Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 22, Juni 2008

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Rundbrief
für Mitglieder & Förderer/Förderinnen des
Studienkreises Deutscher Widerstand 1933 - 1945

NEUer VORSTaND


Die am 04.02.06 und bei der Nachwahl am 03.02.07 gewählten Vorstandsmitglieder Elke Engelhard, Dirk Krüger und Cora Mohr (geschäftsführender Vorstand) und Reinhard Bähnisch sowie Heiko Lüßmann wurden in der Mitgliederversammlung vom 09.02.08 einstimmig wieder gewählt. Zur Verstärkung kamen die bisherigen ehrenamtlichen MA Sven Lewin und Gabriele Prein mit einstimmiger Unterstützung der Mitglieder hinzu. Die beiden Neuen hatten wir schon im letzten Rundbrief vorgestellt. Sie sollen den bisherigen Vorstand entlasten. Sven Lewin wird für die Bereiche Archiv, Mediothek und Bußgelder und Gabriele Prein, die schon in der Redaktion der „informationen“ mitarbeitet, mit Dirk Krüger für den Bereich Presse/Öffentlichkeitsarbeit und mit Thomas Altmeyer für den geplanten Newsletter zuständig sein.
 

Erstmals einen/den neuen Vorstand auf einmal!

Erstmals einen/den neuen Vorstand auf einmal! Von links: Dirk, Heiko, Elke, Gabi, Cora, Sven, Reinhard
Foto: Cora Mohr

Der bisherige Vorstand hat mit der erfolgreichen Tagung am 17./18. März 2007 in Frankfurt und der Herausgabe des Tagungsbandes im Oktober 2007 als ersten Beitrag zur geplanten neuen Schriftenreihe des Studienkreises sowie mit der in der Versammlung für gut befundenen neuen Informationsbroschüre eine sehr erfolgreiche, auch öffentlichkeitswirksame Arbeit geleistet, für die ihm von der Mitgliederversammlung Beifall gezollt wurde.

Auf den neuen Vorstand kommen mit den sechs von den Mitgliedern beschlossenen Anträgen wichtige und auch arbeitsaufwendige Aufgaben hinzu. Dabei wird auch unser aktiver wissenschaftlicher Mitarbeiter Thomas Altmeyer wieder im besonderen Maß gefordert.

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AUCH KINDERBÜCHER BRANNTen


"Da haben die Nazis mit ihrem Verbot erreicht was sie wollten: 1933 haben sie die ihnen unliebsamen SchriftstellerInnen verboten – und nach 1945 hatte man dann kein Interesse mehr an deren Bücher. Die Menschen waren zu sehr mit dem Wirtschaftswunder beschäftigt und haben vor 1933 sehr erfolgreiche Kinder- und JugendbuchautorInnen einfach vergessen! Erst in den 60ziger Jahren hat man sich wieder an die verbotenen Literaten erinnert.“, antwortete Dirk Krüger auf die Frage einer Zuhörerin, warum denn die Bücher dieser verbotenen AutorInnen nicht gleich nach dem Ende der Nazi-Herrschaft in Deutschland verlegt worden seien.

Der Vortrag vom Vorstandsmitglied des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945, Dirk Krüger, zu der von ihm konzipierten und gemachten Ausstellung „10. Mai 1933: Auch Kinder- und Jugendbücher brannten – Kinder- und Jugendbuchautoren im Exil und im Widerstand 1933-1945“ am 20.05. in der Stadtteilbücherei in Frankfurt-Rödelheim war sehr beeindruckend. Die ZuhörerInnen spürten, dass der Referent von der vorgetragenen Materie durchdrungen ist. Er hat das Thema Kinder- und Jugendbuch-literatur im Exil bereits bei seiner Dissertation behandelt und forscht noch heute dazu.

