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Gravierende Änderungen stehen bevor
Die Anpassung an die finanzielle Situation erzwingt Personalentscheidungen und
erfordert mehr ehrenamtliches Engagement bei der Bewältigung der Aufgaben des
Studienkreises.
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GRAVIERENDE ÄNDERUNGEN |
Seit Anfang dieses Jahres hat sich der Vorstand zunehmend mit der schon seit
längerem kritischen Finanzsituation des Studienkreises befasst. Was sich bereits
im letzten Jahr abzeichnete, hat den Vorstand nun zu notwendigen Entscheidungen
im personellen Bereich gezwungen, über die wir die Mitglieder im Rahmen dieses
Rundbriefes informieren wollen.
DIE FINANZIELLE LAGE
Die Eigenmittel des Studienkreises sind erschöpft. Konnten in den vergangenen
Jahren Haushaltsdefizite noch durch Eigenmittel aus den Rücklagen ausgeglichen
werden, so muss nun konstatiert werden, dass die Grenze endgültig erreicht ist.
Der Fehlbetrag für den Haushaltsabschluss 2003 beläuft sich auf 12.379,62 €. In
ersten Prognosen musste der Vorstand davon ausgehen, dass sich der Fehlbetrag
für 2004 noch erhöhen wird!
Wie konnte es dazu kommen? In der langfristigen Planung des Vorstandes für die
Jahre 2002 bis 2005 gingen wir von einer Erhöhung der institutionellen Förderung
durch die Stadt Frankfurt um 33% auf 41.000 € aus. Bei Antragstellung standen
die Chancen noch relativ gut, dann aber veränderte sich die finanzielle
Situation der Stadt drastisch und der Studienkreis musste statt einer Erhöhung
der Zuwendung deren Reduzierung realisieren.
Für das Haushaltsjahr 2004 ist maximal noch mit einer Förderung in Höhe von
25.000 € zu rechnen. Bereits im Haushaltsjahr 2002 wurde uns deutlich, dass
unser künftiger Handlungsspielraum extrem eingeengt wird. Dies führte zu
äußerster Sparsamkeit im Sachmittelbereich und zu unseren Spendenaufrufen, deren
Ergebnisse dank Ihrer Hilfe zwar erfreulich waren, aber leider die Finanzlücke
nicht schließen konnten.
Zusätzliche unvorhergesehene Ausgaben, wie u.a. Nachzahlungen im Personalbereich
z.B. an die Berufsgenossenschaft sowie geringere Einnahmen u.a. durch säumige
Mitgliedsbeiträge in Höhe von
2.234 € allein für das Jahr 2003 verschärften die finanzielle Schieflage und
machten schnelle Entscheidungen notwendig.
KÜNDIGUNG UNUMGÄNGLICH
Wie bereits auf der letzten Mitgliederversammlung angekündigt,
sind finanzielle Einsparungen nur mehr im Personalbereich möglich. Da die
bereits beschlossene Streichung des Weihnachtsgeldes allein nicht mehr
ausreicht, wurde die Streichung der Stelle von Folker Behrens für den Bereich
der Verwaltung des Studienkreises unumgänglich. Der Vorstand bedauert die für
den Sommer ausgesprochene betriebsbedingte Kündigung von Folker Behrens
außerordentlich, da er seine Aufgaben mit großem Engagement für den Studienkreis
ausgeführt hat.
Wie die Verwaltungsarbeiten nach dem Ausscheiden von Folker Behrens bewältigt
werden können ist organisatorisch noch zu klären. Sicher ist jedoch, dass in
Zukunft eine Vielzahl der laufenden Geschäfte des Studienkreises ehrenamtlich
getätigt werden müssen.
PROJEKT DIGITALISIERUNG DER BIBLIOTHEK UND DES ARCHIVS
Für das wichtige Projekt der Digitalisierung unserer
Bibliothek und des Archivs haben wir mit 65.486 € bisher knapp die Hälfte der
von uns in der Projektplanung veranschlagten Fördermittel auftun können. Dies
war eine gute Voraussetzung für einen erfolgreichen Start.
