Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Rundbrief Nr. 16, März 2005

 [Home] [Wir über uns] [Liste der Mitgliederrundbriefe]

ES LEBE DIE SOLIDARITÄT


Im vergangenen Jahr haben engagierte FreundInnen des Studienkreises durch ihre besondere Spende die Weiterbeschäftigung unseres Mitarbeiters Folker Behrens bis Dezember 2004 ermöglicht. Diese solidarische Unterstützung hat uns sehr beeindruckt. Wie im letzten Rundbrief berichtet, zahlt das Integrationsamt des Landeswohlfahrtsverbands einen Teil der Lohnkosten für ihn, wenn wir mehr als die Hälfte dieser Kosten (d.s. 1.050 €/Monat) aus Spenden aufbringen. Diese Bezuschus-sung durch das Integrationsamt würde übrigens max. bis Ende April 2006 laufen.

Natürlich hat der Vorstand sich rechtzeitig darüber Gedanken gemacht, wie man die erforderlichen Spenden denn für 2005 aufbringen könnte. Alle Möglichkeiten einer privaten Hilfe schienen hier ausgeschöpft. Aber man konnte nicht einfach die Hände in den Schoß legen und abwarten. Wenn hier keine Spendengelder mehr zur Verfügung stehen, muss Folker Behrens entlassen werden. Alle Überlegungen konzentrierten sich nun erneut sowohl im Interesse von Folker als auch im Vereinsinteresse darauf, wie man die Weiterbeschäftigung dieses Mitarbeiters noch so lange wie irgend möglich sicher stellen kann.

Und siehe da, diese Überlegungen haben etwas gebracht: Bis jetzt spendeten einige dazu neu angesprochene FreundInnen und uns nahe stehende Organisationen immerhin so viel, dass wir schon das erste Vierteljahr 2005 damit abdecken können. Dafür danken wir diesen SpenderInnen ganz herzlich.

Diese Entwicklung macht wieder Hoffnung! Vielleicht kommen doch noch weitere Euros von engagierten UnterstützerInnen zusammen. Wissen Sie hier Hilfe? Können Sie mit dazu beitragen, dass unser Mitarbeiter noch einige
Monate länger bei uns arbeiten kann? Das würde nicht nur ihn freuen!
 
zurück zum Inhaltsverzeichnis

TERMINE DES VEREINS


In seiner letzten Sitzung des Jahres 2004 hat der Vorstand folgende Termine für Sitzungen im Jahr 2005 vereinbart (jeweils samstags von 13 bis 17 Uhr):
29. Januar, 26. Februar, 19. März, 23. April, 21. Mai, 25. Juni, 16. Juli, 15. Oktober und 12. November; dazu kommt die Klausurtagung am 17./18. September, die auch in der Geschäftsstelle stattfindet. Mitglieder sind hier als Gäste herzlich willkommen.

Die diesjährige Mitgliederversammlung mit Vorstandswahlen ist am Samstag, dem 26. November 2005 geplant.

zurück zum Inhaltsverzeichnis

EIN MEILENSTEIN FÜR DEN STUDIENKREIS


Die Faust-Datenbank Bibliothek hat die in jahrelanger Kleinarbeit erstellten Tausende Karteikarten für Bibliotheksrecherchen abgelöst:

Seit Donnerstag, dem 13. Januar 2005 steht die Bibliothek des Studienkreises unter der Adresse www.ifaust.de/studienkreis-bibliothek im Internet.
 
Anstelle der Karteikarten von Bibliotheks-, Personen-, Ortsnamen- und chronologischen Katalog im Studienkreis stehen jetzt für Recherchen eine Suchmaske mit Feldauswahl, eine Suchbox und neun Listen der Datenbank auch am heimischen PC zur Verfügung. Im Januar waren schon rd. 11.000 der über 15.000 Titel in der Datenbank erfasst. Die Dateneingabe geht kontinuierlich weiter. Und alle drei Monate wird die Datenbank auf den neuesten Stand gebracht.

Mit dem Einstellen der Faust-Datenbank Bibliothek in das Internet ist ein wesentliches Zwischenergebnis unseres großen Projekts Digitalisierung von Bibliothek und Archiv erreicht worden. Dies konnte nur dank des unermüdlichen Einsatzes unserer wissenschaftlichen Mitarbeiterin Ursula Krause-Schmitt realisiert werden, die diese Datenerfassung von Anfang an mit gestaltet hat und deshalb immer auch wichtige Informantin und Motor dabei war. Sie wurde beim Projekt auch erheblich unterstützt von unserem inzwischen ausgeschiedenen Mitarbeiter Lutz Reimers.