Krüger informierte intensiv über die Gruppe der nach 1933 in das Exil getriebenen Kinder- und JugendbuchautorInnen, ihre Bücher und deren besondere Problematik, keine Bücher mehr im deutschsprachigen Raum veröffentlichen zu können. Immerhin 

Dirk Krüger am Mikrofon vor den Ausstellungstafeln in der
Stadtteilbücherei Rödelheim
Fotos: Hartmut Mohr
 

waren die meisten von ihnen vor ihrem Verbot mit ihren Büchern dort sehr bekannt und erfolgreich gewesen. Der Vortrag umfasste die im Exil schreibenden AutorInnen, die nur für Kinder und Jugendliche schrieben, und auch solche, die überwiegend für Erwachsene aber auch für Kinder und Jugendliche schrieben wie z. B. Bertolt Brecht und Anna Seghers. Auch Autoren der „inneren Emigration“ wie Erich Kästner, dessen Bücher 1933 in Berlin in seinem Beisein verbrannt wurden, gehören zu diesem Kreis
Auf 28 Tafeln der eindrucksvollen Ausstellung werden die Kinder- und Jugendbuchautoren und ihr Schaffen vorgestellt. Dazu werden auch rd. 50 Buchtitel der genannten AutorInnen ausgestellt. Das erinnert ältere BetrachterInnen an ihre Bücher der Kindheit und Jugendzeit, wie „Die rote Zora“ von Karl Held, „Emil und die Detektive“ von Erich Kästner und Bücher der „Nesthäkchen“-Reihe von Else Ury.
 
Aus der Vielzahl der AutorInnen und der im Exil entstandenen Bücher ist besonders die in Berlin geborene deutsch-jüdische Autorin Ruth Rewald und ihr Wirken zu erwähnen, die 1933 nach Paris emigrierte und am 17.07.1942 in Frankreich verhaftet und nach Auschwitz deportiert und dort umgebracht wurde.
 

Ihr 1934 in Straßburg erschienener spannender Jugendroman „Janko, der Junge aus Mexiko“ ist neu herausgegeben worden und nach Angaben von Dirk Krüger auch heute noch aktuell und hervorragend für den Schulunterricht geeignet bei der Behandlung der Themen Migration oder Erziehung zur Toleranz. Janko ist seinen Verwandten in Mexiko davongelaufen und über New York in eine deutsche Kleinstadt gelangt. Dort wird er erst wegen seines fremden Aussehens verspottet, findet dann aber bei seinen Mitschülern Anklang, weil er viel zu erzählen und zu bieten hat. Am Schluss verschwindet er, weil er in Mexiko als staatenlos gilt und in Deutschland nicht mehr bleiben darf.

Ausschnitt aus der Ausstellungstafel zu Ruth Rewald

1936/37 hielt sich Rewald einige Monate in Spanien auf und recherchierte im Bürgerkrieg über vier spanische Jungen, die sich den Internationalen Brigaden angeschlossen hatten. Ihr Bericht darüber ist das einzige deutschsprachige Kinder- und Jugendbuch zum spanischen Bürgerkrieg. Es wurde erst 1987 aus ihrem Nachlass veröffentlicht.
 

 
Der Vorstand hat auf seiner Sitzung am 31.05.08 die positiven Auswirkungen der Ausstellung auf das Ansehen des Studienkreises gewürdigt. Die Ausstellung des Studienkreises wird verwaltet von und kann ausgeliehen werden bei: Dr. Dirk Krüger, Zietenstr. 25, 42281 Wuppertal; Tel./Fax: (0202) 50 71 26, E-Mail: krueger.wtal@t-online.de. Er steht auch als Referent zur Verfügung. Die Kosten betragen 30 Euro pro Woche plus Reisekosten. Die Themen Exil und Literatur, insbesondere Kinder- und Jugendliteratur, werden auch weiterhin im Blick des Studienkreises und den „informationen“ bleiben.
 
 

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Exil in der Türkei 1933-1945

Exil in der Türkei 1933-1945.
Studienkreis-Veranstaltungen zur Buchmesse

Die Türkei ist in diesem Jahr der Ehrengast der Buchmesse. Anlass für den Studienkreis, sich mit einem wenig beachteten Aspekt der deutsch-türkischen Beziehungen zu befassen: die Türkei als Exil-Land während der NS-Diktatur. Rund 1000 Wissenschaftler und Künstler und ihre Familien fanden am Bosporus Zuflucht und berufliche Perspektiven. Zu den Auswanderern gehörten Politiker wie der spätere Berliner Bürgermeister Ernst Reuter oder der Komponist Paul Hindemith.



