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Liebe
Mitglieder und FördererInnen des Studienkreises,
neben erfreulichen Informationen zu Aktivitäten, Besuchen und
sogar Finanzen im Studienkreis enthält dieser Rundbrief auch
einen Beitrag zu einem besonderen Projekt der Wöhlerschule in
Frankfurt. Wir weisen vor allem auf den Aufruf der Schule hin.
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| Barbara
Leissing |
Hartmut
Mohr |
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Wir
danken |
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Wir danken den 40 Spendern, die aufgrund unseres Spendenaufrufs vom November
letzten Jahres insgesamt rd. 9.000 DM aufgebracht haben!
Hervorheben möchten
wir die Spende des Betriebsrats der Firma Honeywell AG in Maintal in Höhe
von 3.000 DM. Damit ist vor allem die Finanzierung für die Überarbeitung
der Ausstellung "Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und
Gedichte" gesichert.
Von Ellen Kracauer Hartig, der Enkelin von Gabriele Herz (s.
"informationen"
Nr. 51), New York, traf ein Scheck über 1.000 Dollar ein. Sie schrieb:
"Der beigefügte Scheck soll einfach als eine Gabe an den
Studienkreis Deutscher Widerstand verstanden werden, eine Anerkennung
seiner vielen guten Leistungen. Wir haben ja nicht nur von Gabriele Herz
in den "informationen" gelesen.
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Wir
freuen uns |
Wir
freuen uns über das so erfolgreiche und gut besuchte Konzert "lider
fars leben - lieder fürs leben" am 27. Januar 2001 mit
Esther und Edna Bejarano und der Gruppe Coincidence gegen
Antisemitismus, Rassismus und Diskriminierung im Historischen
Museum am Römerberg in Frankfurt. An dieser Veranstaltung der
Arbeitsgruppe "Ausgegrenzte Opfer" zum Gedenktag
für die Opfer des Nationalsozialismus war auch unser
Studienkreis beteiligt. Wir hoffen, daß die hier erneut erhobene
Forderung nach einem zentralen Mahnmal für Sinti und Roma in
Frankfurt endlich Gehör findet.
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Wir
stellen vor |
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Folker
Behrens, 48 Jahre alter Vater zweier Kinder, Pädagoge und
Organisations- informatiker, wird ab 1. März bei uns als
Mitarbeiter für die Geschäftsführung anfangen. Er war
im pädagogischen Bereich u.a. tätig als Dozent und
Seminarleiter bei Volkshochschulen, beim Internationalen
Bund für Sozialarbeit, bei Arbeit und Leben e. V. und
beim Computer-Bildungsinstitut in Wiesbaden und hat u.a.
auch als Organisationsprogrammierer gearbeitet. Durch
seine Vorbildung, die beruflichen Tätigkeiten und seine
ehrenamtliche Engagements
im Bildungs- und Sozialbereich bringt er wichtige
Erfahrungen mit. |
Beim
Studienkreis hat er übrigens bereits 1997/98
ehrenamtlich gearbeitet.
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"Ich
gehöre zu den Widerständlern!" sagt Vincencia
Schofs, Jahrgang 1927, mit Nachdruck. Sie mußte 1963 als
politisch Verfolgte vor dem faschistischen Salazar-Regime
aus Portugal fliehen und kam nach Frankfurt, weil hier
schon ihre Schwester seit zwei Jahren lebte. Dort lernte
sie auch ihren inzwischen verstorbenen Mann, Antifaschist
und Spanienkämpfer, kennen. Als bei uns über die "informationen"
im Mai 1997 ehrenamtliche HelferInnen gesucht wurden, war
die frühere Buchhalterin sofort
zur Stelle. Zuerst ordnete sie unsere Bibliothek neu, und seit 1 1/2 Jahren kopiert und
sichert sie die |
wertvollen Originale aus
unserem Archiv.
"Das ist für mich eine Sache, die mich erfüllt mit
Herz und Verstand!" erklärt Vincencia Schofs
begeistert. Sie liebt diese Arbeit - das freut uns sehr.
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Klaus Linke, unser "Buchhalter", sorgt nun schon seit
September 1996 dafür, dass unsere Kasse in Ordnung ist.