Und ganz wesentlich war und ist hier die Hilfe durch unsere ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen, ohne die wir noch nicht so weit wären. Besonders zu nennen ist hier Rosemarie Schlung. Sie hatte schon ab Januar 2000 in einer Vorphase damit begonnen, die Bibliothek auf das Bibliotheksprogramm Allegro umzustellen. Die hier rd. 8.000 erfassten Titel wurden Anfang 2004 in die neu installierte Faust-Datei überspielt. Wichtige Helferinnen sind auch die aktiven Alexandra Stolze und Elke Engelhard, die mit der neuen Faust-Datei arbeiten.

Parallel zur Bearbeitung der Bibliothek wurde schon mit dem zweiten Schwerpunkt dieses Projekts, der digitalen Erfassung des Archivs mit dem FAUST-Programm begonnen. Darüber haben wir bereits im letzten Rundbrief informiert.


zurück zum Inhaltsverzeichnis

EINE DENKWÜRDIGE ReDE


Arno Lustiger am 27. Januar im Bundestag

"Es war mir eine Ehre, am 60. Jahrestag der Befreiung von Auschwitz vor Ihnen zu sprechen und meine Erinnerungen, Gedanken und Gefühle mit Ihnen zu teilen. ..." sagte Professor Arno Lustiger am Schluss seiner Rede bei der Gedenkstunde des Deutschen Bundestags zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus am 60. Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz. Aber es war auch ein Gewinn für den Deutschen Bundestag und für uns alle, dass Arno Lustiger dieser Einladung gefolgt ist und diese Rede gehalten hat.
 
Selten ist so umfassend und eindringlich und gleichzeitig so komprimiert und verständlich von einem wichtigen Zeitzeugen und Opfer der Naziherrschaft ein derartiger Bogen von den Leiden in den KZ und den Todesmärschen der Häftlinge sowie dem jüdischen Widerstand und der Rettung von deutschen Juden über den Mißbrauch der Metapher Auschwitz und den Antisemitismus und Antizionismus bis hin zur Zukunft der Erinnerung, den Kampf gegen das Vergessen und zum Holocaust-Denkmal in Berlin geschlagen worden. Beeindruckend sind auch Lustigers persönliche Anmerkungen zu einzelnen Bereichen.

Die Erforschung und Beschreibung des weithin unbekannt gebliebenen jüdischen Widerstands ist ihm ein besonders wichtiges Anliegen.

Zu den Todesmärschen stellt Lustiger u.a. fest: "Bis heute gibt es keine Gesamtdarstellung dieser sich auf Deutschlands Straßen abspielenden tausendfachen Tragödien, dieser letzten Konvulsionen des untergehenden Dritten Reiches. Ich hoffe sehr, dass die Forschung sich dieses Themas jetzt annehmen wird."

Interessant sind auch seine beispielhaften Ausführungen zu deutschen Juden in der Illegalität und deren Rettung sowie über einige zivile und uniformierte Retter und die Frage, ob die deutschen Retter angemessen geehrt werden. Er meint nein und schlägt vor, "dass in Jerusalem noch drei Bäume gepflanzt werden, je ein Baum kollektiv für die deutschen Judenretter, für die tapferen Frauen von der Rosenstraße und für die Retter in Uniform."

Auf die besorgte Frage des Bundespräsidenten Roman Herzog vor fünf Jahren: Hat die Erinnerung an die Verbrechen der Nazis in Deutschland eine Zukunft? Meint Lustiger "ja" und verweist als "Beweis" sehr intensiv u.a. auf die Vielzahl von Gedenkstätten, Museen usw. und ihre Besucher, die zahlreichen christlich-jüdischen und deutsch-israelischen Kontakte, die Aktivitäten von jungen Deutschen im Rahmen der Aktion "Sühnezeichen" und von Schulen und auf die sehr umfangreiche Erforschung und Dokumentation der Geschichte der deutschen Juden.

