Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 19, November 2006

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Sein Tod reißt eine große Lücke!

 


Peter Gingold, unser Ehrenmitglied, ist am 28. Oktober im Alter von 90 Jahren in Frankfurt am Main verstorben.

In der Person von Peter Gingold verbinden sich der aufrechte Gang in der Zeit der faschistischen Unterdrückung,
Verfolgung und Entmenschlichung, der Mut und die Verantwortung im Widerstand gegen das faschistische Regime und das unermüdliche, geradlinige Wirken gegen das Vergessen und für ein demokratisches Deutschland nach 1945.

Viele Menschen kannten ihn, den engagierten antifaschistischen Kämpfer bis in die letzten Tage seines Lebens. Peter Gingold war immer dabei wo es galt, sich gegen Neofaschismus, Rassismus, soziale Ungerechtigkeit und Ausgrenzung und für seine Vision von einer sozialen und menschenwürdigen Gesellschaft, frei von Krieg und Ausbeutung einzusetzen. Seine lebhafte und beeindruckende Art hat insbesondere auch junge Menschen begeistert. Er wird uns fehlen, und wir werden ihn nicht vergessen!

Peter Gingold, der viel gefragte Redner und Zeitzeuge am 27. Januar 2006 im Gespräch mit Zehntklässlern in der Goetheschule in Neu-Isenburg Foto: El Cheik

 
Eine beeindruckende Trauerfeier für Peter Gingold mit mehr als 1000 Menschen aus ganz Deutschland und auch aus dem Ausland fand am 5. November im Gewerkschaftshaus in Frankfurt am Main statt. Dort wurde auch nachstehender Brief des Vorstands an die Angehörigen von Peter in das Kondolenzbuch gelegt.

Liebe Angehörige der Familie Gingold,

wir möchten Euch zum Tod von Peter, unserem Ehrenmitglied, unsere tief empfundene Anteilnahme ausdrücken.

Wir erinnern uns mit großer Dankbarkeit an die vielfältigen Begegnungen mit ihm, an die zahlreichen Beiträge, die er zur Arbeit des Studienkreises Deutscher Widerstand geleistet hat.

Besonders wichtig waren die internationalen, die europäischen Dimensionen des Widerstandes gegen den Faschismus, die in seinem Leben und seinem Kampf besonders eindrucksvoll erschlossen wurden.

Das hohe Lied der internationalen Solidarität hat in seiner Person und seinem Wirken wahrhaft Gestalt angenommen.

Wir sind sehr traurig, aber auch gewiss, dass die Erinnerung an Peter bleibt und uns in unserer Arbeit weiter bestärken wird.

Wir umarmen Euch in tiefer Trauer.

Der Vorstand
Christoph Jetter, Cora Mohr, Elke Engelhard, Reinhard Bähnisch, Dirk Krüger
 

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Mitgliederversammlung


Unsere nächste ordentliche Mitgliederversammlung findet am 3. Februar 2007 im Stadtteilzentrum Nordend der Arbeiterwohlfahrt, Eckenheimer Landstr. 93, Frankfurt am Main statt. Anträge zu dieser Versammlung sollen bis zum 6. Januar 2007 bei der Geschäftsstelle eingegangen sein. Eine besondere Einladung mit Tagesordnung geht den Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor dem 3. Februar 2007 zu.

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Unsere neue Helferin stellt sich vor.

 

Chris Weniger
Foto: Th. Altmeyer

Mein Name ist Chris Weniger, und ich bin seit Frühjahr 2006 als Ehrenamtliche im Studienkreis aktiv. Von Beruf bin ich Lehrerin für Kunst und Deutsch an Haupt- und Realschulen und habe in den vergangenen Jahren Sprachkurse für Aussiedler gegeben.

Während meines Studiums in Marburg begegnete ich u. a. Professor Reinhard Kühnl und dessen Forschungsgebiet des Faschismus, wofür ich mich schon in der Oberstufe interessierte. Auch wenn ich nach drei Semestern mich von der Politologie verabschiedete, blieb mein Interesse für die Hintergründe der Geschichte des Nationalsozialismus und die politische Auseinandersetzung mit dem NS stets bestehen.
 
Speziell die Geschichte des Widerstands verdient eine besondere Beachtung, der nicht immer Rechnung getragen wurde. Daher halte ich die Arbeit unseres Studienkreises für immens wichtig, und es macht mir Freude, an diesem „Geschehen“ mitwirken zu können. Meiner Liebe zu Büchern kommen die umfassenden Tätigkeiten in der Bibliothek entgegen. Es macht mir Spaß, mit dem Team zusammen zu arbeiten.

