Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Heimatgeschichtliche Wegweiser zu Stätten des Widerstandes 
und der Verfolgung 1933 - 1945

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Band 1/2: Hessen II, Regierungsbezirke Giessen und Kassel.

Dieser Band dokumentiert:

Orte des Widerstandes in den industriellen Zentren und auf dem flachen Land.

Gruppen und Personen des Widerstandes aus der Arbeiterbewegungen, aus den Reihen der Kirche und der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, aus
dem Bürgertum und dem Militär. Erinnert wird an viele einzelne Menschen, die sich der NS-Ideologie nicht beugten.

Stätten des NZ-Terrors: SA-Folterstätten und Gestapoquartiere, Gefängnisse und Zuchthäuser u.a. in Marburg, Giessen, Kassel, Schwalmstadt-Ziegenhain, Wabern, das KZ-Lager und "Arbeitserziehungslager" der Gestapo Kassel in Breitenau bei Guxhagen und in Affoldern am Edersee, der Gestapo Frankfurt in Freienseen und Ettinghausen.

Band 1/2: Hessen II


Stationen der Verfolgung der jüdischen Menschen und der Sinti und Roma bis zu ihrer Deportationen in die Vernichtungslager.
  
Stationen der Ausgrenzung und schließlichen Ermordung behinderter Menschen am Beispiel der Anstalten Hephata, Haina, Merxhausen, Herborn, Giessen und der "Euthanasie"-Mordanstalt Hadamar.

Orte der Zwangssterilisationen und der Verfolgung von obdach- und arbeitslosen Menschen, im NS-Jargon "Asoziale" genannt, u.a. in Fulda und im "Arbeitshaus" Breitenau.

Militarisierung der Region am Beispiel der Rüstungsschmiede Kassel, der Munitionsfabriken in Stadtallendorf und Hessisch Lichtenau, der unterirdischen Verlagerung von Rüstungsbetrieben in Nordhessen sowie der Rolle der Organisation Todt.

Orte der Zwangsarbeit von Kriegsgefangenen und zur Zwangsarbeit verschleppten ausländischen Männern, Frauen und Kindern: das Sterbelager Pfaffenwald bei Bad Herzfeld und die Stalags in Limburg und Schwalmstadt-Truzthain.

Gräber als stumme Zeugen auf fast allen Gemeindefriedhöfen: die großen Kriegsgräberfriedhöfe in Kloster Arnsburg bei Lich, Breuna, Merxhausen-Sand, Ulrichstein und anderen Orten.

Eine schon beinahe verwischte Spur: Gräber von Kleinkindern aus Osteuropa z.B. in Hofgeismar und Espenau; Hinweise auf die sog. "Ausländerkinderpflegestätten einfachster Art".

KZ-Außenkommandos in Arolsen, Giessen, Hessisch Lichtenau, Kassel und Stadtallendorf; die Stationen der "rollenden KZs" der SS-Baubrigaden in Großen-Buseck und Grünberg.

Morde in den letzten Kriegstagen u.a. am Fuldaberg bei Breitenau, in Giessen und in Kassel-Wilhelmshöhe. 
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Band 1/2 Hessen II, Regierungsbezirke Giessen und Kassel. 
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