Mindestens einmal in der Woche fährt der 62jährige
Rentner und gelernte Buchhalter aus Dreieich-Sprendlingen
in die Rossertstr. 9 und arbeitet den ganzen Tag an
"seinem" PC.
Was wären wir ohne diesen Experten, der diese wichtige Arbeit so
engagiert verrichtet? Dabei sind wir nicht die einzigen,
denen er mit seinen Fachkenntnissen ehrenamtlich hilft.
Klaus Linke ordnet auch noch die Hilfsgelder für eine
Initiative "Leben nach Tschernobyl" und ist ab
und zu noch für einen Verein für Sucht- |
abhängige als
Buchhalter tätig. Und drei weitere ehrenamtliche
Engagements sind von ihm erst vor kurzem beendet worden.
Hut ab vor soviel Einsatz als Rentner!
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Wir gedenken einer außergewöhnlichen Förderin
unseres Studienkreises, Hilde Ebel, die am 16.09.2000 im Alter
von 78 Jahren verstorben ist. Auf Wunsch der Verstorbenen und der
Angehörigen wurde anstelle von Kränzen um eine Spende für den
Studienkreis gebeten. Wie uns Ihr Sohn Werner O. Ebel mitgeteilt
hat, sind bei dieser Sammlung 3.610 DM gespendet worden. Wir sind
beeindruckt von der Verbundenheit der Familie Ebel mit unserer
Arbeit.
Am 8. März 2001 feierte Peter Gingold in
Frankfurt seinen 85. Geburtstag - auch für uns Anlass, ihm auf
das herzlichste zu gratulieren und ihm für sein unermüdliches
Engagement im Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus und Gewalt
zu danken. Unserem Studienkreis stand Peter Gingold gerade auch
in schwierigen Situationen immer mit Rat und Tat zur Seite. Wir wünschen
ihm und seiner Frau Etty nach all den Feierlichkeiten ein paar
ruhige Stunden.
Unser früheres Vorstandsmitglied Willy
Schmidt wird am 26. Juli 90 Jahre alt.
Der ehemalige Häftling des KZ Buchenwald ist Mitglied im
Internationalen Häftlingskomitee und Herausgeber der
Buchenwald-Zeitung "Die Glocke von Ettersberg". Willy
Schmidt, seit 1925 Gewerkschaftsmitglied, ist tief verwurzelt in
der Arbeiterbewegung. Dies hat ihm die Widerstandskraft gegen den
Faschismus verliehen, die sich bei ihm heute noch manifestiert in
seinem beharrlichen Kampf gegen die Täter und für Frieden und
Freiheit, getreu dem Schwur von Buchenwald. Wir danken ihm dafür
und gratulieren ihm herzlich!
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Zu
Besuch im Studienkreis |
Bei ihrem Frankfurt-Aufenthalt nahm sich
Trude Levi, die heute in London lebt, Zeit für einen ausführlichen
Besuch im Studienkreis. Zuvor hatte sie vor zwei Schulklassen über
ihr Leben berichtet. Trude Levi, ungarische Jüdin, war 1944 nach
Auschwitz und von dort in das KZ-Außenkommando
Hessisch-Lichtenau zur Zwangsarbeit in der Sprengstoffproduktion
deportiert worden; in Hessisch-Lichtenau war sie Teil einer
Sabotage-Gruppe. 1994 erschienen ihre Erinnerungen "A Cat
called Adolf" in englischer Sprache, 1997 folgte auf
Initiative der Geschichtswerkstatt Hessisch-Lichtenau die
deutsche Übersetzung. Beide Bücher sind natürlich in unserer
Bibliothek. Trude Levi berichtete über ihre gegenwärtigen
Forschungen zu Sabotageaktionen in der deutschen Rüstungsproduktion,
und wir vereinbarten, sie dabei mit Literatur- und Quellenhinweisen zu unterstützen.
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Projekte
des Studienkreises |
NEUGESTALTUNG UNSERER AUSSTELLUNG "KINDER IM KZ THERESIENSTADT"
Unsere neu zu gestaltende Ausstellung "Kinder im
KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte" nimmt erkennbare
Konturen an. Die mit der Neugestaltung befaßte Arbeitsgruppe hat nach sechs intensiven Sitzungen seit 20.11.2000 jetzt
die geplanten 15 Tafeln mit Zeichnungen und Gedichten
der Kinder von Theresienstadt und mit Berichten von Überlebenden
weitgehend konzipiert. Zur Zeit läuft die Abstimmung mit dem Jüdischen
Museum in Prag.