Der Umzugscontainer der Familie Reuter
in Ankara Quelle: Katalog „Haymatloz –
Exil in der Türkei 1933-1945“


Paul Hindemith 1936 in Ankara

Der Studienkreis ist – neben dem Türkischen Volkshaus und dem DGB Frankfurt-Rhein-Main – Organisator einer Veranstaltung mit Vortrag und Diskussion mit Zeitzeugen. Ein zweiter Abend wird sich mit dem Thema „Exil in Frankfurt – türkische Emigranten nach dem Militärputsch“ befassen.

Außerdem wird in der Woche der Buchmesse – ebenfalls mit Hilfe des Studienkreises – die Ausstellung „Haymatloz – Exil in der Türkei 1933–1945“ in der Zentralen Stadtbücherei in Frankfurt zu sehen sein.

 



 
   
Die Veranstaltungen finden am 13. und 14. Oktober, jeweils um 18 Uhr im Gewerkschaftshaus Frankfurt, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77 statt.

Die Ausstellung wird vom 13. bis 18. Oktober jeweils von 11 bis 20 Uhr in der Zentralen Stadtbücherei Frankfurt, Hasengasse 4 gezeigt.
 

 



Titelblatt des Ausstellungskatalogs (Foto: Ernst Reuter -
3.v.r. - und einige Emigranten im Mai 1939 in Ankara)

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FREIWILLIGENTAG AM 7. JUNI

Fünf HelferInnen (Vorstellung s. Fotos) kamen anlässlich des 5. Frankfurter Freiwilligentags am Samstag, den 7. Juni zu uns in die Rossertstraße. Sie hatten, wie es bei ihrer ausgewählten „Wunschaktion“ u. a. hieß, „Interesse daran, die Bestände des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 zu sichten und zu sortieren.“
 

Bild links: Elke Engelhard weist Elly Wally und Jobst Krause (von links) ein;

Bild rechts: die „Freiwilligen“ Valentin Beckerle, Andrea Beckerle und Guido Schorr „sichten“.
 

Verdiente Mittagspause! Von links: Valentin Beckerle, Jobst Krause, Sven Lewin, (stehend) zwei Vertreter des Bürgerinstituts Frankfurt (Veranstalter) – die offensichtlich sehr beeindruckt von der Atmosphäre im Keller sind, Thomas Altmeyer mit Sohn Jonas und Elke Wally
Fotos: Reinhard Bähnisch

Über diese erneut gute Resonanz auf das Angebot zum Freiwilligentag haben sich Thomas Altmeyer und die Vorstandsmitglieder Elke Engelhard, Reinhard Bähnisch und Sven Lewin, die die HelferInnen betreuten und unterstützten, sehr gefreut. Denn Hilfe beim Ordnen unserer umfangreichen Bibliothek ist immer sinnvoll. Und oft resultiert aus dem Einsatz am Freiwilligentag ein intensiveres Interesse am Studienkreis als ehrenamtliche MitarbeiterIn und/ oder als Mitglied, wie dies besonders bei den HelferInnen beim vorjährigen Freiwilligentag der Fall war. Elly Wally bekundete schon Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit, und Guido Schorr, der bereits letztes Jahr dabei war und jedes Jahr wieder kommen will, erneuerte sein Angebot zur Einweisung bei schwierigen elektronischen Archivierungsaufgaben. Darauf können wir ja bei Bedarf gerne zurückkommen.

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Wir wünschen alles Gute


Aus Anlass der Emeritierung von Prof. Dr. Wolfgang Keim wurde im Februar 2008 in der Universität Paderborn ein Symposium „1968 und die Pädagogik“ veranstaltet. Wir wünschen Wolfgang Keim, langjähriges Mitglied und auch ehemaliges Vorstandsmitglied im Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, für die Zeit seines Unruhestands weiterhin viel Engagement und Schaffensdrang.
 

