadt und mit Berichten von Überlebenden weitgehend konzipiert. Zur Zeit läuft die Abstimmung mit dem Jüdischen Museum in Prag.
 
Zeichnung eines Kindes 
aus dem KZ Theresienstadt 
(Name und Lebensdaten unbekannt); Darstellung einer Marktszene 
mit Schild "Juden unerwünscht" 
und "Vyprodáno" ("Ausverkauft")

Die Eröffnung der neuen Ausstellung erfolgt im Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Frankfurt am 29. Mai 2001 um 18 Uhr in der Stadtteilbücherei Rödelheim, Radilostr. 17. Die Ausstellung wird dort vom 29. Mai - 22. Juni zu besichtigen sein. Beachtenswert sind auch folgende Termine in der Cyriakusgemeinde in Frankfurt, Alexanderstr. 37: Dort wird am 11. und 14. Juni um 20 Uhr die Kinderoper "Brundibár" aus dem KZ Theresienstadt aufgeführt und vom 11. - 14. Juni die Ausstellung "Theresienstadt - Musik, das war Leben" gezeigt.

In den im Mai 2001 erscheinenden "informationen" Nr. 53 ist das Thema Kinder im KZ Theresienstadt einer der Schwerpunkte. Dieses Heft wird ausnahmsweise und erstmals eine farbige Umschlagseite haben und ist bis zum Vorliegen einer besonderen Ausstellungsbroschüre auch als Begleitheft zur Ausstellung vorgesehen. Übrigens gibt es schon einen ersten Ausleihtermin für diese Wanderausstellung!

AUSWERTUNG DER ENTSCHÄDIGUNGSAKTEN

Nachdem unsere ABM-Kraft Barbara Stephan am 31.10. 2000 ausgeschieden ist, kann es nach Einstellung und Einweisung der neuen ABM-Kraft Lutz Reimers ab 15. März endlich wieder weitergehen mit der Dateneingabe der Entschädigungsakten. Für die Access-Datenbank und das von Hartmut Mohr in Zusammenarbeit mit Barbara Stephan erstellte Anwenderhandbuch Dateneingabe gibt es übrigens auch weitere Interessenten. So will z. B. der VVN Baden-Württemberg unsere Unterlagen nutzen und hat sich deshalb dazu schon vor Ort informiert.

Studienkreis im Internet


Unser langjähriger Förderer Tri Ngo ist seit einigen Wochen dabei, die Homepage für den Studienkreis zu gestalten. Dabei wird er jetzt von Cora Mohr und Folker Behrens unterstützt. 

Was da schon erarbeitet wurde, beeindruckt sehr: Auf unseren Web-Sites findet man unter "Aktuell" eine Zusammenfassung wichtiger Termine, Projekte und Vorhaben; über besondere Seiten "Archiv und Bibliothek", "Die Zeitschrift: informationen", "Ausstellungen" und "Heimatgeschichtliche Wegweiser" kann man jeweils Details über den entsprechenden Bereich erfahren; sogar "Online-Bestellungen" von Büchern, Broschüren, Zeitschriften usw. beim Studienkreis sind möglich; über die Seite "Ihre Meinung" können Anregungen, Vorschläge, Kritiken an den Studienkreis per email weitergegeben werden; über das Stichwort "Projekte" werden aktuelle Projekte des Studienkreises vorgestellt, und über die Seite "Links" werden Verbindungen zu mit der NS-Thematik befaßten Organisationen und Institutionen ermöglicht. Die Anmeldung für die Aufnahme in das Internet steht kurz bevor, die Internet-Adresse liegt danach fest. 

Damit hat der Vorstand einen weiteren Antrag aus der Mitgliederversammlung erfüllt und gleichzeitig eine zeitgemäße Möglichkeit geschaffen, die ebenfalls geforderte Intensivierung der Öffentlichkeitsarbeit in hervorragender Weise zu fördern!

Ausstellungstermine

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945.
Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

22.03. - 06.04.01

Püttlingen (im Schlößchen)
Ausstellung im Rahmen der offiziellen Ehrung der ehemaligen KZ-Gefangenen Schwester Theodolinde (Todestag: 5. August 2000) durch die Stadt Püttlingen. Die Gedenkrede hält Ursula Krause-Schmitt.
11.04. - 11.05.01 Nordhausen (KZ-Gedenkstätte Mittelbau Dora)
10.10. - 23.11.01 Dachau (Rathaus)
"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte"

20.05. - 22.06.01

Frankfurt-Rödelheim (Stadtteilbücherei)
anläßlich des Evangelischen Kirchentages - am 29.05. um 18 Uhr Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung

10.09. - 15.11.01

Gladenbach (Bildungszentrum der Deutschen Postgewerkschaft)

 

Ein Frankfurter Projekt


ZEITZEUGEN GESUCHT 
Für Freitag, den 4. Mai 2001, dem Tag der Einweihung des nachstehend beschriebenen Gedenkgartens, sucht die Wöhlerschule Zeitzeugen der Judenverfolgung. Sie sollen bereit sein, in einzelnen Klassen von ihren Erlebnissen zu berichten. Wer diese Aufgabe übernehmen möchte, gebe bitte dem Studienkreis seinen Namen und seine Telefonnummer an. Ich setze mich dann umgehend mit ihm in Verbindung.
Reinhard Bähnisch