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Zeichnung eines Kindes
aus dem KZ Theresienstadt
(Name und Lebensdaten unbekannt); Darstellung einer Marktszene
mit Schild
"Juden unerwünscht"
und "Vyprodáno"
("Ausverkauft")
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Die Eröffnung der neuen Ausstellung erfolgt im
Rahmen des Evangelischen Kirchentages in Frankfurt am 29. Mai 2001 um 18
Uhr in der Stadtteilbücherei Rödelheim, Radilostr. 17. Die Ausstellung
wird dort vom 29. Mai - 22. Juni zu besichtigen sein.
Beachtenswert sind auch folgende Termine in der Cyriakusgemeinde in
Frankfurt, Alexanderstr. 37: Dort wird am 11. und 14. Juni um 20 Uhr die
Kinderoper "Brundibár" aus dem KZ Theresienstadt aufgeführt und vom
11. - 14. Juni die
Ausstellung "Theresienstadt - Musik, das war Leben" gezeigt.
In den im Mai 2001 erscheinenden "informationen" Nr. 53
ist das Thema Kinder im KZ Theresienstadt einer der Schwerpunkte.
Dieses Heft wird ausnahmsweise und erstmals eine farbige Umschlagseite haben und ist bis zum
Vorliegen einer besonderen Ausstellungsbroschüre auch als
Begleitheft zur Ausstellung vorgesehen. Übrigens gibt es schon
einen ersten Ausleihtermin für diese Wanderausstellung!
AUSWERTUNG DER ENTSCHÄDIGUNGSAKTEN
Nachdem unsere ABM-Kraft Barbara Stephan am 31.10.
2000 ausgeschieden ist, kann es nach Einstellung und Einweisung
der neuen ABM-Kraft Lutz Reimers ab 15. März endlich wieder weitergehen mit der Dateneingabe der Entschädigungsakten.
Für die Access-Datenbank und das von Hartmut Mohr in Zusammenarbeit
mit Barbara Stephan erstellte Anwenderhandbuch Dateneingabe gibt
es übrigens auch weitere Interessenten. So will z. B. der VVN
Baden-Württemberg unsere Unterlagen nutzen und hat sich deshalb
dazu schon vor Ort informiert.
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Studienkreis
im Internet |
Unser langjähriger Förderer Tri Ngo ist seit
einigen Wochen dabei, die Homepage für den Studienkreis zu
gestalten. Dabei wird er jetzt von Cora Mohr und Folker Behrens
unterstützt.
Was da schon erarbeitet wurde, beeindruckt sehr:
Auf unseren Web-Sites findet man unter "Aktuell"
eine Zusammenfassung wichtiger Termine, Projekte und Vorhaben; über
besondere Seiten "Archiv und Bibliothek", "Die
Zeitschrift: informationen", "Ausstellungen" und
"Heimatgeschichtliche Wegweiser" kann man jeweils
Details über den entsprechenden Bereich erfahren; sogar "Online-Bestellungen"
von Büchern, Broschüren, Zeitschriften usw. beim Studienkreis
sind möglich; über die Seite "Ihre Meinung" können
Anregungen, Vorschläge, Kritiken an den Studienkreis per email
weitergegeben werden; über das Stichwort "Projekte"
werden aktuelle Projekte des Studienkreises vorgestellt, und über
die Seite "Links" werden Verbindungen zu mit der
NS-Thematik befaßten Organisationen und Institutionen ermöglicht.
Die Anmeldung für die Aufnahme in das Internet steht kurz bevor, die Internet-Adresse liegt danach fest.
Damit hat der Vorstand einen weiteren Antrag aus der
Mitgliederversammlung erfüllt und gleichzeitig eine zeitgemäße
Möglichkeit geschaffen, die ebenfalls geforderte Intensivierung
der Öffentlichkeitsarbeit in hervorragender Weise zu fördern!
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Ausstellungstermine |
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"Frauen im Konzentrationslager
1933-1945.
Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück" |
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22.03. -
06.04.01
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Püttlingen (im
Schlößchen) |
| Ausstellung im Rahmen der offiziellen Ehrung
der ehemaligen KZ-Gefangenen Schwester Theodolinde
(Todestag: 5. August 2000) durch die Stadt Püttlingen.
Die Gedenkrede hält Ursula Krause-Schmitt. |
| 11.04. -
11.05.01 |
Nordhausen (KZ-Gedenkstätte
Mittelbau Dora) |
| 10.10. -
23.11.01 |
Dachau (Rathaus) |
| "Kinder
im KZ Theresienstadt - Zeichnungen und Gedichte" |
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20.05. -
22.06.01
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Frankfurt-Rödelheim
(Stadtteilbücherei) |
| anläßlich des Evangelischen Kirchentages -
am 29.05. um 18 Uhr Eröffnung der neu gestalteten
Ausstellung |
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10.09. -
15.11.01
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Gladenbach (Bildungszentrum
der Deutschen Postgewerkschaft) |
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Ein
Frankfurter Projekt |
ZEITZEUGEN GESUCHT
Für Freitag, den 4. Mai 2001, dem Tag der Einweihung des
nachstehend beschriebenen Gedenkgartens, sucht
die Wöhlerschule Zeitzeugen der Judenverfolgung.
Sie sollen bereit sein, in einzelnen Klassen von
ihren Erlebnissen zu berichten. Wer diese Aufgabe
übernehmen möchte, gebe bitte dem Studienkreis
seinen Namen und seine Telefonnummer an. Ich
setze mich dann umgehend mit ihm in Verbindung.
Reinhard Bähnisch |
EIN BESONDERER GARTEN IN DER WÖHLER-SCHULE
Die 125-Jahr-Feier des Wöhlergymnasiums 1995 brachte
einige Schülerinnen und Schüler auf den Gedanken, nach
ehemaligen jüdischen Mitschülern zu suchen. Es wurde
die Spurensuche-AG gegründet, in alten Schulakten
nachgesehen, in Darmstadt und in Wiesbaden recherchiert.
Es gelang sogar überlebende, ehemalige Wöhlerschüler
ausfindig zu machen und Kontakte mit ihnen aufzubauen!
Von einem Besuch des Holocaust-Memorial-Centers in Großbritannien
kamen die Schülerinnen und Schüler der Spurensuche-AG
mit der Idee zurück, an ihrer Schule einen Gedenkgarten
für die ermordeten jüdischen Mitschüler anzulegen. Das
Projekt wurde Schülern, Eltern, Lehrern und der
Schulleitung mit Erfolg vorgestellt.
Ein geeigneter Platz war bald gefunden; er liegt
unter dem kaukasischen Flügelnußbaum gegenüber dem
Lehrerzimmer. Jetzt konnte die genauere Planung beginnen.
Mit Kunstlehrerinnen wurden Entwürfe des Gartens
angelegt. Die Schülerinnen und Schüler der
Spurensuche-AG wollten einen symbolischen Weg aus
Pflastersteinen bilden. Freundliche Menschen aus der
Verwaltung des Hauptfriedhofs spendeten dafür
Granitsteine, und in einer großen Aktion wurden die
Steine an die Schule transportiert. Ein Hausmeister erklärte
sich bereit, die Namen einzugravieren und die Bio-AG übernahm
die Pflasterung.
Am Ende des Weges, des gedachten Lebensweges, wurde die Pflasterung
aufgebrochen, gewissermaßen zerstört durch das
Geschehen und die Ermordung im Dritten Reich.
Am Ende
dieses Weges liegen
in einer unregelmäßigen Gruppe Pflastersteine mit den
eingravierten Namen der 27 ermordeten Wöhlerschüler.
Damit wird plastisch dargestellt, daß der Lebensweg der
ehemaligen Mitschüler gewaltsam beendet wurde. Jedes
Jahr übernimmt eine Klasse die Pflege des Gedenkgartens
und die Arbeit an weiterer Recherche.
Am 4. Mai 2001 wird der Gedenkgarten offiziell von Vertretern der
Stadt und der Jüdischen Gemeinde Frankfurt eingeweiht.
