Nummer in der Haut, Schmerz in der Seele
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| Nach der Befreiung nach Palästina ausgewandert, kehrte sie 1960 nach Deutschland zurück, in ihre Heimat und die Heimat der Mörder ihrer Familie. Viele Jahre später begann sie, ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Bis heute engagiert sie sich gegen Rassismus und Antisemitismus. Der Leseabend wurde laut einer Pressemitteilung der reformierten Gemeinde Schötmar von Pfarrer Andreas Gronemeier moderiert, der auch aus der Biographie Ester Bejaranos berichtete. Nach dem Vortrag erreichte Bürgermeister Wolfgang Honsdorf dem Gast den Wappenteller der Stadt Bad Salzuflen. Die Schülerin Carolin Sachs hatte mit drei Violinstücken für die musikalische Umrahmung gesorgt. Bei einem Stehempfang im Anschluss an die Veranstaltung ermutigten Mitglieder des Christlichen Büchervereins zum Gespräch der Gäste untereinander und mit der Auschwitz-Überlebenden, was intensiv wahrgenommen wurde. Veranstalter des Abends waren der „Studienkreis Deutscher Widerstand 1933-1945", der Bad-Salzufler Ratschlag gegen Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus, der Christliche Bücherverein Schötmar und die Kirchengemeinde.. Zum Seitenanfang |