Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945 e.V.

Heimatgeschichtliche Wegweiser zu Stätten des Widerstandes
und der Verfolgung 1933 - 1945

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Band 5/2: Baden-Württemberg II, Regierungsbezirke Freiburg und Tübingen.

In diesem Band wird dokumentiert:

Der Widerstand von Gruppen und Personen aus der Arbeiterbewegung, aus der katholischen und evangelischen Kirche und der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas, aus bürgerlichen und militärischen Kreisen. Erinnert wird an zahlreiche Menschen, die sich dem NS-Regime nicht anpassten, Verfolgung ausgesetzt waren, ermordet wurden.

Der illegale Grenzverkehr am Oberrhein und am Bodensee: Transportwege für antifaschistische Zeitungen aus der Schweiz, Stationen und Hilfe für Verfolgte auf der Flucht in die Schweiz.

Die ersten KZ: Ankenbuck, Heuberg und das Fort Oberer Kuhberg bei Ulm.

Band 5/2: Baden-Württemberg II

Stationen der Verfolgung der jüdischen Menschen: Boykott und Enteignung, Novemberprogrom, Zwangsumsiedlungen nach Buttenhausen, Gailingen, Haigerloch, Herrlingen, Tigerfeld, Deportationen nach Gurs und in die Vernichtungslager; jüdische Friedhöfe und einige wenige Synagogen als letzte Zeugen zur Geschichte des Landjudentums.

Das Schicksal der Sinti und Roma: Entrechtung, rassistische Erfassung, Deportationen in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau; eine bemerkenswerte Gedenktafel in Tübingen, die nicht allein an die Ermordeten erinnert, sondern auch von den Tätern spricht.

Die Verfolgung von Behinderten: Zwangssterilisierungen, Räumung der badischen und württembergischen Heime und Heil- und Pflegenanstalten, die erste Tötungsanstalt im Rahmen der "Aktion T4": Grafeneck, Gräber von "Euthanasie"-Opfern auf Gemeindefriedhöfen. Opfer der nach den rassistischen NS-Gesetzen "verbotenen Liebe": Mahnmale für ermordete polnische Zwangsarbeiter; das Schicksal der deutschen Partnerinnen.

Rüstungszentren am Bodensee, im Schwarzwald und in Oberschwaben; Orte der Zwangs- arbeit von ausländischen Kriegsgefangenen und von vor allem aus Osteuropa zur Zwangsarbeit deportierten Frauen, Männern und Kindern; die Kriegsgefangenenlager Offenburg und Villingen. Vernichtung durch Arbeit in den Außenkommandos der KZ Natzweiler und Schirmeck bei den unterirdischen Industrieverlagerungen in Haslach im Kinzigtal, in Überlingen und bei der Ölschiefergewinnung in den Lagern des Unternehmens "Wüste" im Zollernalbkreis.

Verbrechen der letzten Kriegstage: Erschießungen von deutschen Deserteuren und ausländischen Zwangsarbeitern.

Gräber von Opfern der Zwangsarbeit auf Gemeindefriedhöfen; verwischte Spuren durch Umbettungen; die "Russenfriedhöfe" in Biberach, Donaueschingen und Friedrichshafen; die KZ-Friedhöfe in Birnau am Bodensee und im Zollernalbkreis. 

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Band 5/2: Baden-Württemberg II, 21,50 EUR zuzügl. Porto

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