EIN BESONDERER GARTEN IN DER WÖHLER-SCHULE 
Die 125-Jahr-Feier des Wöhlergymnasiums 1995 brachte einige Schülerinnen und Schüler auf den Gedanken, nach ehemaligen jüdischen Mitschülern zu suchen. Es wurde die Spurensuche-AG gegründet, in alten Schulakten nachgesehen, in Darmstadt und in Wiesbaden recherchiert. Es gelang sogar überlebende, ehemalige Wöhlerschüler ausfindig zu machen und Kontakte mit ihnen aufzubauen! Von einem Besuch des Holocaust-Memorial-Centers in Großbritannien kamen die Schülerinnen und Schüler der Spurensuche-AG mit der Idee zurück, an ihrer Schule einen Gedenkgarten für die ermordeten jüdischen Mitschüler anzulegen. Das Projekt wurde Schülern, Eltern, Lehrern und der Schulleitung mit Erfolg vorgestellt.
 
Ein geeigneter Platz war bald gefunden; er liegt unter dem kaukasischen Flügelnußbaum gegenüber dem Lehrerzimmer. Jetzt konnte die genauere Planung beginnen. Mit Kunstlehrerinnen wurden Entwürfe des Gartens angelegt. Die Schülerinnen und Schüler der Spurensuche-AG wollten einen symbolischen Weg aus Pflastersteinen bilden. Freundliche Menschen aus der Verwaltung des Hauptfriedhofs spendeten dafür Granitsteine, und in einer großen Aktion wurden die Steine an die Schule transportiert. Ein Hausmeister erklärte sich bereit, die Namen einzugravieren und die Bio-AG übernahm die Pflasterung. Am Ende des Weges, des gedachten Lebensweges, wurde die Pflasterung aufgebrochen, gewissermaßen zerstört durch das Geschehen und die Ermordung im Dritten Reich. 

Am Ende dieses Weges liegen in einer unregelmäßigen Gruppe Pflastersteine mit den eingravierten Namen der 27 ermordeten Wöhlerschüler. Damit wird plastisch dargestellt, daß der Lebensweg der ehemaligen Mitschüler gewaltsam beendet wurde. Jedes Jahr übernimmt eine Klasse die Pflege des Gedenkgartens und die Arbeit an weiterer Recherche. 

Am 4. Mai 2001 wird der Gedenkgarten offiziell von Vertretern der Stadt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt eingeweiht. Eine verschollen geglaubte Orgelkomposition von Siegfried Würzburger (1877-1942?), Organist der Westendsynagoge, bearbeitet für Orchester, bildet einen musikalischen Höhepunkt.
 

Personalnachrichten


Margret Hamm
, unsere engagierte Beisitzerin im Vorstand, hat in Detmold die Funktion der Geschäftsführerin beim "Bund der Euthanasieopfer und Zwangssterilisierten" übernommen. Sie will aber weiterhin, wenn auch nicht mehr so intensiv, im Vorstand mitarbeiten und die wichtige Tätigkeit in der Redaktion der "informationen" unvermindert wahrnehmen. Darüber freuen wir uns sehr. 

Zu unserem großen Bedauern hat Wolfgang Keim, unser langjähriges Vorstandsmitglied und Sprecher des wissenschaftlichen Beirats, seine beiden Funktionen für den Studienkreis im Januar aufgegeben. Über viele Jahre hinweg hat er mit seinem engagierten Wirken u.a. für die wissenschaftliche Tagung und den Aufbau des Beirats dem Studienkreis wichtige wissenschaftliche Impulse gegeben. Wir danken Wolfgang Keim herzlich für sein außerordentliches Engagement in den vergangenen Jahren und wünschen uns, dass er die Arbeit des Studienkreises auch in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten mit seinem wissenschaftlichem Rat unterstützen wird.  

Petra Hauck, die am 6.11.2000 als Verwaltungskraft mit Geschäftsführungsaufgaben eingestellt worden war, ist innerhalb der Probezeit mit Ablauf des 28. 02. 2001 wieder ausgeschieden. Zur zwingend erforderlichen Unterstützung der Geschäftsführung haben wir nun ab 1. März Folker Behrens, den wir auf Seite 1 vorstellen, mit einer Wochenarbeitszeit von 20 Stunden (mo-fr 10.00-14.30 Uhr) eingestellt.

