Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 21, September 2007

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Der Tagungsband ist fertig!

Nach der sehr erfolgreichen Tagung vom 17./18. März 2007 in Frankfurt am Main erscheint nun das dazugehörende Buch mit den Referaten Anfang Oktober 2007. Der Tagungsband kann ab sofort beim Studienkreis bestellt werden (Preis: 17,80 € einschl. Versandkosten, Bestellzettel s. Anlage).

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Unsere neuen Ehrenamtlichen


Eine der erfreulichsten Entwicklungen für den Studienkreis ist das weiterhin große Interesse an ehrenamtlicher Mitarbeit bei uns. Nachdem schon seit einiger Zeit ein gut eingearbeitetes, engagiertes Team von sechs ehrenamtlichen MitarbeiterInnen sehr erfolgreich im Keller wirkt (s. RB Nr. 17 und 19), sind alleine seit Mai dieses Jahres weitere fünf höchst motivierte HelferInnen dazu gekommen.
Die Neuen stellen sich hier den Mitgliedern vor.

Werner Frank

Mein Name ist Werner Frank. Seit meiner Pensionierung Anfang 2003 suchte ich nach einer interessanten freiwilligen Tätigkeit. Ein Flyer zum Frankfurter Freiwilligen Tag im Juni hat mich dann zum Studienkreis geführt. Geschichte und Politik haben mich schon in der Schulzeit sehr beschäftigt. So begann ich auch mein Studium in diesen Fächern. Die besseren beruflichen Möglichkeiten haben mich dann allerdings bald zum Studium der Volkswirtschaft geführt. Fast meine gesamte berufliche Tätigkeit habe ich in der staatlichen Entwicklungspolitik zugebracht. Mit der Tätigkeit im Studienkreis, ergänzt durch Studien an der Frankfurter Universität des 3. Lebensabschnitts, kehre ich zu meinen alten Vorlieben zurück. Nach einer Einarbeitungszeit möchte ich mich hier gerne auch mit anspruchsvollen Tätigkeiten beschäftigen.
Ich bin gespannt, was sich alles noch ergeben wird.
 

Claudia Hinz

Mein Name ist Claudia Hinz und von Beruf bin ich Verwaltungsbeamtin. Über einen Zeitungsartikel bin ich auf den Studienkreis gestoßen und möchte dessen wichtige Arbeit unterstützen. Geschichtliche Themen interessieren mich schon seit langem, und da ich meine Arbeitszeit verkürzt habe, kann ich nun im Studienkreis mithelfen. Derzeit arbeite ich im Bereich der Mediothek an der Digitalisierung des Bildbestandes mit.
   

Sven Lewin

Ich heiße Sven Lewin, bin 59 Jahre alt und lebe seit 1961 in Frankfurt am Main. Nach meiner Lehre als Industriekaufmann und dem Studium der Sozialarbeit war ich in den letzten Jahren meiner beruflichen Tätigkeit Personalratsmitglied in einem Rechenzentrum und als Betriebsratsvorsitzender in einem Frankfurter Krankenhaus tätig. Mein Interesse am Widerstand und gegen Faschismus wurde bei mir in der Zeit der Studentenbewegung geweckt. Seit Juni arbeite ich nun als ehrenamtlicher Mitarbeiter im Studienkreis mit. Schwerpunkt meiner dortigen Tätigkeit ist die Digitalisierung des Bildarchivs. Es freut mich sehr, mein Engagement in die Aktivitäten des Studienkreises einbringen zu können, dessen Aufgaben heute immer wichtiger werden.

Neu in der Rossertstraße: Gabriele Prein. Seit Anfang September verstärke ich das Team. Ich hoffe, meine bisherige Tätigkeit kann dem Studienkreis von Nutzen sein.

Gabriele Prein

Ich bin seit Mitte des Jahres in der Altersteilzeit, nachdem ich 25 Jahre lang Redakteurin bei der IG Metall war. Ich habe dort für die Mitgliederzeitschrift METALL gearbeitet und für den Infodienst für Betriebsräte und Vertrauensleute, "direkt". Ich habe verschiedene Themengebiete bearbeitet – Geschichte war immer dabei. Ich habe Geschichte, Soziologie und Publizistik studiert. Mein beruflicher Weg führte mich dann zum ZDF, wo ich als Dokumentarin im Filmarchiv tätig war (im Studienkreis vielleicht auch wieder nützlich!). Später war ich fünf Jahre lang Redakteurin beim "Börsenblatt für den deutschen Buchhandel" – eine Zeit, der ich Kontakte zu Verlagen und zur Buchmesse verdanke. Ich lebe seit 25 Jahre in Frankfurt. Jetzt freue ich mich auf einen neuen Anfang im Studienkreis und hoffe auf Eure Unterstützung.
   