Zum Holocaust-Denkmal in Berlin meint Arno Lustiger, der hier u.a. eine Datenbank mit den bisher bekannten gespeicherten Namen und Daten der Opfer gefordert hatte: "Die zwölf Computer (mit einer Datenbank mit 3,5 Millionen Opfernamen) im ´Ort der Information´ wiegen für mich schwerer, als die 15 Tausend Tonnen Beton der rund 4.000 Stelen." Und "Es ist mein Wunsch, dass dort (im Ort der Information) auch die Datei der Judenretter eingerichtet wird." Und noch: "Übrigens bin ich der Meinung, dass auch das geplante Mahnmal für die Sinti und Roma bald gebaut werden soll. ... Das Gleiche gilt für das Mahnmal für die verfolgten Homosexuellen."

Eine wahrlich beachtenswerte Rede, deutlich und auch versöhnlich, mit unterstützenswerten Wünschen und Empfehlungen. Eine interessante Lektüre für jeden - vor allem für den Unterricht, für Schüler. Eine Druckversion ist im Internet u.a. bei www.bundestag.de zu finden.

zurück zum Inhaltsverzeichnis

KZ STRUTHOF EInFACH VERSCHWIEGEn


Unser Mitglied Hans Adamo hat in einem offenen Brief an die Verantwortlichen des Fernsehens Saarland, SR seine Kritik über den am 21.12.04 gezeigten Film "Fahr mal hin. Vogesenwinter im Tal der Breusch" erneuert. Seine Bedenken über den Inhalt dieses Films hatte er bereits 2003 bei dessen erster Vorführung leider ohne Erfolg vorgetragen.

Der Film hat die Landschaft im Tal der Breusch in den Vogesen mit ihren idyllischen Dörfern und die Geschichte der Region zum Inhalt. Er erwähnt u.a. die Geschichte der Holzverarbeitung, des Bierbrauens und des Dialekts. Alte Festungsanlagen aus der Zeit Kaiser Wilhelms werden gezeigt und gewürdigt und man erfährt, dass es hier Museen gibt, eines für alte Autos und eines, das der Pflege der Tradition dient. Adamo: "Dieses und jenes vermittelt der Film, nur eines nicht: An einem Berghang des Breuschtales befindet sich das ehemalige deutsche Konzentrationslager Struthof, in der Nähe des Dorfes Natzweiler. Von 1941 bis 1945 betrug die Gesamtzahl der Häftlinge 45.000. ... die Zahl der Toten für dieses Lager mit seinen Nebenlagern (betrug) 25.000."

Auf dem Berg Donon, von dessen Gipfel man das Lager deutlich sehen kann, haben die Filmemacher alte Steine aus der Zeit der Kelten und wohl auch das weithin sichtbare weiße Monument auf dem ehemaligen Lagergelände gesehen, das 1966 von Staatspäsident de Gaulle eingeweiht wurde. Aber "Über den Berg der Kelten haben sie informiert, über den ´Berg des Todes´ - so der Titel einer Broschüre von einem KZ-Häftling - haben sie nicht ein Wort verloren." Die Filmemacher teilen trotz Information darüber auch nichts mit über den "Bahnhof des Todes" im ausführlich dargestellten Ort Rothau, von wo aus viele Häftlinge von der SS hinauf in das Todeslager getrieben wurden. Auch ein "Umerziehungslager" der Nazis und eine im Bau befindliche Gedenkstätte zur Erinnerung an die Vertreibung der Elsässer und Lothringer im Städtchen Schirmeck wurde trotz Kenntnis auch über die in diesem Jahr geplante Eröffnung der Gedenkstätte verschwiegen.

Hans Adamo ist zu Recht empört über dieses Verschweigen und stellt Fragen an die Verantwortlichen: Musste das ursprüngliche Konzept aus "ästhetischen" Gründen geändert werden (Darstellung heile Welt ohne KZ)? Nutzt der Film den gemeinsam um die Bewältigung der Vergangenheit bemühten Franzosen und Deutschen oder den Leuten um Le Pen? Und muss der Film nicht unbedingt überarbeitet werden?

zurück zum Inhaltsverzeichnis

Ausstellungstermine

"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte, Texte"

▪ 14.02.-27.02.05 Homberg/Effze (Theodor-Heuß-Schule) und Fritzlar (König-Heinrich-Schule)
01.03.-19.03.05 Weimar (Thüringer Verband der Antifaschisten)
21.03.-16.04.05 Erfurt (Kleine Synagoge)
25.04.-05.05.05 Wiesbaden-Nordenstadt (Evangelische Kirche)
08.05.-28.05.05 Koblenz (Florinskirche)
September 2005 Berlin (Anfrage) (Rath und Tat e.V.)
▪ 07.11.-28.11.05 Mörfelden-Walldorf (Rathaus)
▪ 29.11.-18.12.05 Langen (Reservierung) (Stadtarchiv)

und sogar schon Buchungen für 2006!


