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Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

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  Digitale Erfassung der Bibliothek und des Dokumentationsarchivs

Die Bibliothek und das Dokumentationsarchiv sollen in einem langfristig konzipierten Projekt digital erfasst werden, um damit den technisch zeitgemäßen wissenschaftlichen Zugang für die historische Forschung zu gewährleisten.
Das gesamte Projekt begann im Juli 2003. Vorarbeiten für die Bibliothek liefen seit 2000.
Der erste Abschnitt des Projektes umfasst die elektronische Erfassung der Bibliothek und die anschließende Einstellung ins Internet. Dieser Abschnitt konnte Ende 2004 im Wesentlichen abgeschlossen werden; es sind aus dem Gesamtbestand lediglich noch die Bücher zu erfassen, die sich mit der Zeit nach dem 2. Weltkrieg befassen, sowie der Zeitschriftenbestand.
Und die Bibliothek konnte schon im Januar 2005 in das Internet eingestellt werden!
Der zweite Abschnitt des Projektes sieht die elektronische Katalogisierung des Dokumentationsarchivs vor.

Digitale Erfassung der Bibliothek

Die digitale Erfassung der Bibliothek erfolgte seit 2000 über das Programm Allegro. Der hier vorliegende Datenbestand wurde 2004 vollständig in das Programm Faust übernommen. Die weitere Eingabe der über 15.000 Titel sowie die Neuzugänge von jährlich 200 bis 300 Titel erfolgt über das neue Faust-Programm.
Dabei geht es um die elektronische Aufnahme des gesamten Bestandes an Büchern und Zeitschriften und die Einstellung des Katalogs ins Internet. Erfolgt und weiterhin vorgesehen ist eine detaillierte Eingabe mit einem umfangreichen Schlagwortregister zu Inhalten und Schwerpunkten der Bücher und Zeitschriften.
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Das Dokumentationsarchiv

Das Dokumentationsarchiv des Studienkreis umfaßt Dokumente des antifaschistischen Widerstands, Dokumente der Verfolgung, Nachkriegsdokumente, Fotos, Tonbandinterviews und Videos. Den Grundstock bildet das historische Archiv der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN) mit Prozessakten, Lebensberichten und im Widerstand erschienenen Zeitungen, Tarnschriften und Flugblättern. Durch die Übernahme von Nachlässen sowie durch eigene Nachforschungen konnten diese Materialien erheblich erweitert werden. Sie werden mittlerweile durch ein Ton- und eine umfangreiche Bildsammlung ergänzt.

Das Dokumentationsarchiv zählt zur Zeit etwa 5.500 verzeichnete und etwa die gleiche Anzahl unverzeichneter Dokumente, darunter Kopien von oftmals schwer zugänglichen Unterlagen aus anderen Archiven. Die Dokumente umfassen geographisch das gesamte ehemalige Deutsche Reich einschließlich der besetzten Gebiete.
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