Rosa Rahner

Mein Name ist Rosa Rahner, und ich bin gelernte Buchhändlerin und Sozialpädagogin. Seit Mitte Juni arbeite ich als Ehrenamtliche im Team des Studienkreises mit. Bis jetzt habe ich im Archiv ganz unterschiedliche Tätigkeiten ausgeübt, wie z. B. die Protokollierung eines Zeitzeugeninterviews, Textkorrekturen, die Aufnahme von neuen Büchern in die Bibliothek etc. Über die Jahre hinweg hat mich das Thema Widerstand immer wieder neu und unter unterschiedlichen Aspekten interessiert. Ich freue mich daher auf meine weiteren Tätigkeiten im Archiv des Studienkreises

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Irmgard Heydorn Ehrenmitglied


Der Vorstand hat beschlossen, die 91jährige Irmgard Heydorn, die u. a. auch bei unserer Tagung im März als Zeitzeugin beeindruckte, als Ehrenmitglied aufzunehmen. Am 14 August wurde ihr die Urkunde von Cora Mohr, geschäftsführendes Vorstandsmitglied, in ihrer Wohnung in Frankfurt am Main überreicht.


Irmgard Heydorn hat sich in der Zeit des Faschismus u. a. an lebensgefährlichen antifaschistischen Aktivitäten im Internationalen Sozialistischen Kampfbund beteiligt. Nach der Befreiung vom Faschismus engagiert sie sich in vielfältigen Initiativen für ein antifaschistisches und demokratisches Deutschland. Hierzu gehören u. a. ihre Mitarbeit an der Ausstellung des Studienkreises "Antifaschistischer Widerstand 1933-1945", die 1971 erstmals in der Frankfurter Paulskirche gezeigt wurde, und ihr bis heute währendes Engagement, als Zeitzeugin SchülerInnen Rede und Antwort zu stehen. Irmgard Heydorns Mann, Heinz-Joachim Heydorn, war übrigens maßgeblich an der Gründung des Studienkreises Deutscher Widerstand 1933-1945 beteiligt.

Cora Mohr überreicht der über diese Ehrung sehr erfreuten Irmgard Heydorn die Urkunde

Cora Mohr überreicht der über diese Ehrung sehr erfreuten Irmgard Heydorn die Urkunde.
Foto: Thomas Altmeyer

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Wertvolle Unterstützung

 
Wie schon 2005 haben uns auch in diesem Jahr wieder engagierte Menschen im Rahmen des 4. Frankfurter Freiwilligentags beim Ordnen von Büchern geholfen. Am Samstag, den 16. Juni packten vier engagierte Frauen und Männer mit Unterstützung von unserer ehrenamtlichen Mitarbeiterin Ursula Krause-Schmitt und unseres Ehrenamtlichen Hermann Unterhinninghofen ordentlich zu. Mit geholfen haben auch Elke Engelhard und Reinhard Bähnisch vom Vorstand. Erfreulich ist, dass uns Rosa Rahner und Werner Frank auch weiter als neue Ehrenamtliche unterstützen.
 

Pausen für die HelferInnen und was Leckeres zur Motivation

Natürlich gibt es auch Pausen für die HelferInnen und was Leckeres zur Motivation (von links Guido Schorr, Werner Frank und Rosa Rahner - nicht auf auf dem Bild ist Axel Althaus) Foto: R. Bähnisch

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Was es sonst noch gab


(– und es hat sich in dem Jahr 2007 bei uns schon bis jetzt erfreulich viel Gutes getan!)

Tag der offenen Tür
Führungen durch das Dokumentationsarchiv und Raum für Gespräche standen im Mittelpunkt am "Tag der offenen Tür" am 27.04.2007. Hier hatten Inter-essierte die Möglichkeit, einen Einblick in die Schätze des Dokumentationsarchivs zu bekommen. Nach der Tagung im März war dies ein weiterer Schritt, um unsere Arbeit bekannter zu machen. Zwar blieb die Besucherzahl etwas hinter den Erwartungen zurück, dennoch konnten wir alle BesucherInnen von der Wichtigkeit unserer Arbeit überzeugen.