 

 

 



 

Wolfgang Keim (links) nimmt die Glückwünsche zu seiner jahrelangen Tätigkeit in der Paderborner Universität entgegen.
Beitrag/Foto: Cora Mohr

 

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Ausstellungstermine

"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte"

2008

• 02.06. - 20.06.08 Düsseldorf (Lore-Lorentz-Schule)
• 16.08. - 08.09.08 Minden (St. Simeoniskirche)
• 12.09. - 21.10.08 Menden, Sauerland (Museum für Stadt- und Kulturgeschichte)
• 23.10. - 06.11.08 Bad Salzuflen
• 09.11. - 30.11.08 Bad Oeynhausen (Auferstehungskirche)

2009

• 27.01. - 20.02.09 Bad Homburg (Stadtbibliothek)

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

• 03.10. - 24.10.08 Weimar (Galerie der Tourist-Information)
• 27.10. - 15.11.08 Langen (Rathaus)
• 18.11. - 15.12.08 Wolfsburg


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Termine anderer veranstalter


16.04.-02.07.2008 Frankfurt am Main
Ringvorlesung
an der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Sommersemester 2008: „Jüdische Erinnerungsorte in Frankfurt am Main – Juden in der Frankfurter Stadtgeschichte“; Campus Westend, Grüneburgplatz 1, IG-Farben-Haus, Nebengebäude, Raum 1.741a; Veranstalter: Historisches Seminar der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit dem Fritz Bauer Institut und dem Jüdischen Museum Frankfurt am Main. Die Ringvorlesung soll anhand von einer Reihe von Erinnerungsorten einen Einstieg in die jüdische Geschichte Frankfurts geben. Termine der Ringvorlesung (jeweils mittwochs 18-20 Uhr):
     … Restliche Termine der Ringvorlesung
25. Juni: Das Institut zur Erforschung der Judenfrage in Frankfurt am Main; PD Dr. Ernst Piper, Historisches Institut der Universität Potsdam
2. Juli: Die Bubis Brücke; Prof. Dr. Atina Grossmann; Faculty of Humanities and Social Sciences, The Cooper Union, New York Kontakt/Info: Fritz Bauer Institut, IG Farben-Haus, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt; Tel.: (069) 79 83 22-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-insttut.de

15.06.2008, 14 Uhr Oranienburg
Eröffnung der Sonderausstellung:
„Wohnungslose im Nationalsozialismus„ und „Biographien von Häftlingen der Aktion ´Arbeitsscheu Reich´ im KZ Sachsenhausen“, eine Wanderausstellung der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe ergänzt um einen von der Gedenkstätte Sachsenhausen verfassten Ausstellungsteil über die Häftlinge der Aktion „Arbeitsscheu Reich“ im KZ Sachsenhausen. Die Ausstellung wird vom 15.06.-26.10.08 gezeigt. Ausstellungsort: Gedenkstätte/ Museum Sachsenhau-sen/Neues Museum, Straße der Nationen 22, 16515 Oranienburg. Kontakt/Info: Gedenkstätte …; Tel.: (03301) 20 02 00, Fax: 20 02 01; E-Mail: info@gedenkstaette-sachsenhausen.de

17.06.2008, 19 Uhr Wiesbaden
Werkstattgespräch
mit Dr. Axel Ulrich: „ Wir hätten doch nicht einfach unsere Gesinnung verraten können!“ – Interviews mit NS-Gegnern. Zur Wiesbadener Veranstaltungsfolge „Vor 75 Jahren: Errichtung der NS-Gewaltherrschaft“ vom 06.05. bis 19.06.08; Ort: Stadtarchiv Wiesbaden, Im Rad 20, 65197 Wiesbaden; Veran-stalter: Stadtarchiv Wiesbaden und Förderverein Stadtarchiv; Kontakt/Info: Stadtarchiv (Anschrift s. o.); Tel.: (0611) 31-33 29, -37 47 und -54 29, Fax: -39 77, E-Mail: stadtarchiv@wiesbaden.de

19.06.2008, 19 Uhr Wiesbaden
Film
von Mathias Haentjes und Lorenz Beckhardt: „Der Jude mit dem Hakenkreuz – eine deutsche Familiengeschichte“. Zur Wiesba-dener Veranstaltungsfolge „Vor 75 Jahren: Errichtung der NS-Gewaltherrschaft“ vom 06.05. bis 19.06.08; Ort Caligari FilmBühne, Marktplatz 9, 65183 Wiesbaden; Eintritt: 5 €, ermäßigt 4 €.. Im Anschluss an die Filmpräsentation Diskussion mit Kurt und Lorenz Beckhardt sowie Mathias Haentjes; Veranstalter: Verein „Gegen das Vergessen – für Demokratie“, Regionale AG Rhein-Main und Caligari Filmbühne; Kontakt/Info: Caligari FilmBühne (Anschrift s. o.); Tel.: (0611) 30 15 21