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WIR GRATULIEREN


Die VVN-BdA Kreisvereinigung Frankfurt am Main und Umgebung feierte am 19. November ihr 60jähriges Bestehen. Die Gründung erfolgte am 17.11.1946 in der Westend-Synagoge in Frankfurt.

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Besuch im Studienkreis

Hans Lauter (Bildmitte)
Hans Lauter (Bildmitte) bei der Dokumentenübergabe in unserer Geschäftsstelle im Gespräch mit Ursula Krause-Schmitt und Christoph Jetter
Foto: Cora Mohr

  Im Juli d. J. übergab uns Hans Lauter, der inzwischen über neunzigjährige Zeitzeuge und Veteran des Widerstandes, langjähriger Vorsitzender der VVN-BdA (früher IVVdN) in Sachsen ein Konvolut mit Nachlassdokumenten des ehemaligen kommunistischen Dachau- und Flossenbürghäftlings Rudolf Kannler.

Die Dokumente enthalten überaus wertvolle Originalunterlagen (u. a. Manuskripte, Briefe, Postkarten, Reden, Zeitungen), zu denen auch solche von Friedl Kannler, der Lebensgefährtin Rudolf Kannlers, aus deren Haftzeit in Ravensbrück gehören, ebenso ein Bericht über den Todesmarsch der Dachauhäftlinge und über das Ende des KZ Dachau. Wir danken Hans Lauter und der Familie Rudolf Kannlers für diese vertrauensvolle Übergabe und Bereicherung unseres Dokumentationsarchivs. Wir werden die Dokumente so bald wie möglich im Rahmen der Archivbearbeitung zugänglich machen.
Hinzugefügt sei an dieser Stelle wenigstens der Hinweis, dass Hans Lauter Alfred Hausser 1934 in der illegalen Arbeit des KJVD und danach in der Untersuchungshaft „begegnete“, woraus sich eine lebenslange Freundschaft der beiden Antifaschisten entwickelte. Hans Lauters Lebensweg ist eine eigene Geschichte, die vom Beruf des ehemaligen Glasschleifers über den illegalen Widerstand 1933/1934 an der deutsch-tschechischen Grenze und in Sachsen, über Verhaftung und Verurteilung durch den Volksgerichtshof und Zuchthaus im Nazivollzug bis zur späteren Lehrtätigkeit als promovierter Professor der Philosophie in der DDR reicht, um nur wenige Stationen dieser außergewöhnlichen Biographie zu nennen.

Christoph Jetter

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Wer kann hier helfen?


1. Der uns nahe stehende Andreas Diers hat folgende Anfrage an uns:
Für meine Forschungen über das Leben und Werk von Wolfgang Abendroth (1906-1985) suche ich vor allem noch schriftliche Materialien, die direkt von Wolfgang Abendroth stammen oder die im Zusammenhang mit seinem Leben und politischen Wirken in Frankfurt am Main stehen (wie z. B.: Unterlagen der parteiunabhängigen „Freien Sozialistischen Jugend“, der „Kommunistischen Partei Opposition“, des „Sozialistischen Schülerbundes“, der „Roten Hilfe“, der Rechtsanwältin Elfriede Cohnen und der sozialistischen und kommunistischen StudentInnen) – und/oder persönliche Erinnerungen an ihn aus seiner Zeit in Frankfurt am Main in den Jahren 1912-1936.
Andreas Diers; Tel.: 0160-96 86 59 62, E-Mail: andreas.diers.hb@t-online.de

2. Unsere Förderer Walter Wöll braucht Hilfe bei folgenden Recherchen:
Ich arbeite an einem biografischen Projekt über den antifaschistischen Widerstandskämpfer Karl Schild. Dabei bin ich auf zusätzliche Informationen über seine politischen Aktivitäten sowie über sein privates und berufliches Leben, vor allem für den Zeitraum 1926 - 1935, in Mannheim angewiesen. Wichtig wären auch Hinweise über seine Kindheit und Jugendzeit in Mannheim. Karl Schild wurde am 22.09. 1910 in Mannheim-Feudenheim geboren.
Weiterhin würden mir Informationen über seine Zeit im Strafbataillon 999 sowie über seine politischen Aktivitäten und sein privates und berufliches Leben, vor allem im Zeitraum von 1947 bis in die 1950er Jahre, weiterhelfen.
Walter Wöll, Kirchenrottweg 4, 63329 Egelsbach, Tel.: (06103) 44847, E-Mail: koewoe@t-online.de