Bisherige Förderer des Projektes sind die BGAG-Stiftung Walter-Hesselbach, die
Bosch-Stiftung, die Firma Bosch, der Arbeitslosenfonds der EKHN, die
Claudy-Stiftung, die Stiftung hessen media, die Naspa-Stiftung sowie einige
Privatspenden. Allerdings zeichnen sich inzwischen die Grenzen weiterer
Fördermittel ab. Damit müssen auch hier die ursprünglichen Planungen dahingehend
geändert werden, ehrenamtliche Mitarbeit im Projekt stärker zu verankern.
PERSONELLE KONSEQUENZEN BEIM PROJEKT
Wegen der beschränkten Projektmittel mussten wir auch am
Arbeitsvertrag mit unserem Mitarbeiter Lutz Reimers im beiderseitigen
Einvernehmen Änderungen vornehmen: Nach Auslaufen der ABM am 15.03.2004 wurde
u.a. die Arbeitszeit auf 30,8 Stunden reduziert.
Da die erfreulicher Weise von der Stiftung hessen media zur Verfügung gestellten
Fördermittel in Höhe von 20.000 € zum Teil für die Verwirklichung des Beitrages
des Studienkreises zum Internetauftritt "Topografie der NS-Zeit in Frankfurt -
Widerstand" der Stadt Frankfurt vorgesehen sind, wurde ab
01. Mai 2004 die Wochenarbeitszeit von Ursula Krause-Schmitt für 5 Monate um
zusätzliche 10 Stunden aufgestockt.
Schließlich hat der Vorstand beschlossen, alle weiteren Arbeiten im Rahmen des
Projektes, die nicht durch ehrenamtliche Mitarbeit geleistet werden können, nur
noch im Rahmen von Werkverträgen zu vergeben.
DER STUDIENKREIS BRAUCHT IHRE UNTERSTÜTZUNG
Um die Arbeit des Studienkreises auch in Zukunft erfolgreich
weiterführen zu können, bedarf es einer breiten Unterstützung seiner Mitglieder
und FördererInnen.
Diese Unterstützung kann sehr unterschiedlich aussehen:
- ehrenamtliche Mitarbeit in der Verwaltung, im Rahmen der Projekte der
Vermittlungsarbeit oder im Projekt Digitalisierung der Bibliothek und des
Archivs
- rechtzeitige und regelmäßige Zahlung der Mitgliedsbeiträge und der
Abogebühren für die "informationen", Teilnahme am Abbuchungsverfahren
- Spenden für die laufende Arbeit und die Projekte und die Verbreitung
des Spendenaufrufs.
Bitte beachten Sie den beiliegenden Spendenaufruf!
- Werbung von neuen Mitgliedern und Förderern.
Bitte beachten Sie die beiliegende Mitgliederwerbung (Flyer)!
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Was tut sich beim Projekt? |
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Bereits seit Monaten wird mit Hochdruck an der Realisierung der Digitalisierung
der Bibliothek gearbeitet. So erfolgt die Dateneingabe für die Bibliothek im
Rahmen der Einarbeitung in das internetfähige Archivprogramm FAUST seit Anfang
des Jahres nur noch in dieses neue Programm. Und seit Anfang April werden die
ca. 8.000 vorher im Bibliotheksprogramm ALLEGRO erfassten Titel bzw. Datensätze
Zug um Zug in das Programm FAUST übernommen. Dabei werden unsere
MitarbeiterInnen von Hubertus Hettenkofer, einem Programmierer, unterstützt.
Für das Programm FAUST wurden von H. Hettenkofer zwei Eingabeplätze und ein
Rechercheplatz im Studienkreis eingerichtet, ein zweiter Platz wäre hier noch
möglich. Bisher sind Ursula Krause-Schmitt und Lutz Reimers sowie die
ehrenamtliche Mitarbeiterin Rosemarie Schlung mit der Dateneingabe befasst.
Unsere ehrenamtliche Mitarbeiterin Alexandra Stolze soll später noch
hinzukommen. Ziel ist, dass Ende 2004 die gesamte Bibliothek mit über 15.000
Titeln im Internet verfügbar ist.
Parallel dazu wird bereits die digitale Erfassung des Archivs mit dem FAUST-
Programm konzipiert. Hier will unser engagierter Förderer Hermann
Unterhinninghofen nach Eintritt in den Vorruhestand im Sommer dieses Jahres uns
als ehrenamtlicher Helfer tatkräftig unterstützen. Als Einstieg in die
Archiverfassung mit mehr als 10.000 Dokumenten will er die uns von Alfred
Hausser übergebene Kartei der Süddeutschen Ärzte- und Sanitätshilfe der Centrale
Sanitäre Suisse zur Betreuung von politisch und "rassisch" Verfolgten des
NS-Regimes und deren Angehöriger nach 1945 nach entsprechender Einweisung
digital erfassen. Eine lobens- und nachahmenswerte Unterstützung!