Eine verschollen geglaubte Orgelkomposition von Siegfried
Würzburger (1877-1942?), Organist der Westendsynagoge,
bearbeitet für Orchester, bildet einen musikalischen Höhepunkt.
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Personalnachrichten |
Margret Hamm, unsere engagierte Beisitzerin im
Vorstand, hat in Detmold die Funktion der Geschäftsführerin
beim "Bund der Euthanasieopfer und Zwangssterilisierten"
übernommen. Sie will aber weiterhin, wenn auch nicht mehr so
intensiv, im Vorstand mitarbeiten und die wichtige Tätigkeit in der Redaktion der "informationen"
unvermindert wahrnehmen. Darüber freuen wir uns sehr.
Zu unserem großen Bedauern hat Wolfgang Keim, unser
langjähriges Vorstandsmitglied und Sprecher des
wissenschaftlichen Beirats, seine beiden Funktionen für den
Studienkreis im Januar aufgegeben. Über viele Jahre hinweg hat
er mit seinem engagierten Wirken u.a. für die wissenschaftliche
Tagung und den Aufbau des Beirats dem Studienkreis wichtige
wissenschaftliche Impulse gegeben. Wir danken Wolfgang Keim
herzlich für sein außerordentliches Engagement in den
vergangenen Jahren und wünschen uns, dass er die Arbeit des
Studienkreises auch in Zukunft im Rahmen seiner Möglichkeiten
mit seinem wissenschaftlichem Rat unterstützen wird.
Petra Hauck, die am 6.11.2000 als Verwaltungskraft
mit Geschäftsführungsaufgaben eingestellt worden war, ist
innerhalb der Probezeit mit Ablauf des 28. 02. 2001 wieder ausgeschieden. Zur zwingend erforderlichen
Unterstützung der Geschäftsführung haben wir nun ab 1. März
Folker Behrens, den wir auf Seite 1 vorstellen, mit einer
Wochenarbeitszeit von 20 Stunden (mo-fr 10.00-14.30 Uhr)
eingestellt. |
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Termine |
27.01.-11.04.2001
Hannover
Ausstellung "Justiz im Nationalsozialismus - Über
Verbrechen im Namen des Deutsche Volkes", mo-fr 8-19 Uhr
im Amtsgericht Hannover, Volgersweg 1; Kontakt/Info: Nieders.
Justizministerium, Referat Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit, Am
Waterlooplatz 1, 30169 Hannover, Tel.: 0511/1205043, Fax:
0511/1205181, email: pressestelle@mj.niedersachsen.de
08.04.2001
Weimar/Buchenwald
Gedenktag "56. Jahrestag der Selbstbefreiung";
Abfahrt der Busse am DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str., Frankfurt;
Kontakt/ Info (Anmeld./Abfahrtzeit): DGB-Jugend, Tel.: 069/27 30
05 59
13.04.-17.06.2001
Hamburg
Sonderausstellung "Geistiger Widerstand aus christlicher Überzeugung
- Jehovas Zeugen in Norddeutschland 1933-1945" im
Ausstellungsgebäude der KZ-Gedenkstätte Neuengamme;
Kontakt/Info: KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Jean-Dolidier-Weg,
21039 Hamburg, Tel.: 040/42896-03, Fax: 040/42896-525, email:
info@kz-gedenkstätte-neuengamme.de
Hamburg
Stadtrundfahrten ab ZOB-Hauptbahnhof jeweils ab 12 Uhr,
Karten vor Ort und unter Tel.: 040/31796 114, Veranst.:
Landesjugendring:
18.03.2001 Schwerpunktfahrt: Swing-Jugend in Hamburg während
des Nationalsozialismus
29.04.2001 Schwerpunktfahrt: Jugendopposition und
-widerstand
27.05.2001 Alternative Stadtrundfahrt: KZ-Gedenkstätte
Neuengamme/ Gedenkstätte Bullenhuser Damm
24.06.2001 Schwerpunktfahrt: Medizin und Euthanasie.
22.04.-18.05.2001 Wuppertal
Ausstellung "10. Mai 1933: Auch Kinderbücher brannten"
in der Begegnungsstätte Alte Synagoge, der Stadtbibliothek und
der Bibliothek der Bergischen Universität - Gesamthochschule
jeweils in Wuppertal. Diese Ausstellung wird begleitet von einem
umfangreichen Rahmenprogramm. Schirmherr ist der Schriftsteller
Peter Härtling. Kontakt/Info: Alte Synagoge, Genügsamkeitsstraße,
42105 Wuppertal, Tel./Fax: 0202/5632843; Bibliothek der BUGH, Gaußstr.
20, 42097 Wuppertal, Tel.: 0202/4392681 und Stadtbibliothek,
Kolpingstr. 8, 42103 Wuppertal, Tel.: 0202583-2373, Fax: 306594.