Projekttage
Ende Juni und Anfang Juli besuchten Schüler des Gymnasiums aus Brake (Niedersachsen) und der Geschichts-Leistungskurs der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule aus Rödermark das Dokumentationsarchiv. Im Rahmen eines kleinen Projekttages vermittelte unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Thomas Altmeyer den SchülerInnen Grundlagen der Arbeit unseres Dokumentationsarchivs. Außerdem wurden sie in das Thema Widerstand gegen den Nationalsozialismus eingeführt und lernten die soziale und politische Breite des Widerstandes auch anhand exemplarischer Biografien kennen. Für Oktober liegt bereits eine weitere Anfrage eines Geschichts-LK für einen Projekttag in unserem Archiv vor.




Thomas Altmeyer mit den Schülern
aus Rödermark bei der Arbeit im
Studienkreis Foto: Laura Heß
 

Praktika im Studienkreis
Im Laufe des Jahres haben bisher zwei Schülerinnen ein Praktikum beim Studienkreis absolviert. Im Januar bekam Carolin Mehlmann aus Worms einen Einblick in die Arbeit eines Dokumentationsarchivs, und im Juli unterstützte Laura Heß (Frankfurt) unsere Arbeit während ihres Schulpraktikums. Mit Christian Zech, einem Studenten aus Mannheim, ist derzeit der dritte Praktikant dieses Jahres bei uns aktiv. In den vier Wochen seines Praktikums wird er u. a. einen Einblick in die Erstellung der „informationen“ bekommen sowie Materialien für einen möglichen Projekttag begleitend zu unserer Ausstellung „Kinder im KZ Theresienstadt …“ recherchieren.

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Wir gedenken


Am 21.6.2007 ist Inge Leetz 93jährig in einem Berliner Krankenhaus gestorben. Sie ist eine Tochter von Johanna Kirchner, der bekannten Frankfurter Antifaschistin, die nach Frankreich emigriert war und von dort deutsche Antifaschisten unterstützt hat. Sie wurde 1943 verhaftet und später vom Volksgerichtshof zum Tode verurteilt und hingerichtet. Der Vater von Inge Leetz, Karl Kirchner, war von 1919-1933 Vorsitzender der sozialdemokratischen Stadtverordnetenfraktion in Frankfurt am Main. Inge und und ihr Mann, der Lehrer Arnold Leetz, haben vielen jungen Antifaschisten nach 1945 geholfen, das Abitur abzu-legen, das ihnen in der Nazizeit verwehrt worden war. Inge und ihre Schwester Lotte Schmidt betätigten sich nach 1945 in der Arbeiterwohlfahrt. Inge wurde Kinderärztin und Amtsärztin in Leipzig. Ihre letzten Jahre verbrachte sie bei ihren Töchtern Hanne und Antje in Berlin.

Die Autorin Anja Lundholm ist am 4. August im Alter von 89 Jahren in Frankfurt am Main gestorben. Die KZ-Überlebende gehört zu den großen Zeitzeugen der deutschen Literatur. 1943 wurde sie in Rom, wohin sie als Tochter einer jüdischen Mutter geflohen war, verhaftet. Der eigene Vater, ein deutschnationaler Opportunist, hatte sie denunziert. Als politischer Häftling interniert, arbeitete sie erst im Lager, später im benachbarten Siemenswerk. Mit dem Roten Kreuz gelangte sie 1945 nach Belgien und kehrte 1953 nach Deutschland zurück. In zahlreichen Büchern hat Anja Lundholm ihr eigenes Leiden und die Frage des „Warum“ von ungeheuerlichem Verhalten von Mensch und System behandelt. „Das Höllentor“ (1988) heißt ihr bekanntestes Buch, es ist das erschütternde Dokument ihrer Erlebnisse im Frauen-Konzentrationslager Ravensbrück.

Unser Mitglied Gertrud Müller ist am 25. Mai 2007 in ihrem 91. Lebensjahr gestorben. Fast 30 Jahre lang hat sie mit ihrer politischen Klarsicht und ihrer beeindruckenden Persönlichkeit die Lagergemeinschaft Ravensbrück geprägt. Unter ihrem Vorsitz erfolgte die Erweiterung der Gemeinschaft der Überlebenden der Frauenkonzentrationslager Moringen, Lichtenburg und Ravensbrück um den Freundeskreis und der Zusammenschluss mit der Lagerarbeitsge-meinschaft Ravensbrück der DDR zur Lagergemeinschaft Ravensbrück/Freundeskreis. Hohes Ansehen genoss Gertrud auch im Internationalen Ravensbrück-Komitee. Dem Studienkreis deutscher Widerstand war sie von Beginn eng verbunden. Auf ihre Anregung geht die Erarbeitung unserer erfolgreichen Wanderaustellung „Frauen im Konzentrationslager“ zurück. Die erste Fassung dieser Ausstellung trug den Titel „Schwestern, vergeßt uns nicht“. Gertrud Müller bleibt in unserem Gedächtnis als streitbare, couragierte und warmherzige Kämpferin für eine Welt ohne Faschismus und Krieg!