 

Termine


27.01.-11.04.2001 Hannover

Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus - Über Verbrechen im Namen des Deutsche Volkes", mo-fr 8-19 Uhr im Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1; Kontakt/Info: Nieders. Justizministerium, Referat Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, Am Waterlooplatz 1, 30169 Hannover, Tel.: 0511/1205043, Fax: 0511/1205181, email: pressestelle@mj.niedersachsen.de

08.04.2001 Weimar/Buchenwald
Gedenktag "56. Jahrestag der Selbstbefreiung"
; Abfahrt der Busse am DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str., Frankfurt; Kontakt/ Info (Anmeld./Abfahrtzeit): DGB-Jugend, Tel.: 069/27 30 05 59
 

13.04.-17.06.2001 Hamburg
Sonderausstellung "Geistiger Widerstand aus christlicher Überzeugung - Jehovas Zeugen in Norddeutschland 1933-1945"
im Ausstellungsgebäude der KZ-Gedenkstätte Neuengamme; Kontakt/Info: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg, 21039 Hamburg, Tel.: 040/42896-03, Fax: 040/42896-525, email: info@kz-gedenkstätte-neuengamme.de

Hamburg
Stadtrundfahrten
ab ZOB-Hauptbahnhof jeweils ab 12 Uhr, Karten vor Ort und unter Tel.: 040/31796 114, Veranst.: Landesjugendring:
18.03.2001 Schwerpunktfahrt: Swing-Jugend in Hamburg während des Nationalsozialismus
29.04.2001 Schwerpunktfahrt: Jugendopposition und -widerstand
27.05.2001 Alternative Stadtrundfahrt: KZ-Gedenkstätte Neuengamme/ Gedenkstätte Bullenhuser Damm
24.06.2001 Schwerpunktfahrt: Medizin und Euthanasie.


22.04.-18.05.2001 Wuppertal
Ausstellung "10. Mai 1933: Auch Kinderbücher brannten"
in der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Stadtbibliothek und der Bibliothek der Bergischen Universität - Gesamthochschule jeweils in Wuppertal. Diese Ausstellung wird begleitet von einem umfangreichen Rahmenprogramm. Schirmherr ist der Schriftsteller Peter Härtling. Kontakt/Info: Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße, 42105 Wuppertal, Tel./Fax: 0202/5632843; Bibliothek der BUGH, Gaußstr. 20, 42097 Wuppertal, Tel.: 0202/4392681 und Stadtbibliothek, Kolpingstr. 8, 42103 Wuppertal, Tel.: 0202583-2373, Fax: 306594. Koordinator dieses Projekts ist unser Mitglied Dr. Dirk Krüger, Tel./Fax: 0202/507126.

01.07.-15.07.2001 Ravensbrück/Uckermark
Frauen-Lesben-Workcamp
auf dem Gelände des ehem. Mädchenkonzentrationslagers Uckermark; Kontakt/Info: Verena Heil, Schnellstr.
43, 22765 Hamburg, email: workcamp2001@ yahoo.de

21.10.-26.10.2001 Braunschweig
Seminar  "Langzeitwirkungen des Nationalsozialismus - Nationalsozialismus und Antisemitismus"
, Tagungsstätte Internationales Haus Sonnenberg; Kontakt/Info: Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg, Bankplatz 8, 38100 Braunschweig, 
Tel.: 0531/2 43 64-0, Fax: 0531/ 2 43 64-50, email: Sonnenberg@tu-clausthal.de

BESONDERE VERANSTALTUNGEN DES STUDIENKREISES UND DER EV. CYRIAKUSGEMEINDE IM RAHMEN DES EV. KIRCHENTAGES IN FRANKFURT VOM 29. MAI BIS 22. JUNI 2001

29. Mai  um 18 Uhr: Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung des Studienkreises "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen  und Gedichte" in der Stadtteilbücherei Rödelheim, Radilostr. 17, 1. Stock, gut erreichbar mit Bus 34 und S-Bahn 3, 4  und 5.
Diese Ausstellung ist danach bis zum 22. Juni  zu besichtigen:  di + do 10-13 und 15-18 Uhr, mi + fr 13-18 und sa 10-13 Uhr; Gruppen nach Absprache (Tel.: 069/78 30 58) auch außerhalb dieser Öffnungszeiten; Kontakt/Info: Studienkreis und Stadtteilbücherei. 

11. und 14. Juni jeweils um 20 Uhr: Aufführung von "Brundibár", der Kinderoper in 2 Akten von Hans Krása, eingebettet in eine szenische  Lesung mit Texten aus dem Ghetto Theresienstadt, gesungen und gespielt von Kindern und Jugendlichen der Stadt Schwalbach und Umgebung; Ev. Cyriakusgemeinde in Frankfurt-Rödelheim, Gemeindehaus Alexanderstr. 37 und begleitend dazu.

11.-14. Juni: Ausstellung "Theresienstadt - Musik, das war Leben" ebenfalls in der Ev. Cyriakusgemeinde, Gemeindehaus Alexanderstr. 37; Kontakt/Info: Tel.: 069/88 27 39

Während des Kirchentages gemeinsamer Infostand des Studienkreises mit der Jugendbegegnungsstätte Anne Frank auf dem Kirchentagsgelände. Wer uns hierbei unterstützen will, wird gebeten, sich beim Studienkreis zu melden.

Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand e.V., Frankfurt/Main 
Herstellung: Barbara Leissing, Hartmut Mohr 
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand e.V., Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: 069/72 15 75, Fax: 069/71 03 42 54, email: Studwid33_45@tiscalinet.de 
Bankverbindung: BfG (BLZ 50010111), Konto 1074456500 
Öffnungszeiten: Di-Do 10-17 Uhr
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