▪ 15.01.-15.02.06
Wiesbaden
(Stadtarchiv)
▪ Mai 2006 Detmold (Reservierung) (Rathaus am Markt)

"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen, Lichtenburg, Ravensbrück"

18.04.-09.05.05 Siegen (Universitätsbibliothek)

zurück zum Inhaltsverzeichnis

Termine anderer veranstalter

Veranstaltungsreihe der Initiative "Spurenlese"

"Spurenlese. Zur Aufarbeitung kultureller Strukturen des Nationalsozialismus und ihrer Spuren in der Gegenwart. ´Kein Mensch hat das Recht, zu gehorchen.´ (Hannah Arendt)"

Unterstützt von Anti-Nazi-Koordination Frankfurt am Main, Dezernat für Kultur und Freizeit sowie Dez. für Bildung, Umwelt und Frauen der Stadt Frankfurt a. M., Evangelischer Regionalverband Frankfurt a.M., Ev. St. Paulsgemeinde, Ev. Stadtakademie Frankfurt und Ev. Pfarramt für Stadtkirchenarbeit an St. Katharinen, Junge Kantorei e.V., Saalbau GmbH, Sigmund-Freud-Institut und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Ausstellung - Vorträge - Filmreihe
in Frankfurt am Main

26.02.-25.03.2005 St. Katharinenkirche, an der Hauptwache
Ausstellung: "Musik als Form geistigen Wider- stands. Jüdische Musikerinnen und Musiker von 1933 bis 1945. Das Beispiel Frankfurt am Main." Erarbeitet von Judith Freise und Joachim Carlos Martini. Mit Unterstützung der Saalbau GmbH. Eröffnung: Samstag, 26.02.05, 19 Uhr.

Vorträge
26.02.2005, 19 Uhr, St. Katharinenkirche
Prof. Dr. Thomas Metscher: "Apocalypsis cum figuris" - die Höllenfahrt der bürgerlichen Welt.
Zu Thomas Manns Roman "Doktor Faustus"
06.03.2005, 19 Uhr, Alte Nikolaikirche, Römerberg
Prof. Dr. Wolfgang Herbst: "Protestantische Kirchenmusik und
Nationalsozialismus"
13.03.2005, 19 Uhr, Dominikanerkloster, Kurt-Schumacher-Str. 33
Prof. Dr. Micha Brumlik: "Zur gesellschaftlichen Funktion der Ästhetik im Nationalsozialismus"
20.03.2005, 19 Uhr, Aula der Johann Wolfgang Goethe-Universität, Mertonstr. 17
Dr. Wolfgang Leuschner, Dr. Walter Schmidtbauer: "Nationalsozialistische
Erziehung und ihre Umdeutung im Dienste der Verharmlosung"
09.04.2005, 20 Uhr, St. Katharinenkirche
Dr. Ulrich Schneider: "Zum Widerstand der Bekennenden Kirche"

Filme
jeweils um 11 Uhr am 25.02. "Mephisto", 04.03. "Entartete Musik", 11.03. "Triumph des Willens", 18.03. "Brundibar"/"Die Befreiung von Auschwitz", 08.04. "Martin Niemöller: Was würde Jesus dazu sagen?" Deutsches Filmmuseum, Schaumainkai 41

noch Termine anderer Veranstalter

10.04.2005 Weimar/Buchenwald
60. Jahrestag der Selbstbefreiung
der Konzentrationslager Buchenwald und Mittelbau-Dora - Bus ab DGB-Haus in Frankfurt am Main um 9.00 Uhr; 13.30 Uhr: geführter Rundgang durch das KZ Buchenwald; 15.00 Uhr: Kundgebung des Internationalen Komitees Buchenwald-Dora und Kommando auf dem Appellplatz, Ansprache von zwei ehemaligen Häftlingen, Verlesen eines neu formulierten "Schwurs von Buchenwald", anschließend gemeinsamer Gang zum Mahnmal und Kranzniederlegung im Glockenturm; Kostenbeitrag 10 Euro bzw. ermäßigt 5 Euro; Kontakt/Info: DGB-Region Ffm- Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Tel.: (069) 2 73 00 50, Fax: 27 30 05 79, E-Mail: horst.koch-panzner@dgb.de oder VVN-BdA, Tel.: (069) 5 97 05 24 oder (06195) 90 08 46