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Wir gratulieren


Wolfgang Klafki, Ehrenmitglied des Studienkreises, ist am 1. September 80 Jahre alt geworden. Er gehört zu den Gründungsmitgliedern des Studienkreises und hat uns bis heute die Treue gehalten. Der bedeutende Erziehungswissenschaftler Wolfgang Klafki hat sich neben seiner umfänglichen wissenschaftlichen Tätigkeit auch bildungs- und wissenschaftspolitisch für die Demokratisierung der
Schule und des Unterrichts engagiert. Ab 1963 bis zu seiner Emeritierung lehrte er als Universitätsprofessor an der Philipps-Universität in Marburg. 2004 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Kassel verliehen und im gleichen Jahr auch die der Universität Osnabrück. Wir gratulieren Wolfgang Klafki nachträglich auch an dieser Stelle und wünschen ihm vor allem weitgehendes Wohlbefinden.

Wir gratulieren Hans Schwert, dem „Gewerkschaftsaktivisten, Kommunisten und Widerstandskämpfer, der am 17. September 100 Jahre alt wird! Als Kommunist hat er die Härte der Diktatur miterlebt und war nach einer Untergrundaktion inhaftiert worden. Weil er den Nationalsozialisten die Namen seiner Mitstreiter nicht preisgegeben hatte, musste er die gesamten Kriegsjahre hindurch in insgesamt 14 Gefängnissen und Lagern verbringen. Auch noch im hohen Alter geht er als Zeitzeuge u. a. in Schulklassen und stand sogar am 7.7.07 als wichtiger Redner bei der Veranstaltung des Römerbergbündnisses gegen den Aufmarsch der NPD in Frankfurt auf dem Podium. Das ist sehr beeindruckend!

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Ausstellungstermine

"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte"

• 08.09.-23.09.07 Achern (Theater in der Heckel)
• 18.10.-28.10.07 Alzenau (Rathaus)
• 30.10.-09.11.07 Lemgo (Karla-Raveh-Gesamtschule)

und schon zwei Reservierungen für Januar und eine für November 2008!

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

• 28.09.-07.10.07 Gelnhausen (ehem. Synagoge)

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Termine anderer veranstalter


15.09.2007, 14.00-17.30 Uhr Papenburg
Vortrag:
„Das Konzentrationslager Esterwegen 1933-1936“. Nach dem bebilderten Vortrag zur Geschichte dieses frühen Konzentrationslagers werden die Begräbnisstätte Esterwegen und das Gelän-de des ehemaligen Lagers, die im Aufbau befindliche Gedenkstätte Esterwegen, besucht (Exkursion in privateigenen Pkw). Veranstaltung des Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emsland-lager, Wiek rechts 22, 26871 Papenburg, in Kooperation mit der VHS Papenburg; Eintritt 7,00 €; Kontakt/Info: DIZ (Adr. s. o.); Tel.: (04961) 91 63 06, Fax:91 63 08, E-Mail: mail@diz-emslandlager

21.09.-23.09.2007, Dachau
Tagung:
„Gegen den Strom – Gewissensentscheidungen in der NS-Zeit und heute“; Tagungsort: Evangelische Versöhnungskirche in der KZ-Gedenkstätte Dachau, Alte Römerstr. 87, 85221 Dachau; Veranstalter: Martin-Niemöller-Stiftung e. V. in Zusammenarbeit mit dem Dietrich-Bonhoeffer-Verein und der ev. Versöhnungsgemeinde Dachau; insbes. bei Bedarf Übernachtungsmöglichkeit wird um möglichst rasche Rückmeldung gebeten; Anmeldung/Kontakt/Info: Martin-Niemöller-Stiftung e. V., Steingasse 9, 65183 Wiesbaden; Tel.: (0611) 9 54 54 86, Fax: 80 69 85, E-Mail: info@martin-niemoeller-stiftung.de, Internet: www.martin-niemoeller-stiftung.de