Koordinator dieses Projekts ist unser Mitglied Dr. Dirk Krüger,
Tel./Fax: 0202/507126.
01.07.-15.07.2001
Ravensbrück/Uckermark
Frauen-Lesben-Workcamp auf dem Gelände des ehem. Mädchenkonzentrationslagers
Uckermark; Kontakt/Info: Verena Heil, Schnellstr. 43,
22765 Hamburg, email: workcamp2001@ yahoo.de
21.10.-26.10.2001
Braunschweig
Seminar "Langzeitwirkungen
des Nationalsozialismus - Nationalsozialismus und
Antisemitismus", Tagungsstätte Internationales Haus
Sonnenberg; Kontakt/Info: Internationaler Arbeitskreis Sonnenberg,
Bankplatz 8, 38100 Braunschweig,
Tel.: 0531/2 43 64-0, Fax: 0531/ 2 43 64-50, email: Sonnenberg@tu-clausthal.de
BESONDERE
VERANSTALTUNGEN DES STUDIENKREISES UND DER EV. CYRIAKUSGEMEINDE
IM RAHMEN DES EV. KIRCHENTAGES IN FRANKFURT VOM 29. MAI BIS 22.
JUNI 2001
29. Mai
um 18 Uhr: Eröffnung der neu gestalteten Ausstellung
des Studienkreises "Kinder im KZ Theresienstadt -
Zeichnungen und
Gedichte" in der Stadtteilbücherei Rödelheim,
Radilostr. 17, 1. Stock, gut
erreichbar mit Bus 34 und S-Bahn 3, 4
und 5.
Diese Ausstellung ist danach bis zum 22. Juni
zu besichtigen: di + do 10-13 und 15-18 Uhr, mi + fr 13-18 und sa 10-13
Uhr; Gruppen nach Absprache (Tel.: 069/78 30 58) auch außerhalb
dieser Öffnungszeiten; Kontakt/Info: Studienkreis und
Stadtteilbücherei.
11. und 14.
Juni jeweils um 20 Uhr: Aufführung von "Brundibár",
der Kinderoper in 2 Akten von Hans Krása, eingebettet in eine
szenische Lesung mit
Texten aus dem Ghetto Theresienstadt, gesungen und gespielt von
Kindern und Jugendlichen der Stadt Schwalbach und Umgebung; Ev.
Cyriakusgemeinde in Frankfurt-Rödelheim, Gemeindehaus
Alexanderstr. 37 und begleitend dazu.
11.-14. Juni:
Ausstellung "Theresienstadt - Musik, das war Leben"
ebenfalls in der Ev. Cyriakusgemeinde, Gemeindehaus Alexanderstr.
37; Kontakt/Info: Tel.: 069/88 27 39
Während
des Kirchentages gemeinsamer Infostand des Studienkreises mit der
Jugendbegegnungsstätte Anne Frank auf dem Kirchentagsgelände.
Wer uns hierbei unterstützen will, wird gebeten, sich beim
Studienkreis zu melden.
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Impressum |
Hrsg.:
Studienkreis Deutscher Widerstand e.V., Frankfurt/Main
Herstellung:
Barbara Leissing, Hartmut Mohr
Der Rundbrief
erscheint mindestens halbjährlich.
Bezugsadresse:
Studienkreis Deutscher Widerstand e.V.,
Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt,
Tel.: 069/72 15 75, Fax: 069/71 03 42 54,
email: Studwid33_45@tiscalinet.de
Bankverbindung: BfG (BLZ
50010111), Konto 1074456500
Öffnungszeiten:
Di-Do 10-17 Uhr
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