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Tagung zu 40 Jahre Studienkreis

Vor 40 Jahren, im Februar 1967, fand in Frankfurt eine viel beachtete Konferenz mit dem Titel „Probleme des Widerstandes und der Verfolgung im Dritten Reich im Spiegel der Schulbücher und des Unterrichts“ statt, aus der der Studienkreis hervorging. Die Mitgliederversammlung vom 26.11.2005 hatte deshalb auf Vorschlag des alten Vorstands beschlossen, dass der Studienkreis im Frühjahr 2007 eine wissenschaftliche Tagung zur Bestandsaufnahme der Vermittlung des Themas Widerstand in der NS-Zeit an der Schule und in der außerschulischen Bildungsarbeit sowie zur Diskussion neuer Vermittlungskonzepte durchführt.

Inzwischen haben Cora Mohr und Christoph Jetter vom Vorstand und Thomas Altmeyer als unser Hauptamtlicher sowie die nach wie vor engagiert mitarbeitende Ursula Krause-Schmitt als mit der Planung beauftragte AG „Tagung“ ein erstes Konzept für diese wissenschaftliche Tagung erstellt. Wir verweisen dazu auch auf den Beitrag mit der Vorankündigung der Tagung  wie hierunter in den informationen Nr. 64.
 

1967-2007
40 Jahre Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945

17./18.03.2007 Frankfurt am Main
Wissenschaftliche Tagung (Vorankündigung):
„Widerstand gegen den Nationalsozialismus – Perspektiven der Vermittlung“

(i n   m e m o r i a m   P e t e r   G i n g o l d)

im Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12;

unterstützt durch die Martin-Niemöller-Stiftung, IG Metall und die GEW Hessen

Geplante Themen:
Stand und Perspektiven der Widerstandsforschung – Widerstand in den Schulbüchern – Zeitzeugengespräch – die mediale Vermittlung von Widerstand und Verfolgung durch Fernsehdokumentationen – Widerstand als Thema in der Lehrerausbildung – Perspektiven für die Vermittlung des Widerstandes ohne Zeitzeugen – Menschenrechtsarbeit
in der historisch-politischen Bildung

Es referieren u. a.:
Dr. Beate Kosmala (Gedenkstätte Stille Helden), Prof. Dietfrid Krause-Vilmar (Fritz-Bauer-Institut), Prof. Jörg Wollenberg (Universität Bremen), Dr. Falk Pingel (Georg-Eckert-Institut), Hannes Heer (Historiker, ehem. Leiter der Ausstellung „Verbrechen der Wehrmacht“), Prof. Martin Stöhr (Martin-Niemöller-Stiftung), Thomas Altmeyer (Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945).

Die Tagung ist zur Akkreditierung beim Institut für Qualitätsentwicklung angemeldet.

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Ausstellungstermine

"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte"

• Ende Nov. - .Mitte Dez. 2006 (Anmeldung) Lahnstein (Marion-Dönhof- Gymnasium)
• 21.01.-04.02.07 Altenholz (Gemeindehaus)

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

• 10.01.-04.02.07 Bad Pyrmont (VHS)
• 28.09.-07.10.07 Gelnhausen (ehem. Synagoge)

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Termine anderer veranstalter


13.01.2007 Berlin-Kreuzberg
12. Antifaschistisches Jugendtreffen der VVN-BdA
im STATTHAUS BÖCKLERPARK, Prinzenstr. 1, Berlin-Kreuzberg; Beginn: 14 Uhr; Motto: Der Utopie dicht auf den Fersen – Antifaschismus ist mehr als eine Gegenbewegung! Rassismus, Antisemitismus und Neofaschismus stoppen! Eröffnung mit einem Filmbeitrag zum Leben und Wirken des am 29.10.2006 verstorbenen Peter Gingold. Die Ergebnisse von vier Arbeitsgruppen sollen auch Bestandteil der Podiumsdiskussion mit dem Titel „Strategien gegen Rechts – Zukunftsentwurf Antifaschismus“ sein.
Kontakt/Info: Esther Broß/ Paul Bauer, Weidenstraße 30, 77871 Renchen; Tel : (07843) 83 93, Fax: (07843) 8 41 25,
E-Mail: bauer-leible@t-online.de