27.06.-29.06.2008 Weimar/Buchenwald
Wochenendseminar:
„Der Schoß ist fruchtbar noch …“ – Eine Fahrt in die Vergangenheit. Besuch der KZ-Gedenkstätte Buchen-wald; Busabfahrt: 27.06. um 9.00 Uhr in Frankfurt/M., Gewerkschaftshaus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, über Bad Homburg; Unterbringung/Seminar: Jugendbegegnungsstätte (JBS) in Buchenwald; Seminarleitung: Horst Koch-Panzner, DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main und Bernd Vorlaeufer-Germer, Bad Homburg. Teilnehmerbetrag: 70 Euro, mit Stichwort „Buchenwald-Seminar 2008“ auf Kto 1000 233 700 der DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, SEB Bank AG in Frankfurt/M., (BLZ: 500 101 11) zu überweisen. Durchführung mit Unterstützung des DGB-Bildungswerks Hessen. Vorbereitungsabend: 09.06., 18 Uhr, mit Arthur Roth, Raum Rosa Luxemburg im DGB-Jugend-Club, hinter dem DGB-Haus, Untermainkai 68. Anmeld./Kontakt/Info: DGB-Bildungswerk Region Frankfurt-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 77, 60329 Frankfurt; Fax: (069) 27 30 05-79, E-Mail: Horst.Koch-Panzner@dgb.de

15.09.-20.09.2008 Rom
Bildungsurlaub:
„Rom unter deutscher Besatzung: Zeit der Resistenza“; Leitung: Marianne Wienemann und Matthias Durchfeld; Anmeldung spätestens am 01.08.08; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen; Tel.: (0201) 22 79 82, Fax: 23 55 05, E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de

12.10.-18.10.2008 Sobibor
Bildungsreise:
„Belzec, Sobibor, Treblinka – die vergessenen Mordlager des Holocaust“. Diese Bildungsreise thematisiert die Geschichte und Bedeutung der Mordlager der so genannten Aktion Reinhard. Neben den Besuchen der heutigen Gedenkstätten bietet diese Reise tiefe Einblicke in unterschiedliche Aspekte des Holocaust in Ostpolen. Ein Schwerpunkt der Fahrt wird der Besuch der Gedenkstätte Sobibor zum 65. Jahrestag des Aufstandes im Vernichtungslager Sobibor sein. Die Reise ist eine Kooperation mit der niederländischen Stichting Sobibor. Kontakt/Info: Bildungswerk Stanislaw Hantz e. V., Dornbergstr. 12, 34119 Kassel; E-Mail: info@bildungswerk-ks.de, Internet: www.bildungswerk-ks.de

12.11.2008, 18.45-21.00 Uhr Friedberg
Vortrag:
Spuren der Vergangenheit: „Vernichtung durch Arbeit“ – Konzentrationslager im Taunus und in Bad Nauheim; Ort: „Haus Friedberg der EKHN“ (früheres „Theologisches Seminar“), Kaiser-str.2 in Friedberg; Referent: Bernd Vorlaeufer-Germer, Lokalhistori-ker aus Bad Homburg. Vorgestellt werden die Ergebnisse intensiver Quellenforschung in deutschen, britischen, israelischen und amerikanischen Archiven über Orte im Taunus, die im Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle spielten. Bauwerke und Infrastruktur dieser Orte sind u. a. durch Zwangsarbeit von Häftlingen aus Konzentrations-lagern entstanden. Anhand von konkreten Beispielen wird das menschenverachtende Nazi-Programm der „Vernichtung durch Arbeit“ dargestellt. Kontakt/Info: Deutscher Gewerkschaftsbund (DGB) und Volkshochschule (vhs) Wetterau, p. A.: VHS Wetterau, Leonhardstr. 7, 61167 Friedberg; Tel.: (06031) 71 16-0, Fax: 71 76 21, E-Mail: info@vhs-wetterau.de

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Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Hartmut Mohr

Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54
email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10-17 Uhr


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