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Schulpraktikum im Studienkreis |
Aljoscha (12. Klasse) aus
Wiesbaden und Jascha (9. Kl.) aus Frankfurt absolvierten im März ihr
Schulpraktikum im Studienkreis. Sie erhielten Einblick in die alltägliche
Arbeit (von Anfragen, Besuchern bis hin zum Ausstellungstransport),
lernten die Bibliothek mit ihren verschiedenen Findmöglichkeiten (von
Katalog bis FAUST-Datenbank) kennen sowie die Datenbank zur Entschädigung,
halfen beim Ordnen der CSS-Kartei (Kartei der Centrale Sanitaire Suisse,
s. oben).
Ein weiterer Schwerpunkt der Praktika waren eigenständige und
selbstgewählte Recherchen. Jascha wollte etwas über Swingjugendliche und
das Jugend-KZ Moringen wissen, Aljoscha interessierte sich für Widerstand
in Wiesbadener Betrieben. Beide wurden fündig und nahmen sich selbst über
das Wochenende Bücher und Videos mit; häufig sahen wir sie lesend und in
der Bibliothek stöbernd.
Aber es gab auch "staubige Schwerarbeit": Großer Dank von allen im
Studienkreis Beschäftigten und Ehrenamtlichen, dass die beiden
Praktikanten den komplizierten Umbau eines Archivregals in die Hände
nahmen. Es war eine gute, interessante, gemeinsame Zeit mit vielen
Gesprächen und Diskussionen! Noch einmal herzlichen Dank und alles Gute! |
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Jascha mit Lutz Reimers beim Studium der
Entschädigungsdatenbank

Aljoscha sortiert Akten der
CCS-Kartei.
Fotos: Ursula Krause-Schmitt |
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Wir gratulieren |
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Arno Lustiger ist am 7. Mai 80 Jahre alt geworden. Dazu gratulieren wir auch an
dieser Stelle nachträglich sehr herzlich. Es ist der Historiker Arno Lustiger,
der in seinen Büchern den jüdischen Widerstand gegen den Nationalsozialismus in
Deutschland und Europa, den jüdischen Widerstand im Spanischen Bürgerkrieg und
die stalinistische Verfolgung der Juden ins geschichtliche Bewusstsein gerückt
hat.
Für seine historischen Forschungen wurde ihm die Professorenwürde der
Frankfurter Goethe Universität verliehen, die er im Rahmen einer Gastprofessur
am Fritz Bauer Institut wahrnehmen wird. Auch dazu einen herzlichen Glückwunsch.
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Ausstellungstermine |
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"Kinder im KZ Theresienstadt - Zeichnungen, Gedichte,
Texte" |
▪ 03.11.-16.11.04
Hanau (Hanauer Kulturverein)
und nach vier Ausleihen Januar-März 2004 schon die ersten Termine für 2005:
▪ 02.01.-15.01.05
Koblenz (Förderverein Mahnmal)
▪ 17.01.-30.01.05
Schwalbach
(Jugendbildungswerk)
▪ 01.02.-13.02.05
Kassel (Ev. Fröbelseminar)
▪ 14.02.-27.02.05
Homberg/Effze (Theodor-Heuß-Schule) und Fritzlar
(König-Heinrich-Schule)
▪
28.02.-02.04.05
Erfurt (Thüringer Verband der Antifaschisten)
▪ 07.11.-28.11.05 Mörfelden-Walldorf
(Rathaus)
und sogar schon eine Buchung für 2006!
▪ 15.01.-15.02.06 Wiesbaden
(Stadtarchiv)
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"Frauen im Konzentrationslager 1933-1945. Moringen,
Lichtenburg, Ravensbrück" |
▪ 25.01.-31.01.05 Kassel (Ev.
Fröbelseminar)
▪ 28.04.-15.05.05 Siegen
(Universitätsbibliothek)
Weitere Informationen zu den Ausstellungen und die Ausleihe können fernmündlich
bei unserer Geschäftsstelle eingeholt und auch bei unserer Homepage abgefragt
werden.