27.01.2007, 19 Uhr Frankfurt am Main
„Davon haben wir nichts gewusst!“ Die Deutschen und die Judenverfolgung 1933-1945 – Peter Longerich (Autor des Buches mit o. a. Titel) im Gespräch mit Christian Schneider im Casino-Gebäude, Raum 1.812, Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt. Peter Longerich ist Professor für Moderne Deutsche Geschichte und Direktor des „Research Centre for the Holocaust and Twentieth-Century Historie“ am Royal Holloway College der Universität London; Christian Schneider ist Soziologe und Forschungsanalytiker in Frankfurt am Main und Privatdozent an der Universität Kassel. Kontakt/Info: Adresse Institut s. o., Tel.: (069) 79 38 22-40, Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de

15.02.-17.02.2007 Berlin
Tagung:
„Nationalsozialismus und Geschlecht“ Freie Universität Berlin, Clubhaus der FU, Goethestr. 49, 14163 Berlin; interdisziplinäre und internationale Tagung des Kunsthistorischen Instituts und des Instituts für Soziologie der FU unter der Leitung von Prof. Dr. Werner Busch und Prof. Dr. Helgard Kramer, mit Unterstützung der Deutschen Forschungsgemeinschaft; Idee, wissenschaftliche Konzeption und Organisation: Dr. des. Elke Frietsch und Dipl.-Soz. Christina Herkommer; am 18.02. Möglichkeit der Teilnahme an einer Exkursion zur Gedenkstätte Ravensbrück; Tagungsanmeldung/Info: FU Berlin Institut für Soziologie, Christina Herkommer, Garystr. 55, 14195 Berlin; Tel. (030) 8
38-5 76 24/-5 76 22; Programm/Anmeldeformular: s. auch Internet über Google, Suchbegriff: Tagungstitel

15.02.2007 , 19 Uhr Frankfurt am Main
Buchvorstellung
Claudia Fröhlich: „Wider die Tabuisierung des Ungehorsams“. Fritz Bauers Widerstandsbegriff und die Aufarbeitung von NS-Verbrechen – im Casino-Gebäude, Raum 1.802, des Fritz Bauer Institut, Grüneburgplatz 1, 60323 Frankfurt. Claudia Fröhlich ist wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Forschungsstelle Widerstandsgeschichte der FU Berlin und der Gedenkstätte Deutscher Widerstand. Kontakt/Info: Adresse Institut s. o., Tel.: (069) 79 38 22-40,
Fax: -41, E-Mail: info@fritz-bauer-institut.de

04.03.2007, 11 Uhr Lohheide
“Anne Frank im Konzentrationslager Bergen-Belsen“, Führung
mit Elke von Meding durch das Dokumentationszentrum und über das Gelände des ehemaligen Lagers; weitere bes. Führungen der Gedenkstätte im ersten Vj. 2007: 21.01., 27.01, 18.02. und 18.03. jeweils ab 11 Uhr. Die Dauerausstellung zur Geschichte des Kriegsgefangenen- und Konzentrationslagers Bergen-Belsen sowie zur Gesamtgeschichte des nationalsozialistischen Verfolgungssystems ist täglich von 9 bis 18 Uhr geöffnet. Kontakt/Info: Stiftung niedersächs. Gedenkstätten, Gedenkstätte Bergen-Belsen, 29303 Lohheide; Tel.: (05051) 47 59-0, Fax: (05051) 47 59-18,
E-Mail: Bergen-Belsen@t-online.de

 
Eine besondere Spende


Unser langjähriger hauptamtlicher Mitarbeiter Lutz Reimers, der von seinem neuen Wohnort Bad Salzuflen aus als „Außenstelle des Studienkreises“ weiterhin engagiert für uns wirbt, hat sogar seinen 60. Geburtstag für den Studienkreis „eingesetzt“: Er hatte dafür geworben, dass anstelle von Geschenken für ihn Spenden an den Studienkreis geleistet werden sollten. Dabei kam der tolle Betrag von 1.575 Euro zustande! Darüber hat sich nicht nur Lutz sehr gefreut! Und ähnlich kreative Ideen werden ihm bestimmt auch in Zukunft einfallen!
 
 

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Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Hartmut Mohr 
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54
email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10-17 Uhr

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Übersicht über die letzten Mitgliederrundbriefe