27.09.2007, 19 Uhr Osthofen
Jugendtheater
zum Thema Rebellion. Die Wormser Theaterpädagogin Kirsten Zeiser hat mit ihrem Ensemble an den KZ Gedenkstätten Osthofen und Natzweiler-Struthof die dort gesammelten Eindrücke zu einem Theaterstück verarbeitet. Veranstaltungsort: Gedenkstätte KZ Osthofen, Ziegelhüttenweg 38, 67574 Osthofen; Kontakt/Info: Förderverein Projekt Osthofen e. V. (gleiche Anschrift), Tel.: (06242) 91 08 25, Fa: -29, E-Mail: info@projektosthofen-gedenkstätte.de,
Internet: www.projektosthofen-gedenkstätte.de

28.10.2007, 11 Uhr Papenburg
Ausstellungseröffnung:
„Die Zeichnung überlebt …“. Bildzeugnisse von Häftlingen des KZ Neuengamme. Eine Ausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme von 28.10.-14.12.2007; Ausstellungsort (Kontakt/Info): Dokumentations- und Informationszentrum (DIZ) Emslandlager, Wiek rechts 22, 26871 Papenburg; Tel.: (04961) 91 63 06, Fax:91 63 08, E-Mail: mail@diz-emslandlager

31.10.2007, 14.30 Uhr Frankfurt am Main
Veranstaltung:
„Geschichte der Industriekultur in Frankfurt am Main – Zwangsarbeit in Frankfurt“ mit Willi Malkomes und Volkmar Heusel, DGB-Senioren, und Dr. Eberhard Dähne, Historiker; im Willi-Richter-Saal des DGB-Hauses, Frankfurt am Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77; Veranstaltung der DGB-Senioren und Seniorinnen; Kontakt/Info: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Horst Koch-Panzner, Tel.: (069) 27 30 05/-74, Fax: -79

02.11.-04.11.2007 Nordhausen
Wochenendseminar:
Geschichtswerkstatt – „Besuch der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora in Nordhausen“; Teilnehmerbeitrag: 90 bzw. im EZ 111 €; Vorbereitungsabend (verbindlich) am 24.10., 18 Uhr, im Frankfurter Gewerkschaftshaus, DGB-Jugendclub, Unter-mainkai 68: Anmeldung/Info: DGB-Region Frankfurt-Rhein-Main, Horst Koch-Panzner, Tel.: (069) 27 30 05-74/-77, E-Mail: Horst.Koch-Panzner@dgb.de, in Zusammenarb. mit Arbeit und Leben (DGB/VHS) Hochtaunus, Tel.: (06172) 92 1002

22.11.-24.11.2007 Bonn
Werkstatt
„Geschichtsarbeit und historisch-politisches Lernen zum Nationalsozialismus“ mit Exkursion zur ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang. Die Tagung wendet sich an Multiplikatoren der Geschichtsarbeit in Gedenkstätten und Geschichtswerkstätten, Erwachsenenbildung, Schulen und Archiven. In diesem Jahr liegt ein Schwerpunkt auf der Zukunft der ehemaligen Ordensburg Vogelsang (Eifel) und den Themen „Gebaute Ideologie? Über den Umgang mit NS-Architektur“ und „Pädagogische Erschließungen eines ´Täter-Ortes´“.Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel.: (0201) 22 79 82, E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de,
Internet: www.hu-bildungswerk.de

28.11.2007, 14.30 Uhr Frankfurt am Main
Vortrag:
„Neofaschismus in Deutschland: Ursachen – Auswirkungen – Perspektiven“, Prof. Reinhard Kühnl, Uni Marburg; eine Veranstaltung der DGB-Senioren im Willi-Richter-Saal, DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt; Kontakt/Info: DGB Region Frankfurt-Rhein-Main (s. o. a. Anschrift), Tel.: (069) 27 30 05-74, E-Mail: Horst.Koch-Panzner@dgb.de

29.11.-02.12.2007 Hamburg
„Aus ganz Europa nach Neuengamme“ Das frühere KZ Neuengamme, die heutige Gedenkstätte und Forschungen zum Nationalsozialismus in Hamburg – Seminar für PädagogInnen und MultiplikatorInnen in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Kooperation mit dem Studienzentrum der KZ-Gedenkstätte; Kontakt/Info: Bildungswerk der Humanistischen Union NRW, Kronprinzenstr. 15, 45128 Essen, Tel.: (0201) 22 79 82, E-Mail: buero@hu-bildungswerk.de, Internet: www.hu-bildungswerk.de

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Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Hartmut Mohr 
und Thomas Altmeyer
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54
email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10-17 Uhr


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