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Termine anderer veranstalter |
25.06.-27.06.2004 Weimar/Buchenwald
Seminar: "Der Schoß ist
fruchtbar noch ... - Eine Fahrt in die Vergangenheit", Besuch der
KZ-Gedenkstätte Buchenwald; Kostenbeitrag 50 €; Kontakt/Info: DGB-Region
Ffm-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Ffm, unser Mitglied Horst
Koch-Panzner, Tel.: (069) 27 30 05 74,
Fax: 27 30 05-79, E-Mail: horst.koch-panzner@dgb.de
02.07.-04.07.2004 Luxemburg
Seminar:
"Unterdrückung und Widerstand - Die deutsche Besetzung von Luxemburg 1940-1945";
mit Besuch der Gedenkstätte Hinzert; Kostenbeitrag 80 € ; Kontakt/Info:
DGB-Bildungswerk Region Frankfurt
-Rhein-Main, Wilhelm-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Frankfurt, Horst Koch-Panzner
(s. erstenTermin)
Bildungsurlaub - DGB-Bildungswerk Hessen e.V. in Kooperation mit
Bildungswerk Stanislaw Hantz e.V.:
- 28.06.-02.07.2004 Auschwitz/Polen
Spurensuche in Auschwitz-Birkenau und Krakau;
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06.09.-10.09.2004
Auschwitz/Polen
Frauen und Auschwitz;
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19.09.-24.09.2004
Lublin/Polen
Belzec, Sobibor, Treblinka - Die Vernichtungslager der "Aktion Reinhardt";
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18.10.-22.10.2004
Auschwitz/Polen
Sinti und Roma im Konzentrationslager in Auschwitz-Birkenau.
Info: DGB-Bildungswerk Hessen e.V., Wilh.-Leuschner-Str. 69-77, 60329 Ffm,
Tel.: (069) 27 30 05 61, Fax: -66, E-Mail: bildungswerk@hessen.dgb.de
25.06.2004 Abfahrt 14 Uhr Pfungstadt
Darmstädter Geschichtsrundgang 1933-1945:
""Widerstand und Verfolgung in Darmstadt in der Zeit des Nationalsozialismus";
Stadtführung: unser Mitglied Christoph Jetter und Hanni Skroblies,
Bus-Abfahrt am Stadthaus II in Pfungstadt, Kirchstr.; Kosten 8,-€, Anmeldung
erwünscht; Kontakt/Info: Arbeitskreis ehem. Synagoge Pfungstadt, unser Mitglied
Renate Dreesen (Vors.), Tel./Fax: (06157) 8 44 70, E-Mail:
rdreesen@gmx.net; weitere Infos s. auch Homepage: www.synagoge-pfungstadt.de
26.09.2004
12 Uhr Darmstadt
Gedenkveranstaltung am Güterbahnhof Darmstadt -
"Denkzeichen Güterbahnhof"; Einweihung des Denkmals; Kontakt/Info: Renate
Dreesen (s. oben) und Christoph Jetter, Tel.: (06151) 71 96 53, E-Mail:
chjetter@t-online.de; weitere Infos s. auch Homepage:
www.denkzeichen-gueterbahnhof.de
Zu dem Projekt ist jetzt die Dokumentation "Darmstadt als Deportationsort
- Zur Erinnerung an die aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen unter dem
Nazi-Regime deportierten Juden und Sinti" erschienen, 126 Seiten, 5,-€
Spendenpreis; Kontakt/Info: Renate Dreesen und Christoph Jetter (s. oben)
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Impressum
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Hrsg.:
Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945
Herstellung: Hartmut Mohr
Der Rundbrief erscheint mindestens halbjährlich.
Bezugsadresse: Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945, Rossertstr. 9, 60323
Frankfurt,
Tel.: (069) 72 15 75, Fax: (069) 71 03 42 54, email: kontakt@studienkreis-widerstand-1933-45.de
Internet: www.studienkreis-widerstand-1933-45.de
Bankverbindung:
- SEB Frankfurt/M., Konto 1 074 456 500, BLZ 500 101 11
- Postbank Frankfurt/M., Konto 314 124 603, BLZ 500 100 60
Öffnungszeiten: Dienstag - Donnerstag 10-17 Uhr |
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