19.04.2005, 19.30 Uhr Pfungstadt
Lesung/Gespräch mit Moritz Neumann, Vors. des Landesverbands der Jüd. Gemeinden in Hessen und der Jüd. Gemeinde Darmstadt, Vorstellung des Buches "Im Zweifel nach Deutschland" in der Synagoge, Hillgasse 8; Kontakt/Info: Renate Dreesen, Adam-Schwinn-Str. 49, 64319 Pfungstadt, Tel./Fax: (06157) 8 44 70, E-Mail: rdreesen@gmx.net

07.05.2005 Nürnberg
Bus Abfahrt 6.00 Uhr
ab DGB-Haus in Frankfurt: "Nürnberg - Stadt der Reichsparteitage der Nazis und des Nürnberger Prozesses"; Fahrt zum ehem. Reichsparteitagsgelände, Besichtigung der Ausstellung, nach der Mittagspause Fahrt zum Gerichtsgebäude mit Führung; Kostenbeitrag 10 Euro, Mittagessen (Selbstkosten); Info/Anmeldung: DGB s. vorn
 
08.05.2005, 10-18 Uhr Wuppertal
Wissenschaftliches Kolloquium:
"Der Widerstand gegen den deutschen Faschismus 1933-1945 - Ein/kein Thema für die Jugend unserer Tage? Erfahrungen, Probleme und Perspektiven der Vermittlung." In der Mensa der Gesamtschule Else-Lasker-Schüler, Eingang Oberstr.; Veranstalter: Landesvereinigung VVN-BdA NRW und Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.; unterstützt von GEW Stadtverband Wuppertal , AStA der Universität u.a.; Info/Anmeldung: über unser Vorstandsmitglied Dirk Krüger, Zietenstr. 25, 42281 Wuppertal, Tel./Fax: (0202) 50 71 26, E-Mail: krueger.wtal@t-online.de

08.05.2005 Frankfurt am Main
Tagung
zum 60. Jahrestag der Befreiung; im DGB-Haus, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77; Einzelheiten zu Beginn, Ablauf und Inhalt folgen bzw. DGB s. vorn

10.05.2005, 19.30 Uhr Pfungstadt
Peter Gingold - Zeitzeugengespräch mit dem Widerstandskämpfer in der Synagoge in Pfungstadt, Hillgasse 8; Kontakt/Info: Renate Dreesen s.o.

25.05.2005, 14.30 Uhr Frankfurt am Main
Prof. Dr. Reinhard Kühnl: "Gefahr von Rechts? Ursachen - Bedrohungen - Gegenwehr"; im DGB-Haus , Willi-Richter-Saal, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77; Kontakt/Info: DBG s. vorn

17.-19.06.2005 Weimar/Buchenwald
Wochenendseminar
in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald: "Der Schoß ist fruchtbar noch ... Eine Fahrt in die Vergangenheit"; Seminar und Unterbringung in der Jugendbegegnungsstätte Buchen-wald; u.a. Lesung mit unserem Vorstandsmitglied Artur Roth; Bus-Abfahrt am 17.06. um 9.00 Uhr ab DGB-Haus Frankfurt; Kostenbeitrag 50 Euro; Vorbereitungsabend: 06.06., 18 Uhr, Sitzungsraum 3 DGB-Haus; Kontakt/Info/Anmeldung: DGB s. vorn

zurück zum Inhaltsverzeichnis

Impressum

Hrsg.: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 
Herstellung: Hartmut Mohr 
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich. 
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323 Frankfurt, 
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54
email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de 
Bankverbindung: 
- SEB Frankfurt/M., Konto 1 074 456 500, BLZ 500 101 11
- Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60  
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10-17 Uhr

zurück zum Inhaltsverzeichnis

Übersicht über die letzten Mitgliederrundbriefe